Fußball-Kreisliga A2: SSV U23 überrascht in Massen

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Fußball: Auch mit neuem Trainer Birol Dereli (für Michael Pannicke) hielt beim Tabellensclusslicht die Niederlagenserie an. 0:6 verloren die Oberadene gegen Spitzenreiter Bork, der nunmehr acht Punkte der Konkurrenz enteilt ist. Erster Verfolger ist jetztt WEstfalia Wethzmer, die sich am Bergkamener Nordberg mit 2:1 gegen den FC TuRa durchsetzte. Überraschend der 5:2-Auswärtserfolg der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen in Massen.
SuS Kaiserau II – SV Bausenhagen 2:2 (1:0).
SuS-Trainer Michael Hoffmann: „Erstmal bin ich mit dem Punkt zufrieden. Aus meiner Sicht kann der Schiedsrichter beim zweiten Tor ein Foul gegen unseren Torwart pfeifen. Ich bin aber damit zufrieden, wie der Punkt zustande gekommen ist. Das war eine Leistungssteigerung zur Vorwoche. Der Punkt war wichtig für die Moral. Insgesamt ist das ein gerechtes Ergebnis.“
SVB-Co-Trainer Ulli Neuhaus: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber die Möglichkeiten, die wir hatten, haben wir nicht weggemacht. Drei Punkte waren absolut drin. Kaiserau hat das effektiver gemacht. Die hatten drei Chancen und machen zwei Tore. Wichtig ist, dass wir nicht verloren haben, sondern noch einen Punkt mitgenommen haben. Wir werden versuchen, das am Wochenende gegen Oberaden wieder geradezubiegen.“
SuS: Suerkemper, Kramer, Klug, Wyborny, R. Klug, L. Menzen, D. Menzen, Weßelmann, Schulz (55. Sygor), Plachetka (67. Jendis), Pischel (85. Lamig).
SVB: Wiggers, Hendriks, Löcken, Hoffmann, Neithart, M. Wegener, Schoof, Sonnenberg, Franke (70. Chille), Görler (77. Pfahl).
Tore: 1:0 (11.) N. Wyborny, 1:1 (66.) Sonnnberg, 2:1 (76.) Sygor, 2:2 (88.) Löcken.
Bestnoten: Kramer (Abwehr, SuS).
SG Massen – SSV Mühlhausen-Uelzen U23 2:5 (0:3).

SGM-Trainer Ralf Dreier: „Unser Tief zeichnet sich schon die ganzen letzten Wochen ab. Die Trainingsbeteiligung lässt nach. So waren wir in den ersten zehn Minuten gar nicht auf dem Platz.. Nach dem 0:3 war die Messe eigentlich schon gelesen. Wir haben davor und danach einfach wieder zu viele Chancen liegen gelassen. Jeder in der Mannschaft muss sich eigentlich mit seiner Leistung hinterfragen. Die Einstellung stimmt einfach nicht. Wenn ein Spieler wie Marcus Rustemeier, der eigentlich nur ausgeholfen hat, bester Spieler der Mannschaft, dann stimmt was nicht.“
SSV-Trainer Maik Portmann: „Ich bin natürlich zufrieden, wenn man in Massen ein Derby gewinnt. Unsere Spieler haben sehr diszipliniert gespielt und taktisch das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir standen etwas tiefer und haben versucht durch Konter nach vorne zu kommen. Gerade in den ersten 15 Minuten ist uns das sehr gut gelungen. Insgesamt ist das Ergebnis verdient, auch wenn wir einen sehr guten Torwart im Tor hatten. Massen war für mich der beste Gegner der Saison. Das muss Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben.“

SGM: Rom. Spielfeld, M. Schultz, Kadrija, Düllberg, Dunker, Werth, Hoinkis, Jans, Kohlmann, Jaeger (28. Rustemeier), Pilzecker (78. Denninghoff).
SSV: Fischer, Lokatis, Pfeffer, Hackmann, Blume, Holzapfel, Röhr, Krupka, Schröder (26. Alekseew), Galwas (76. Vitt), Kalfopulos (90. Bartmann).
Tore: 0:1 (4.) Schröder, 0:2 (11.) Schröder, 0:3 (14.) Krupka, 1:3 (53.) Kohlmann, 1:4 (58.) Galwas, 2:4 (67.) Rustemeier, 2:5 (90.) Lokatis.
Bestnoten: Fischer (Tor, SSV), Rustemeier (Abwehr, SGM).

