Fußball-Krombacher-Kreispokal: KSV und SGM souverän – Kaiserau und TSC mühen sich

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Fußball: Mühe hatte Landesligist SuS Kaiserau an der Langscheder Ruhrbrücke, um am Ende knapp die Nase 3:2 vorne zu haben. Gastgeber SVL zeigte sich lange ebenbürtig. Schwer tat sich auch der TSC Kamen auf der Bausenhagener Alm, um schließlich im Elfmeterschießen weiterzukommen. Im Dutzend machte es der Königsborner SV – 12:0 fertigte man B-Kreisligist SuS Rünthe ab. Mit einer starken 2. Halbzeit setzte sich die SG Massen 7:1 in Stockum durch.

SV Langschede – SuS Kaiserau 2:3 (0:1).
SVL-Trainer Stefan Kortmann: „Wir haben uns mehr als gut verkauft. Es wäre mehr als verdient gewesen, zumindest ins Elfmeterschießen zu kommen. Wir machen alles richtig, drängen Kaiserau aus unserem 16er heraus. Da kommt dann so ein Sonntagsschuss in den Knick. Pech. Pech auch mit Verletzungen, wir mussten vier Mal wechseln, fast die komplette Mannschaft durchwechseln. Die Jungs, die reingekommen sind, haben das super gemacht, aber die Ordnung ist dabei etwas durcheinder gekommen. Ich muss das alles erst mal sacken lassen, mit Abstand bin ich gewiss stolz auf meine Mannschaft.“
SuS-Trainer Jörg Lange: Letztlich haben wir uns das Leben selber schwer gemacht. In der 1. Halbzeit haben wir es versäumt, die Räume besser zu besetzen und Torchancen herauszuspielen. Pech hatten wir mit dem Pfostenschuss von Aktas. Dafür machte Schriefer anschließend ein schönes Tor.  2. Halbzeit wurde es in der Schlussphase etwas hektisch. Insgesamt sind wir recht ruhig und souverän aufgetreten. Wir haben das 2:1 und 3:1 gemacht, hätten danach zwei, drei Situationen besser ausspielen müssen, waren drei, vier Mal in Überzahl. Dann hätte es 4:1 gestanden. So wurde es noch einmal hektisch. Das ist Pokal. Wir sind aber eine Runde weiter. Das zählt.“
SVL: Sander,, Krupka, Kirstein, Müller, Mai, Büscher, Brwedell, Weistropp, Seeling, Essmann, Schorsch; Chandikok, Pesttke, Henning.
SuS: Beßmann, Wagner, Steffen, L. Schuster, Barry, Manka, Schulz, M. Schuster, Schriefer, Herrmann, Aktas;Weßelmann, Pfahl, Stender, Kollakowski.
Tore: 0:1 (40.) Schriefer, 1:1 (54.) Wilke, 1:2 (83.) Manka, 1:3 (85.) Barry, 2:3 (90.) Krupka

SuS Rünthe – Königsborner SV 0:12 (0:5).
Zweistellig macht es der KSV im Rünther Hafenstadion und übersprang ohne Mühe die erste Hürde im Kreispokal. Schon zur Pause führte man durch Tore von Boulakhrif, zwei Mal Steinbach, Vali Wettklo und Mushaba 5:0. In Halbzeit zwei schraubten Boulakhrif, vier Mal Vali Wettklo, Leon Lukas und Steinbach das Ergebnis in regelmäßigen Abständen hoch. Am Ende war das Dutzend an Königsborner Toren dann voll und der Einzug in die nächste Pokalrunde perfekt.
SuS: Noetzel, Reichelt, Franke, Siegel, Hees, Hoffmann, Ensekat, Lühr, Nagel, Koch, von Malottki
KSV: Huber-Marzolla, Lukas, VL Wettklo, Mushaba, Kutscher, Duda, Steinbach, Boulakrhif, Tiller, D. Ruzok, Marchewka; Strothmann, Gladysch, Arslan.
Tore: 0:1 (4.) Boulakrhif, 0:2 (24.) Steinbach, 0:3 (32.) VL Wettklo, 0:4 (37.) Steinbach, 0:5 (44.) Mushaba, 0:6 (58.) Boulakrhif, 0:7 (64.) VL Wettklo, 0:8 (72.) Lukas, 0:9 (73.) Steinbach, 0:10 (75.) VL Wettklo, 0:1 (85.) VL Wettklo, 0:12 (87.) VL Wettklo.

