Fußball-Kreisliga A2: Hemmerde gibt sich nur unglücklich dem Tabellenzweiten Wethmar geschlagen

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Fußball: Bereits am heutigen Freitagabend startete die Fußball-Kreisliga A2 in den 15. Spieltag. Am Häupenweg setzte sich der VfK Weddinghofen mit 1:0 gegen den SuS Kaiserau II durch und sammelte wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. RW Unna siegte im Spitzenspiel mit 3:2 beim BSV Heeren, der TuS Hemmerde musste eine unglückliche 1:2-Niederlage beim Tabellenzweiten Westfalia Wethmar U23 hinnehmen. Alle weiteren Partien finden bereits am morgigen Samstag statt.
VfK Weddinghofen – SuS Kaiserau II 1:0 (1:0).
Daniel Knapp, Trainer VfK: „Der Sieg ist verdient, weil wir läuferisch besser und ballsicherer waren. Nach hinten heraus hätten wir das Spiel entscheiden müssen, da waren noch einige gute Kontergelegenheiten. Insgesamt war das eine überzeugende Mannschaftsleistung.“
Michael Hoffmann, Trainer SuS II: „Wir haben diese Partie zurecht verloren, weil Weddinghofen insgesamt gesehen das eine Tor besser war. Wir sind nicht ausreichend in die Zweikämpfe gekommen und konnten uns nicht so freispielen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir hatten zu Beginn eine Riesenchance, dann traf Weddinghofen und verteidigte danach das Ergebnis zunächst recht geschickt. Nach der Pause nahm die Partie immer mehr Fahrt auf, es ging hin und her. Allerdings konnten wir nicht mehr egalisieren, aber Weddinghofen den Sack auch nicht zu machen. Zum Schluss wurde es dann nochmal hitzig.“
VfK: Panne, Mitat, Evers, Fontana (83. König), Steiner, Totzek, Müller (90. Böhm), Elandt, Cannaviello (66. Kleit), Civak, Berisha.
SuS II: Suerkemper, Weßelmann, R. Klug, R. Kramer (25. Jendis), Pfahl, L. Menzen (83. Thomae), Schulz, Pischel, Dzikowski (52. P. Klug), Krampe, Basyigit.
Tore: 1:0 (25.) Fontana.
Bes. Vork.: Rote Karte für Klug (90.+2) wegen einer Unsportlichtkeit; Rote Karte für Surkemper (nach Spielschluss) wegen Schiedsrichterbeleidigung.
Bestnote: Fontana (rechtes Mittelfeld, VfK).
BSV Heeren – RW Unna 2:3 (1:0).
Sebastian Eckei, Trainer BSV: „Wir hatten einen nervösen Beginn, brauchten einige Zeit, um ins Spiel zu kommen. Nach dem Wechsel präsentierten wir uns total konfus im Spielaufbau, was ich mir nicht erklären kann. Wenn man dazu quasi einen Doppelschlag kassiert, kann man so eine Partie nicht gewinnen. Auch, weil wir unsere Chancen nicht nutzen, die zum Ausgleich zweifellos da waren. So bekamen wir dann das 1:3. Mehr als das 2:3 gelang uns dann leider nicht mehr. Uns fehlte insbesondere in der zweiten Halbzeit die Cleverness im Spielaufbau.“
Sebastian Laub, Trainer RWU: „Wir sind in der Anfangsphase überzeugend ins Spiel gekommen, dann aber hat Heeren das Zepter übernommen zur Pause auch verdient geführt. Das schnelle 1:1 nach Wiederanpfiff kam zum richtigen Zeitpunkt, wenig später gelang sogar das 2:1. Das hat uns aber nicht die nötige Sicherheit gegeben, was Heeren fast zu nutzen gewusst hätte. Unter dem Strich haben wir uns am Ende einen Sieg erkämpft gegen einen richtig, richtig starken Gegner. Ob der Sieg verdient war, möchte ich gar nicht beurteilen, für uns zählen nur die drei Punkte. Darüber sind wir sehr glücklich.“
BSV: Solty, F. Ernst, Felix (76. Joost), Saenthamma, Schmidt, Kaczmarek, