Fußball-Kreisliga A2: Verfolger von Spitzenreiter Bork lassen weitere Punkte liegen

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Fußball: Tabellenführer Bork war der große Gewinner am 16. Spieltag. Selbst spielfrei konnte man mitverfolgen, wie sich die Verfolger rupften. Wethmar verlor Zuhause überraschend gegen Kaiserau II. Ein guter Einstand für Neu-Trainer Michael Zuter. RW Unna und TSC Kamen kamen über ein Unentschieden nicht hinaus. Am Tabellenende sind Hemmerde und Oberaden weiter abgeschlagen.

TSC Kamen – RW Unna 2:2 (2:0).
Gültekin Ciftci, Trainer TSC: „Wir haben gut begonnen und sind aus meiner Sicht auch verdient in Führung gegangen. RWU hat versucht druckvoll zu agieren, wir konnten aber gut gegen halten. Nach dem Wechsel ist Unna stärker geworden, das hatten wir natürlich so erwartet. Unsere frühe Unterzahl hat Unna natürlich in die Karten gespielt. Das hat uns weh getan. Als wir in Unterzahl waren, ist Unna deutlich überlegen gewesen. Wir sind natürlich etwas enttäuscht, dass wir den Sieg nicht holen konnten, weil wir eigentlich überzeugend aufgetreten sind, aber man muss auch sagen, dass Unna sich den Punkt am Ende verdient hat. In der Schlussphase wurde es noch einmal ein wenig hektisch, aber die Gemüter beruhigten sich schnell.“
Sebastian Laub, Trainer RWU: „In der ersten Halbzeit haben wir nur ansatzweise das gezeigt, was wir uns vorher vorgestellt hatten. Zwei Fehler führten dazu, dass wir 0:2 im Hintertreffen lagen bis zur Pause. In der Pause hat mein Trainerkollege Sascha Siegner die richtigen Worte gefunden, so dass die Mannschaft viel druckvoller und entschlossener zurück ins Spiel ging. In der Folge sind wir auch zu Chancen gekommen und mit dem Anschlusstreffer in der Schlussphase ging nochmals ein Ruck durch die Mannschaft, die dann in der Nachspielzeit mit dem Ausgleich belohnt worden.“
TSC: Onur, Yilmaz, Tekkanat, Göcer, Keske (81. Aktas), Okay Dündar, Bacak (90.+2 Bach), Turan, Korkmaz, Atalay, Özkan.
RWU: Stellfeld, Roshan, Hilleringmann (67. Chandikok), Neugebauer, König, Kramer, Berlandieri (58. Bremkes), Liffers, Delker, Maisinger, Gnatowski.
Tore: 1:0 (24.) Korkmaz, 2:0 (40.) Korkmaz, 2:1 (82.) Maisinger, 2:2 (90.+5) Bremkes.
Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte für Turan (65., TSC); Rote Karte für Yilmaz (75., TSC); Rote Karte für Roshan (75., RWU).
Bestnoten: Korkmaz (Mittelfeld, TSC).
Königsborner SV – VfK Weddinghofen 3:2 (0:0).
Tobias Retzlaff, Trainer KSV: „Wir waren klar spielbestimmend, hatten klarste Torchancen, unter anderem drei Elfmeter, die allesamt ungenutzt blieben.“
Daniel Knapp, Trainer VfK: „In der ersten Halbzeit war Königsborn besser. Da hätten wir – auch aufgrund der drei Elfmeter gegen uns – 0:5 zurückliegen können. Wir starteten dann sehr gut in die zweite Hälfte und führten verdient 2:0. Dann nahm das Unheil aus unserer Sicht seinen Lauf. Es gab den vierten Elfmeter für Königsborn und wahrscheinlich ein Abseitstor. Zu allem Überfluss fingen wir uns dann noch das 2:3 in der Schlussphase und zwei Platzverweise. Das war ein gebrauchter Tag und über den Rest hüllen wir den Mantel des Schweigens.“
KSV: Krzyzak, Kisa, Derwich, Retzlaff, Schiller, Pörschke (3. Grassat), Nüsken, Abaraonye, Dinyelu, Duda (46. Sapozhnikov), Yousefe (70. Ben Hassine).
VfK: Abde, Mitat, Kahraman, Fontana, Kleit, Steiner (87. Steiner), Rataj (66. Elandt), Totzek, Cannaviello, Civak, Berisha (82. König).
Tore: 0:1 (50.) Fontana, 0:2 (60.) Fontana, 1:2 (65.) Dinyelu per Strafstoß, 2:2 (75.) Ben Hassine, 3:2 (82.) Sapozhnikov.
Bes. Vork.: Dinyelu, Yousefe, Derwich (12./20./35.) verschießen Foulelfmeter; Abde hält zwei Strafstöße (12./20.); Gelb-Rote Karte (89., VfK) für Cannaviello; Rote Karte für (90., VfK).
Bestnoten: Nüsken (defensives Mittelfeld KSV) – Abdi (Tor, VfK), Fontana (Angriff, VfK).
TuS Niederaden – FC TuRa Bergkamen 3:1 (2:0).
Alexander Berger, Trainer TuS: „Wir hatten in zwei Phasen des Spiels Glück. In der Anfangsphase der ersten Halbzeit und nach der Pause. So ein schnelles 1:2 tut keiner Mannschaft gut, da hatten wir in der Folge doch einige Drucksituationen zu überstehen. Mit unserem 3:1 war das Spiel aber entschieden, da war sogar die Möglichkeit zum 4:1 gegeben.“
Kurt Gumprich, Trainer TuRa: „Wir hatten in der Anfangsphase dicke Chancen zu einer 2 oder 3:0-Führung, die wir nicht genutzt haben. Auf der anderen Seite machte es Niederaden besser und traf zum 1:0 und 2:0. Direkt nach Wiederanpfiff kamen wir auf 1:2 heran und hatten wiederum Chancen zum Ausgleich, wobei man auch sagen muss, dass Niederaden auch noch Konterchancen hatte. Es war erneut eine unglückliche Niederlage, weil wir wieder unsere Chancen nicht nutzen konnten.“
TuS: Möller, Gotthardt, Neus, Hilgert, Gastmeister (66. Wiggers), F. Hans, Neumann (55. Schmidt), D. Hans, Kowalski, Schulze Beckinghausen, Williamson (49. Nolte).
TuRa: Kurpanik, Torka, Topaloglu, Berndt, E. Duman, Gider (46. Ümit Tekin), Akyol (70. Lambert), Celiktas, Yilmaz, Gün (59. Ünal Tekin), Köroglu.
Tore: 1:0 (11.) Williamson, 2:0 (19.) Hilgert, 2:1 (47.) Celiktas, 3:1 (86.) Schmidt.
Bestnoten: Berndt (defensives Mittelfeld, TuRa) – Neus (Innenverteidiger, TuS).