Bildzeile: KSV-Trainer Andi Feiler beglückwünscht Val-Leander Wettklo zu seinen fünf Treffern in Rünthe.

SV Stockum – SG Massen 1:7 (1:3).
SGM-Spielertrainer Marco Köhler: „Das Ergebnis spricht für sich. In der 1. Halbzeit waren wir noch etwas zu behäbig, da haben wir uns der schläfrigen Spielweise Pelkums angepasst. Es war eher ein lauer Sommerkick. Nach der Pause wurde es besser, auch ließ Pelkum konditionell nach. Da haben wir dann unsere Torchancen konsequent genutzt.“
SVS: Salhi, Partlak, Meisner, Yilmaz, Sancar, Demiroglu, Naciri, Saffour, Acar, Barakhli, Böhme.
SGM: Rekowski, Schnee, Ernst, Böhm, Szymaniak, Grasteit, Deutz, Üstün, Rodriguez, Martello, Paschedag; L. Oruku, Duve, Klütz, Hoinkis.
Tore: 0:1 (6.) Paschedag, 1:1 (32.) Demiroglu, 1:2 (33.) Rodriguez, 1:3 (42.) Szymaniak, 1:4 (59.) Üstün, 1:5 (74.) Klütz, 1:6 (77.) Duve, 1:7 (80.) Üstün.

SV Bausenhagen – TSC Kamen 5:6 n. Elfm. (1:2/3:3).
SVB-Trainer Uli Neuhaus: „
Es war ein guter Auftritt von uns. Die ersten beiden Gegentreffer waren unglücklich. Auch nach dem 1:3 haben wir nicht nachgelassen, schafften verdient den Ausgleich und waren dem 4:3-Siegtreffer näher. Elfmeterschießen ist halt Glückssache.“
TSC-Trainer Nail Kocapinar: „Unsere Ausfallliste ist lang. 13 Verletzte und Urlauber. So konnten wir drei Wochen lang nicht richtig trainieren. Das hat sich im Spielverlauf gezeigt. Den Sieg haben wir in erster Linie unserem Torhüter Yasin Aydeniz zu verdanken. In der 1. Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert und uns mit zwei Toren belohnt. Auch nach der Pause sind wir beim 3:1 noch einmal gut rausgekommen. Doch dann reichte die Kraft nicht mehr und der ungewohnte Rasen machte uns zu schaffen. Wir sind dennoch weiter und darüber freue ich mich.“
SVB: Peters, Hans, Ernst, Löcken, Hendriks, Hoffmann, Hohmann, Wegener, R. Erdmann, Franke, Frank; Hendriks, Hans, A. Erdmann
TSC: Y. Aydeniz, Gür, Acar F. Aydeniz, Civak Cengiz Yavuz, Mo. Morsel, Akdogan, Ja. Morsel, Kanar; Yilmaz, Celiktas, Erdur, Türkkan.
Tore: 0:1 (7.) Morsel, 0:2 (16.) Cengiz, 1:2 (45.) Hans, 1:3 (48.) Celiktas, 2:3 (55.) A. Erdmann, 3:3 (77.) Andree.
Elfer SVB: Andree, R. Erdmann, Bartmann / Elfer TSC: Türkkan, Akdogan, Yilmaz, Cengiz.

VfL Mark – Westfalia Wethmar 5:3 (4:2).
VfL: Weltermann, Melnik, Giersch, Hartmann, Finger, de Luca, Heße, Knothe, Dankert, Matecki, Kaule.
Westfalia: Fischer, Jankort, Wagner, Schulze Wieling, Markowski, Sonnen, Jansen, Schöpf, Voß, Osterholz, Pietrus; Ablas, Möller, Lehn, Fischer..
Tore: 1:0 (2.) Matecki, 2:0 (6.) Dankert, 3:0 (32.) 19) Heße, 3:1 (27.) Voß, 3:2 (32.) Schulze Wieling, 4:2 (32.)de Luca, 5:2 (62.) Matecki, 5:3 (89.) Wagner.

Bildzeile: In dieser Szene liefern sich Langschedes Maximilian Mai und der Kaiserauer Gabriel Weßelmann einen Wettlauf um den Ball.

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