Fußball-Kreisliga A2: VfK verliert gegen den KSV

603

Auch am zweiten Spieltag der Fußball-Kreisliga A2 in der Saison 2014/2015 bestätigt sich das, was die Trainer im Vorfeld prophezeit haben und was die ersten Ergebnisse bereits gezeigt hatten: Es wird viele sehr enge Spiele geben und überraschende Resultate. So siegte Aufsteiger SV Frömern fulminant mit 5:1 in Lünern und Westfalia Wethmars U23 4:3 bei der SG Holzwickede. Der TuS Hemmerde kaufte dem Titelkandidaten SG Massen den Schneid ab und feierte einen 1:0-Erfolg. Der Königsborner SV feierte einen 2:1-Erfolg beim VfK Weddinghofen (Szene). Alle Ergebnisse, Stimmen und Statistiken lest ihr hier:

SuS Lünern – SV Frömern 1:5 (1:1).
Waldemar Musiol, Trainer SV Frömern: „Wir wollen die Kirche im Dorf lassen. Wir sind gut gestartet, mehr aber noch nicht. Wir haben damit sechs Punkte gegen den Abstieg, mehr nicht. Die erste Halbzeit war ziemlich ausgeglichen, nach der Pause war es ein Spiel auf ein Tor. Der Ausgleich und die schnellen Tore nach dem Wechsel haben uns natürlich in die Karten gespielt.“
SuS: Sude, Szymaniak (46. Pietrucha), Düllberg (62. Becker), R. Lorger, Scharfe (76. M. Lorger), Elik, Tekin, Losay, Azarzar, Lokatis, Sojka.
SVF: Eckelt, Frischemeyer, A. Ruzok, Bartling, Heppe, Rachuba (60. Kröger), T. Ruzok (69. Krause), D. Ruzok, Duda, Kurt (57. Bremkes), Jolk.
Tore: 1:0 (22.) Szymaniak per Strafstoß, 1:1 (44.) Duda, 1:2 (50.) T. Ruzok, 1:3 (55.) T. Ruzok, 1:4 (60.) T. Ruzok, 1:5 (89.) Frischemeyer per Strafstoß.
Bestnoten: T. Ruzok (linkes Mittelfeld, SVF).

TuS Niederaden – VfL Kamen 1:3 (0:1).
Christian Rixe, Trainer TuS Niederaden: „Das war verdient für den VfL. Vor der Pause konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten, dennoch mussten wir das 0:1 hinnehmen. Für die zweite Hälfte hatten wir uns nochmal was vorgenommen und kamen auch schnell zum Ausgleich, doch am Ende haben unsere Kräfte noch nicht gereicht. Wir brauchen noch zwei, drei Wochen, um körperlich auf der Höhe zu sein. Es sind in der Vorbereitung einfach zu viele Spieler länger ausgefallen.“
Marko Barwig, Trainer VfL Kamen: „Wir haben in der ersten Halbzeit keine Chance zugelassen und nach Wiedernanpfiff eine, die zum Ausgleich führte. Wir selbst sind zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen, insgesamt bin ich aber zufrieden, insbesondere spielerisch sah das schon sehr gut aus.“
VfL: Lassak, König, Pötter, Lindner (72. Marscholek), Rothe (70. Schwarzer), Hirsch, Gronert, Rumpf, Dumanli (77. Weihrich), Sudhaus, Potthoff.
Tore: 0:1 (43.) Lindner, 1:1 (47.) Genter, 1:2 (54.) Sudhaus, 1:3 (65.) Dumanli.
Bestnoten: Lindner (offensives Mittelfeld, VfL), Sudhaus (Angriff, VfL).

 