Westfalia Wethmar U23 – SuS Kaiserau II 0:2 (0:1).
Westfalia-Trainer Simon Erling: „Wir dürfen uns nicht beschweren. Zum einen haben wir eine grottenschlechte erste Halbzeit gespielt, zum anderen haben wir nach dem Wechsel eine katastrophale Chancenverwertung gehabt.“
SuS-Trainer Michael Zuter: „Vielleicht hat so ein bisschen der Trainereffekt reingewirkt. Wir haben in einem anderen System gespielt und das hat geklappt. Wethmar hatte zwar zu 75 Prozent Ballbesitz, aber wir haben gut gestanden und Nadelstiche durch Konter gesetzt. Der Elfer, durch den wir in Führung gegangen sind, war berechtigt. Unser Torhüter Kevin Kuhle hat überragend gehalten und uns im Spiel gehalten. In der Nachspielzeit haben wir noch einen Konter setzen können und Goetz hat getroffen. Wir haben mit einer guten Mannschaftsleistung aufwarten können.“
Wethmar: Wagner, Pella, M. Hane, Podszuck, Klink, Evermann, Helmus, Thomala (36. Nagel), Schwarz (61. Selbstaedt), Kösling, Witte (46. Hellmich).
SuS: Kuhle, Weßelmann, Dzikowski, Kupfer (90. L. Menzen), Pischel, Schulz, Jendiz, P. Klug, Goetz, N. Wyborny, D. Menzen (46. Kolkmann, 70. Basyigit).
Tore: 0:1 (15.) Kupfer Strafst0ß, 0:2 (90.) Gotz.
Bestnoten: K. Kuhle, Pischel (beide SuS).

