Fußball-Landesliga: Freude beim SuS Kaiserau – Leid beim SSV Mühlhausen

Fußball-Landesliga: Freude beim SuS Kaiserau – Leid beim SSV Mühlhausen

Fußball-Landesliga: Freud und Leid herrschen derzeit vor bei den heimischen Landesligisten. Freude beim SuS Kaiserau nach dem 2:1-Auswärtserfolg in Obercastrop und der Sprung auf Tabellenplatz fünf. Katerstimmung dagegen beim SSV Mühlhausen-Uelzen, der sich sogar dem Abstiegs-Mitkonkurrenten Kemminghausen 0:5 geschlagen geben mussten. Eine desolate Leistung un der bisherige Tiefpunkt der Saison.

Noch lange nach dem Schlusspfiff saß Dirk Eitzert gedankenverloren und allein auf der Trainerbank. Der Trainer des SSV Mühlhausen-Uelzen hatte sich gerade von Kemminghausen eine 0:5-Klatsche abgeholt. Der absolute Tiefpunkt. Ein desolater Auftritt seiner Mannschaft. Unerklärlich, denn noch am Dienstag hatte man Wiescherhöfen 2:1 besiegen können. Angesichts des katastrophalen Auftritts seiner Mannschaft hatte „Eitzi“  sogar kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt „die Brocken hinzuwerfen“.  Er tat es nicht, auch gestützt von Ralf Mäkler, dem Sportlichen Leiter. „Der Trainer hat die Rückendeckung des Vorstandes“, bekräftigte „Mecki“ die weitere Zusammenarbeit, erklärte aber auch, dass neue Impulse her müssen. Wie die aussehen, wollte er noch nicht verraten. Ein Grund für die miserable Vorstellung des SSV war sicherlich auch der Ausfall der Stammspieler Schnee, Kücükyagci, Hoffmann, Prothmann und Özgüc. „Da mussten dann vier Akteure auflaufen, die letzten Jahr noch in der A-Jugend gespielt haben“, zeigte der Sportliche Leiter weiter auf und gab Durchhalteparolen. „Gemeinsam müssen wir den Karren aus dem Dreck ziehen“. So denkt auch Dirk Eitzert, der weiterhin das Gefühl hat, die Mannschaft zu erreichen. Am kommenden Sonntag geht es zur SpVgg Horsthausen. Dann sollten Schnee, Hoffmann und Özgüc wieder dabei sein.

Ganz anders die Stimmung beim SuS Kaiserau. 2:1 bei Obercastrop gewonnen. Wieder geriet man in Rückstand und wieder drehte Schwarz-Gelb die Partie zum vierten Dreier der Saison. Michael Seifert mit seinen beiden Toren hatte maßgeblich dazu beigetragen. Doch SuS-Trainer Marc Woller blieb nüchtern in seiner Spielbetrachtung, bescheinigte dem Gegner ein gutes Spiel. „Die waren richtig gut und haben uns anfänglich den Schneid abgekauft“, blickte er zurück und sah sich mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Erst nach dem 1:1-Ausgleich war Kaiserau dann besser im Spiel, schaffte die Führung. Nach der Pause hatte Obercastrop ein Übergewicht, drückte, wollte den Ausgleich. “ Punktuell konnten wir Nadelstiche setzen“, so der Kaiserauer Trainer weiter, „wir hätten auch das Ergebnis erhöhen können, aber der Gegner hatte auch seine Chancen“  Latte und der überragende Torhüter Marcel Vieregge verhinderten mögliche weitere Gegentore. So hatte das 2:1 am Ende Bestand. Sonntag empfängt Kaiserau den Nachbarn Hammer SpVg II, der sich Hilbeck 0:3 geschlagen geben musste.

Bild: Schon vor dem Anpfiff drückte die Mimik der SSV-Spieler nicht die große Zuversicht aus.

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