„Der Ausgleich für den KSV fiel aus dem Nichts.“

Frank Lewandowski, Trainer VfK Weddinghofen

VfK Weddinghofen – Königsborner SV 1:2 (1:1).
Frank Lewandowski, Trainer VfK: „Wir haben die erste Halbzeit absolut dominiert und dem KSV keine Räume gestattet. Die Führung, die aus einem berechtigten Foulelfmeter resultierte, war hochverdient, kurz vor der Pause mussten wir dann aber aus dem Nichts den Ausgleich hinnehmen. Mit dem Gegentor war der KSV auf einmal da und bei uns war der Spielfluss verloren. Waldemar Glanc hat uns mehrfach vor dem 1:2 bewahrt. Nach einer Stunde war er dann aber doch machtlos. Aufgrund der zweiten Halbzeit ist diese Niederlage leider verdient. Hervorheben möchte ich allerdings den Schiedsrichter. Das war  ein junger Bursche aus Dortmund, der das Ding hier prima im Griff hatte.“
Tobias Retzlaff, Spielertrainer KSV: „Aufgrund einer klaren Leistungssteigerung ist der Sieg nicht unverdient. Wir hätten das Spiel schon vorher entscheiden müssen, aber jetzt sind die drei Punkte das allerwichtigste.
VfK: Glanc, A. Zahn, Urbaczka, Totzek (80. Schrader), Abali, Goslawski (60. Erbay), U. Civak, Alp (67. Kahraman), Müller, Placzek, Sudhaus.
KSV: C. Pörschke, Yesil, Grassat, Kocabiyik, Nüsken, S. Derwich, Heyna, Kita (60. Gumprecht), J.  Pörschke, Retzlaff (80. Kisa), Nolte (90. Turan).
Tore: 1:0 (33.) Placzek per Strafstoß, 1:1 (44.) Retzlaff, 1:2 (59.) Nolte.
Bestnoten: Glanc (Tor, VfK) – Heyna (linkes Mittelfeld, KSV).

TSC Kamen – SSV Mühlhausen-Uelzen II 2:2 (0:0).
Ralf Mäkler, SSV-Obmann: „Die erste Halbzeit war komplett ausgeglichen, die Verletzung unseres Keeper Sascha Wenz, der bei einer Abwehraktion mit dem Pfosten kollidiert ist und mit Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus musste, war absoluter Schock. Danach haben wir das Spiel zunächst aus der Hand gegeben und der ist TSC verdient in Führung gegangen. Durch eine klasse Einzelaktion von Gökgöz, der fünf Gegenspieler ausgetanzt und zum Anschluss getroffen hat, haben wir zurückgefunden in die Partie. Nur zwei Minuten später folgte der Ausgleich. Mit dem Punkt können wir letztendlich gut leben.“
Gültekin Ciftci, Trainer TSC Kamen: „Wir sind nicht zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hätten  früher für klare Verhältnisse sorgen müssen. Insbesondere nach der Pause waren wir das bessere Team und konnten auch 2:0 in Führung gehen. Leider mussten wir dann einen Doppelschlag hinnehmen, sehr ärgerlich. Das sind zwei verlorene Punkte.“
TSC: Oeztürk, Kurt, Özkan, Kocak (65. Bach), O. Dündar, F. Dündar, Tekkanat (82. Doering), Servet Vural, Korkmaz, Serdar Vural, Keske.
SSV II: Wenz (46. Hartmann), Nowak, T. Wycisk, Solakis, Kruck, Gökgöz, Glathe, Keller, Sell, Schaffeld (68. Berger), Essmann (55. Pilzecker).
Tore: 1:0 (59.) Keske, 2:0 (68.) Keske, 2:1 (73.) Gökgöz, 2:2 (75.) Pilzecker.
Bestnoten: Keske (Angriff, TSC), Tekkanat (Mittelfeld, TSC) – Gökgöz (defensives Mittelfeld, SSV II).

 

„Wir haben die Chance mit sechs Punkten aus zwei Spielen zu starten, leider vergeben.“

Ingo Tiede, Trainer BSV Heeren

BSV Heeren – SuS Kaiserau II 1:2 (0:1).
Oliver Bartosch, Trainer SuS II: „Ich bin sehr zufrieden, in Heeren zu gewinnen, ist immer schön und auch fußballerisch und läuferisch konnte sich das sehen lassen.“

Ingo Tiede, Trainer BSV Heeren: „Ich habe das erste Mal in meiner Trainerlaufbahn vor der Pause doppelt gewechselt. Kaiserau war gar nicht mal so stark, wir waren einfach nicht präsent genug. Wir sind allein Schuld an dieser Niederlage. Das ist extrem ärgerlich, weil wir die Chance gehabt haben, mit sechs Punkten aus zwei Spielen zu starten. Das haben wir verpatzt.“
BSV: Blawat, Janetschek, Eckei, Freitag, Kramer (39. Eisenmann), Dittert (39. Schmidt), Pinneker, Ernst, Joost, Felix, Buhl.
SuS II: Bublat, Ogorek (55. Eitzert), Wünnemann, Borosch, Kramer, Pischel, Depping, Schlebrowski (50. Bittner), Sygor (85. Schneider), Blum, Ittermann.
Tore: 0:1 (23.) Ittermann, 1:1 (64.) Janetschek, 1:2 (75.) Ittermann.
Bestnoten: Sygor (rechtes Mittelfeld, SuS II), Ittermann (Angriff, SuS II).

"Können uns die Anfangsphase noch nicht erklären": SGH-Trainer Christian Müseler nach dem schnellen 0:3 gegen Wethmars U23.
„Können uns die Anfangsphase noch nicht erklären“: SGH-Trainer Christian Müseler nach dem schnellen 0:3 gegen Wethmars U23.