SSV Mühlhausen-Uelzen U23 – GS Cappenberg 2:4 (0:3).
Ralf Mäkler, Sportlicher Leiter SSV: „Bei der U23 wechselt Licht und Schatten. Gegen Cappenberg war das eine enttäuschende Leistung. Da fehlte die Einstellung. Auch haben wir taktisch nicht richtig gespielt. In den ersten 15 Minuten waren wir die bessere Mannschaft, haben jedoch kein Kapital daraus schlagen können. Erst nach dem 0:4 haben wir uns wieder etwas aufgerappelt, kamen noch zu zwei Toren. Eine verdiente Niederlage.“
SSV: Fischer, Kalfopulos, Galwas (70. Vitt), Lokatis, Schröder, L. Pfeffer, Szymaniak, Blume (46. Rentsch), Holzapfel, Röhr, Kruka.
Tore: 0:1 (17.) Stiens, 0:2 (23.) Moltrecht, 0:3 (32.) Jesella, 0:4 (46.) Boldt5, 1:4 (74.) Rentsch, 2:4 (87.) Holzapfel

SV Bausenhagen – SG Massen 2:4 (1:2).
SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus: „Massen war um das eine oder andere Tor cleverer. Wir haben schon ganz ordentlich gespielt. Nach dem 2:2 hatten wir eine gute Phase. Am Ende hat Massen seine Spielzüge super durchgespielt. Massen war uns heute einfach einen Tacken überlegen.“
SGM-Trainer Ralf Dreier: „Da auf der Alm kann man kein Fußball spielen. Bausenhagen hat meistens mit langen Böllen operiert. Die beiden Gegentore resuiltierten auch aus Weitschüssen.  Wir haben uns in der 2. Halbzeit mit unserer Rumpftruppoe durchgesetzt. Es war letztlich ein Kampfspiel.“
SVB: Wiggers, Hans, Löcken, Hoffmann, Neithart, M. Wegener, Schoof, Sonnenberg, Meng (46. Franke), Pfahl (83. Klasmeier), Görler (86. Kröll).
SGM: Roman Spielfeld, M. Schultz, Jaeger, Denninghoff, Hoinkis, Tran, Beyer, Kohlmann, Duve (75. Rouven Spielfeld), Pilzecker (84. Schaffeld), Dunker (90. Kumor).
Tore: 1:0 (18.) Meng, 1:1 (33.) Dunker, 1:2 (45.) Duve, 2:2 (60.) Franke, 2:3 (78.) Pilzecker, 2:4 (88.) Kohlmann.
Bestnoten: M. Wegener (Abwehr, SVB).
BSV Heeren – TuS Hemmerde 7:2 (4:1).
BSV-Trainer Sebastian Eckei: „Wir kriegen ein frühes Gegentor, aber waren danach wach. Wir machen dann sofort den Ausgleich und gehen in Führung. Das war wichtig. Bis zur Pause erhöhen wir auf 4:1. Ganz wichtig, dass wir rauskommen und direkt nach der Pause nachlegen. Danach erhöhen wir auch auf 7:1. Der Knackpunkt war dann, dass wir den achten Treffer nicht machen. Danach war es nicht mehr schön anzusehen. Wir können es einfach nicht herunterspielen. Dennoch bin ich zufrieden.“
TuS-Trainer Georgios Kipreos: „Wir wollten das Spiel genauso starten, wie in der letzten Woche gegen Wethmar. Das ist uns auch gelungen. Wir sind früh in Führung gegangen. So haben wir uns das vorgenommen. Direkt im Gegenzug kassieren wir den Ausgleich und danach auch noch den zweiten Gegentreffer. Danach gingen die Köpfe runter. Die Heerener konnten spielen, wie sie wollen. In der Pause haben wir uns noch vorgenommen, keine Klatsche zu bekommen, aber nach 15 Minuten hatten wir wieder drei Gegentreffer kassiert. Fünf gute Minuten reichen eben nicht.“
BSV: Solty, F. Ernst, Kissing, Senthamma, Kloeter, Schmidt, Böcker, Volkmer, Kaczmarek (51. Ittermann), T. Ernst (69. Kleinschmidt), Brandt (72. Felix).
TuS: Tilmann, Akman, Kimpel, Suludere, Goecke, Kuhlmann, Berisa, Butt, Kipreos, Böhm (49. Rihtar, 63. Weischer), Beyer (63. T. Berkemeyer).
Tore: 0:1 (6.) Kuhlmann, 1:1 (7.) Volkmer, 2:1 (20.) T. Ernst, 3:1 (27.) T. Ernst, 4:1 (32.) Kloeter, 5:1 (46.) Brandt, 6:1 (49.) T. Ernst, 7:1 (54.) Volkmer, 7:2 (67.) Berisa.
Bestnoten: T. Ernst (Angriff, BSV), Volkmer (Mittelfeld, BSV).
 

