Fußball-Kreisliga A2: VfL Kamen schenkt dem Abstiegskandidaten Weddinghofen neun Tore ein

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Fußball: Schützenfest im Jahnstadion. Neun Treffer erzielte Meister VfL Kamen gegen  den VfK Weddinghofen, der damit so gut wie abgestiegen ist. Acht Mal traf auch die SG Massen gegen Schlusslicht Billmerich, dennoch war SGM-Coach Ralf Dreier nicht zufrieden. Die Mannschaft der späten Tore ist Westfalia Wethmar U23. Wiederum in der letzten Minute traf die Erling-Truppe gegen einen stark ersatzgeschwächten Königsborner SV.

Westfalia Wethmar U23 – Königsborner SV 3:2 (1:0).
Simon Erling, Trainer Westfalia II: „Natürlich war der Sieg verdient, stolz können wir auf diese Leistung aber nicht sein. Die Gäste mussten auf viele Leistungsträger verzichten, traten mit dem allerletzten Aufgebot,  darunter einige Altherren-Spieler, an. Deshalb bin ich mit unserem Spiel auch überhaupt nicht zufrieden. Hinten und vorne haben wir es nicht gut gemacht.
Tobias Retzlaff, Trainer KSV: „Riesenkompliment an meine Truppe heute. Wir hätten eigentlich einen Punkt verdient gehabt, aber am Ende fehlten das Quäntchen Glück und die Kraft. Wir mussten wirklich mit mehr als einer Notelf auflaufen, alle haben sich toll reingehängt.“
Westfalia U23: Wagner, N. Rath, Ciernioch (46. Pella), Cillien, Langenkämper, M. Hane, Podszuck, Eser (68. Möller), A. Lohölter, N. Lohölter (61. Hellmilch), Stork.
KSV: Krzyzak, Gumprecht, Dünnwald (55. Eichhorst), Staklies, Zeidler, Tschersich, Kisa, Otto, Nüsken, Bronner (81. Kalwey), Derwich.
Tore: 1:0 (21.) M. Hane, 1:1 (53.) Tschersich per Strafstoß, 1:2 (69.) Staklies, 2:2 (78.) M. Hane, 3:2 (90.) Hellmilch.
TSC Kamen – SuS Lünern 0:0.
Gültekin Ciftci, Trainer TSC Kamen: „Lünern hat uns nicht ins Spiel kommen lassen und uns gut unter Druck gesetzt. Wir hatten nur Chancen über Standards, unter anderem einen Lattenfreistoß von Fatih Dündar. Eine weitere Gelegenheit hatte noch Ahmed Keske. Nach der Pause ging aus dem Spiel heraus nicht mehr viel. Lünern hat sich aufs Kontern verlegt, war aber dabei zu unkonzentriert. Insgesamt können wir mit dem Punkt leben.“
Sebastian Laub, Trainer SuS Lünern: „Es war ein insgesamt zähes Spiel mit nur einer Chance auf beiden Seiten in den 90 Minuten. Viel Mittelfeldspiel. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung, das wir uns redlich erkämpft haben. Der Punkt hilft uns auf jeden Fall weiter.
TSC: Bacak, Keske, Fatih Dündar, Ergün, Özkan, Iscan, Bach (81. Atalay), Okay Dündar, Öztürk (32. Kaya), Serdar Vural, Servet Vural.
SuS: Sude, Kramer, Losay (83. Busch), Düllberg, Lokatis, Di Giovanni, Laub, Ünal Tekin (50. Pietrucha), Kitschke, Ümit Tekin, Lorger (10. Azarzar).
Tore: Fehlanzeige.
Bestnoten: Özkan (Abwehr, TSC Kamen).
SG Massen –SV BR Billmerich 8:1 (5:0).
SGM-Trainer Ralf Dreier: „Das war eine Pflichtaufgabe, aber die haben wir eigentlich schlecht gelöst. Das Ergebnis hört sich zwar anders an, aber wir haben nur eine Viertelstunde Fußball gespielt und dann stand  es da schon 3:0 für uns. Danach lief es eher nach dem Motto „Hacke,  Spitze, Einzweidrei“ Wenn man das konsequent spielt, endet das für Billmerich in einem Debakel.“
SGM: Roman Spielfeld, Rouven Spielfeld, Kumor, M. Schultz, C. Schultz,  Dunker, Denninghoff, Jans,  Holzapfel (46. Hessenkamp), Kohlmann (67.  Moneke), Duve (71. Heinemann).
BRB: Böcker, S. Schmidt, T. Schmidt, Hermmann, Dziuba, Cakir,  Oberstein, Welge , Willecke (46. Knabe), Müller (59. Pickull), Berg  (65. Weiß).
Tore: 1:0 (4.) Rouven Spielfeld, 2:0 (6.) Denninghoff, 3:0 (13.) Duve,  4:0 (41.) M. Schultz, 5:0 (43.) Jans,  5:1 (54.) Knabe, 6:1 (67.)  Dunker, 7:1 (69.) M. Schultz, 8:1 (88.) C. Schultz.
Bestnoten: Duve (Mittelfeld, SGM).
VfL Kamen – VfK Weddinghofen 9:2 (3:0).
Dirk „Pantani“ Franke , VfL Co-Trainer: „Das Spiel ist uns leicht vorgekommen, auch die Tore fielen uns leicht. Weddinghofen hat sich offensichtlich schon aufgegeben. Es tut mit leid um den VfK, denn es sind einige Kollegen in deren Reihen. Wir hatten noch einige Spieler draußen und auch noch mehr Treffer waren möglich.“
Frank Lewandowski, Trainer VfK: „Dass wir gegen den Meister gespielt haben, haben wir deutlich gespürt. Aufgrund des Spielverlaufs ist das 9:2 in der Höhe auch verdient. Wer während des Spiels nochmal so wechseln kann, Hut ab. Das ist die beste Mannschaft der Liga, Glückwunsch zum Titel.“
VfL: Lassak, Hülsmann, Schwarzer (50. K. Rothe), Dumanli (57. Lindner) Weihrich, Marscholek, M othe (60. Sudhaus), Rumpf, Potthoff, Schmidt, Faralich.
VfK: Glanc, Fröhling, Schrader, Tolga Civak, Totzek (46. Böhm), Goslawski, Abali, Erbay, Fontana, Müller (60. Statiev), Placzek.
Tore: 1:0 (15.) Dumanli, 2:0 (30.) Schmidt, 3:0 (40.) Dumanli, 3:1 (47.) Müller, 4:1 (57.) Dumanli, 5:1 (59.) Rumpf, 6:1 (62.) Weihrich, 7:1 (75.) Weihrich, 8:1 (85.) Sudhaus, 9:1 (87.) Faralich, 9:2 (90.) Statiev.
Bestnoten: Dumanli, Weihrich (beide VfK).
Bild: VfL-Kapitän Andreas Rumpf markiert hier das 5:1.
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