Fußball-Landesliga: Der 3. Spieltag im Rückblick – Freud und Leid

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Fußball: Freud und Leid am 3. Spieltag in der Landesliga. In der Gruppe 3 musste sich SuS Kaiserau zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben, verlor 1:5 in Welper. 6:2 hieß es dagegen für die IG Bönen in der Gruppe 4 beim Gastspiel in Drensteinfurt. Der zweite Saisonsieg.

Neue Erkenntnisse vermittelte die IG Bönen-Fußball beim Gastspiel in Drensteinfurt. Man kreierte weitaus weniger Chancen als in den Spielen bisher. Doch nach 90 Minuten standen sechs Treffer auf dem Spielberichtsbogen. 6:2 gewonnen und Tabellenplatz drei. IG-Co-Trainer Evren Karka brachte es auf den Punkt: „Wir haben aus unseren wenigen Chancen sechs Tore gemacht, fast eine hundertprozentige Ausbeute.“ Das war in den Spielen zuvor anders. Ja, da ließ man trotz eines Chancenplus zu viele Möglichkeiten liegen.
Doch nach diesen sechs Toren sah es lange nicht aus. Die Gäste zeigten nicht ihr bestes Spiel, wenngleich kämpferisch und läuferisch nicht viel auszusetzen war. Wohl aber spielerich. Zur Halbzeit hieß es „nur“ 0:1. Erst in den letzten zehn Minuten waren die Bönener auf der Siegerstraße, legten noch drei Treffer nach zum 2:6. Lobenswert die Einstellung der IG. „Die hat mir gefallen“, lobte Karka, „die Jungs wollten und haben das auch gezeigt.“ Für Trainerkollege Ferhat Cerci war der Auftritt in Drensteinfurt ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Sonntag kommt der SV Herbern ins Schulzentrum.

Bildzeile: Freude bei der IG über sechs Treffer in Drensteinfurt.

Lange, lange standen sie vor Trainingsbeginn am Dienstagabend beim SuS Kaiserau zusammen. Das Trainergespann Jörg Lange und Robert Kittel mit den Landesligakickern. Es bestand nach den letzten Ergebnissen Rede- und vor allem Handlungsbedarf. Nur ein Zähler in den bisherigen drei Begegnungen, 6:11 Tore und Tabellenplatz 14, erster Abstiegsplatz. Viel zu viele Gegentore. „Daran gilt es zu arbeiten“, weiß Jörg Lange um diesen Handlungsbedarf. „Wir müssen bei den Standards konsequenter hingehen“, seine Forderung. Der Coach glaubte, da schon weiter zu sein. Doch Welper offenbarte einen Rückschritt. Die ersten beiden Gegentore fielen nach Eckbällen, wo der SuS zu schläfrig agierte und prompt bestraft wurde. Nach 90 Minuten hieß es 1:5 beim Aufsteiger Welper. Unverständlich nach einer guten ersten Hälfte, wo man auf Augenhöhe war.
Auch das stellt sich als Problem dar: Kaiserau ist immer nur eine Hälfte gut, was sich nach 90 Minuten rächt. In Welper war Kaiserau in den ersten 45 Minuten mit dem offensiv starken Aufsteiger auf Augenhöhe, ließ wenig bis gar nichts zu. Frederik Stöwe hatte sogar die Chance zur Führung, zeigte sich nicht kaltschnäuzig genug im Abschluss. In Minute 47 nahm das Unheil ihren Lauf. 1:5. Abhaken, aus den Fellern lernen. In den nächsten beiden Spielen gegen Horst-Emscher und Frohlinde muss sich Schwarz-Gelb besser präsentieren. Schließlich zählt jeder Punkt, denn bei fünf Absteigern kann es bis zum Ende sehr, sehr eng werden.

Bildzeile: Viel Redebedarf gibt es derzeit beim SuS Kaiserau.

 

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