SV SW Frömern – SuS Oberaden 4:2 (2:1).
SV-Trainer Adrian Ruzok: „Wir gehen ziemlich früh in Führung. Allerdings ist mir unbegreiflich, was danach passiert. Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns. Am Ende war das ein dreckiger Sieg, aber auch ein glücklicher. Das darf nicht passieren, dass man den Gegner nach einer 2:0-Führung so zurückkommen lässt. Wir haben viel vermissen lassen. Das einzig Positive ist das Ergebnis.“
SuS-Trainer Birol Dereli: „Wir haben viel Pech gehabt. Nach dem 2:0 kommen wir sehr gut ins Spiel zurück, machen den Anschluss und uns wurde ein Abseitstor nicht gegeben. Dann machen wir in der zweiten Halbzeit den Ausgleich und drücken. Wir verschießen einen Elfmeter und direkt im Gegenzug gibt es einen Elfmeter gegen uns. Danach laufen wir hinterher. Trotzdem haben die Jungs super gespielt und den Kampf angenommen. Wir haben die Dinger vorne nicht gemacht und haben sie hinten kassiert. Das hätte nicht sein müssen.“
SVF: Bathen, Frischemeyer, Yesil, Hutmacher, Döring, T. Ruzok, D. Ruzok, Duda, Bartling (66. Holzhausen), Heppe (70. A. Ruzok), Kurt (90. Dogan).
SuS: Münstermann, Triller, Golly, Solak, Özkan, Yilmaz, Liebzeit, Halilovic, Mayanovic, Kasch (58. Kusch), Pirpir (78. Gaplan).
Tore: 1:0 (7.) D. Ruzok, 2:0 (25.) Döring, 2:1 (27.) Mayanovic, 2:2 (54.) Liebzeit, 3:2 (84.) D. Ruzok, 4:2 (90.) D. Ruzok.
Bestnoten: Yilmaz (Mittelfeld, SuS), D. Ruzok (Mittelfeld, SV).

 

Bild: Eine entäuschende Leistung zeigte die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen im Mühlbachstadion gegen Cappenberg.

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