Königsborner SV – TSC Kamen 0:3 (0:0).
KSV-Trainer Tobias Retzlaff: „Es war ingesamt gesehen ein gutes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. TSC hat schon eine individuelle Klasse. Nach dem 0:1 waren wir am Drücker, versiebten aber unsere Chancen. TSC machte das 2:0 und damit war die Partie entschieden. Wir sind etwas unter Wert geschlagen worden.“
TSC-Trainer Tuncay Sönmez: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben die drei Punkte und dann auch noch zu null gespielt. Was will man mehr? In der ersten Halbzeit haben beide Mannschaften sehr kontrolliert gespielt. Es gab nur wenige Chancen. Das war nicht so der Knüller. In der zweiten Halbzeit sind wir dann gleich in Führung gegangen. Danach haben wir für zehn Minuten kurz aufgehört, aber danach gleich wieder die Kontrolle übernommen. Insgesamt war das ein verdienter Sieg.“
KSV: Krzyzak, Derwich, Nüsken, Kita, Kisa, Bräckelmann, Abaraonye, Dinyelu, Sapozhnikov (65. Nolte), Pörschke (76. Duda), Yousefe (81. Kupiec).
TSC: Onur, Yilmaz, Bacak, Göcer, Keske, Turan, Özkan, Korkmaz, Atalay, Aktas (62. O. Dündar), F. Dündar (72. Özürk).
Tore: 0:1 (49.) Turan, 0:2 (70.) F. Dündar, 0:3 (76.) Turan.
Bestnoten: F. Dündar (Mittelfeld, TSC), Keske (Angriff, TSC).
TuS Hemmerde – SV SW Frömern 0:2 (0:1).

TuS-Trainer Georgios Kipreos: „Wir schießen vorne keine Tore und laden den Gegner hinten zu Toren ein. Vom Spielverlauf her hätte es auch Unentschieden ausgehen können, aber wenn man vorne die Tore nicht macht, dann wird man auch nicht belohnt. Die Einstellung und das Engagement der Jungs waren da. Uns ist bewusst, dass wir hier um den Klassenerhalt spielen. Es hapert gerade einfach daran, dass wir vorne keine Dinger machen.“
SV-Trainer Adrian Ruzok: „Das waren ganz wichtige Punkte. Wir haben jetzt zwei Spiele erfolgreich bestritten und heute auch noch zu null. Das war das erwartet kampfbetonte Spiel, aber wir haben den Kampf angenommen. In der ersten Halbzeit war das ein kampfbetontes, ausgeglichenes Spiel. Kurz nach der Halbzeit hatten wir eine Riesenchance. Da wäre das Spiel früh entschieden gewesen. Hätten wir den ein oder anderen Konter besser ausgespielt, dann hätten wir das Spiel auch früher entscheiden können. Insgesamt war das aber ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, wobei wir es uns hätten leichter machen können. Was mich als Trainer besonders freut ist, dass wir zu null gespielt haben.“
TuS: Berz, Beyer, Brunsmann, Kipreos, Kimpel, Berisa, Butt, Akman, Suludere (64. Goecke), Rihtar (76. Böhm), Weischer (76. Berkemeyer).
SVF: Eckelt, Yesil, Döring, T. Ruzok, D. Ruzok, Suchy, Holzhause, Duda, Rose, Kurt (63. Frischemeyer), Heppe (71. A. Ruzok), Döring (84. Dogan).
Tore: 0:1 (35.) Döring, 0:2 (90.) D. Ruzok.
Bestnote: Kimpel (Abwehr, TuS), Rose (Abwehr, SV).

SuS Oberaden – PSV Bork 0:6 (0:4)
SuS-Trainer Bilal Dereli: „Es hat sich gezeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Die ersten beiden Treffer waren eigentlich vermeidbar, wir sind dann schnell 0:3 in Rückstand geraten. Danach fielen noch drei weitere Gegentore. Erst in den letzten 20 Minuten haben wir es besser gemacht. Damit war ich zufrieden. Bork hat schon eine gut Mannschaft beisammen. Die drei A-Jugendlichen Kusch, Özkan nd Yilmaz haben ihre Sache gut gemacht.“
SuS: Münstermann, Tobio-Lemos, Solak, K. Golly, Kirchner (46. Zirwes), Kusch, Yilmaz, Liebezeit, Mayanovic, Erikoglu (37. Özkan), Halilovic.
Tore: 0:1 (9.) J. Grodowski, 0:2 (12.) Schuster, 0:3 (20.) Schuster, 0:4 (43.) Schuster, 0:5 (53.) J. Grodowski, 0:6 (74.) J. Grodowski.

dereli

Bild: Co-Trainer Heiner Liebezeit (re.) – hier im Gespräch mit Bilal Dereli – und Torwarttrainer Kai Netusil haben an Sonntagihr letztes Spiel bei der ersten Mannschaft des SuS Oberaden  mitgestaltet. Beide haben uns ihren Rücktritt bekannt gegeben.

GS Cappenberg – BSV Heeren 4:2 (0:0).
Sebastian Eckei, Trainer BSV Heeren: „Wir hatten heute zwei kurzfristige Ausfälle und insgesamt vier Stammspieler zu ersetzen. Die Jungs haben es eigentlich gut gemacht, sind nach Rückstand auch wieder gekommen und in Führung gegangen, aber in den entscheidenden Momenten fehlte uns die Cleverness. Drei Gegentore haben wir durch Ecken kassiert. So kam am Ende eine unnötige, aber auch verdiente Niederlage zustande.“
GSC: Grenigloh, Holtze (90.+3 Heisler), L. Hügemann, Eroglu, Jesella, Moltrecht, Wißmann, Pestinger, Stiens, Osmolski, Zocher (90. Boldt).
BSV: Solty, T. Ernst, Kissing, Felix, Weiss, Saenthamma, Schmidt, Kaczmarek (36. Ittermann), Böcker (46. Pestinger), Janetschek (46. Kramer), Brandt.
Tore: 1:0 (56.) Jesella, 1:1 (57.) Schmidt, 1:2 (70.) T. Ernst, 2:2 (77.) Stiens, 3:2 (81.) Stiens, 4:2 (87.) Zocher.
Bestnote: Schmidt (defensives Mittelfeld, BSV).
FC TuRa Bergkamen – Westfalia Wethmar II 1:2 (1:1).
Kurt Gumprich, Trainer TuRa Bergkamen: „Die Niederlage war unglücklich, aber nicht unverdient. Wir lassen als Mannschaft im Moment zu viel vermissen, zum Beispiel Durchschlagskraft und mannschaftliche Geschlossenheit. Da sind uns Teams wie heute Wethmar eben zur Zeit überlegen und daran gilt es zu arbeiten.“
FCT: Liebner, Torka, Topaloglu, C. Duman, Berndt, E. Duman, Gider (80. Akyol), Karaca (45. Celiktas), Ümit Tekin, Karakök (65. Yilmaz), Köroglu.
Westfalia: Wagner, Nagel, Strecker (76. Pella), M. Hane, Klink (46. Kuruts), Evermann, Hartmann, Selbstaedt, Hellmilch, Helmus (79. Ciernioch), Witte.
Tore: 0:1 (5.) Helmus, 1:1 (37.) Karakök, 1:2 (75.) Torka Eigentor.
Bes. Vork: Gelb-Rote Karte für Berndt (65., TuRa).
Bestnote: E. Duman (Angriff, TuRa Bergkamen).
Bild: Trotz zweifacher Oberadener Bewachung konnte Bork-Torjäger Joel Grodowski (Mitte) drei Treffer seinem Torkonto gut schreiben.
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