SG Holzwickede – Westfalia Wethmar U23 3:4 (0:3).
Christian Müseler, Trainer SGH: „Die Anfangsphase können wir uns nicht erklären, nach elf Minuten hatten wir schon drei Tore gefangen. Die Reaktion nach der Pause war gut, aber der Rückstand zu hoch, um das Ding noch zu drehen. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.“
Simon Erling, Trainer Westfalia U23: „Die drei schnellen Tore zu Beginn waren natürlich Gold wert. In der Folge haben wir uns etwas weiter zurückgezogen. So hatte Holzwickede zwar viel Ballbesitz, aber bis auf zwei Situationen haben wir es richtig gut verteidigt. Nach der Pause hat Holzwickede den Druck erhöht und kam noch einmal heran. Nach dem 3:4 hat man der jungen Mannschaft ihre Unerfahrenheit angemerkt, wir wurden plötzlich extrem hektisch und nervös. Unter dem Strich geht der Sieg in Ordnung. Wir waren den kleinen Tick besser, wichtig ist heute vor allem, dass wir gegen so eine starke Mannschaft nicht nur mithalten konnten, sondern sogar alle drei Punkte entführt haben. Wir haben aber auch gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“
SGH: Heiser, Nehm, Tietz (65. Wahner), Schmidt (46. Tsikordas), Scharffetter, Depmeier, Tacke, Janowczyk, Diarra (57. Midenjak), Bauer.
Westfalia: Heinrich, N. Rath, Strecker, Hane, Podszuck, Eser, Zimmermann, Evermann, J. Rath, Selbstaedt, Lohölter
Tore: 0:1 (5.) Lohölter, 0:2 (8.) Hane, 0:3 (11.) Podszuck, 1:3 (56.) Bauer, 1:4 (64.) Eser, 2:4 (72.) Midenjak, 3:4 (84.) Tacke.

Bestnoten: Hane (offensives Mittelfeld, Westfalia), Strecker (defensives Mittelfeld, Westfalia)

TuS Hemmerde – SG Massen 1:0 (1:0).
Hubert Tadday, Trainer TuS: „Wir waren schon letzte Woche nicht so schlecht und haben uns auch diesmal wieder teuer verkauft. Unter dem Strich ist der Sieg auch verdient. Massen war zunächst drückend überlegen, defensiv standen wir aber in dieser Phase. Nach unserer ersten Chance durch Drzensla war Massen vorsichtiger, dennoch konnten wir weiter Nadelstiche setzen. Eine Standardsituation konnte Peters per Kopf das 1:0 markieren. Wir sind dann aus der Halbzeit gekommen und hatten durch Blume und Drzensla direkt wieder dicke Chancen, so dass wir früh hätten nachlegen können. Nach einer Stunde hatten wir kurzzeitig unsere Probleme, aber letztlich hatten wir das Glück des Tüchtigen.“
Ralf Dreier, Trainer SGM: „Wir haben es nicht geschafft, eine Mannschaft, die gut organisiert war und die richtige Einstellung hatte, in Bedrängnis zu bringen. Uns hat Spielwitz, Laufbereitschaft und Durchsetzungsvermögen gefehlt und damit all das, was uns letzte Woche stark gemacht hat. Die Ergebnisse des heutigen Spieltags zeigen es. In dieser Liga entscheiden teilweise schon Kleinigkeit über den Ausgang eines Spiels.“
TuS: Berz, Mujkic, von Rekowski (90.+2 Miklis), Hoffmann, Peters, Liedtke, Blume, Drzensla, Rihtar (89. Börsteken), Zdilar, Beyer (90.+3 Schole).
SGM: Spielfeld, Mosch (68. Jaeger), Zielinski (79. Zielinski), M. Schultz, C. Schultz, Jans, Martello, Kohlmann, Hoinkis, Beyer (74. Hessenkamp), Dunker,
Tore: 1:0 (41.) Peters.
Bes. Vork.: Spielfeld (SGM) hält Foulelfmeter von Zdilar (80., TuS).
Bestnoten: Peters (Abwehr, TuS), Rihtar (Angriff, TuS).

Bereits am Freitag spielten:

SV Bausenhagen – BR Billmerich 4:1 (1:1).

Infos zum Spiel findet ihr hier.

Spielszene (Foto: Opierzynski): Der Königsborner SV siegte mit 2:1 beim VfK Weddinghofen. Hier kämpft KSV-Spielertrainer Tobias Retzlaff (liegend) gegen einen VfK-Gegenspieler. Retzlaff erzielte per Kopf das zwischenzeitliche 1:1 (44.).

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.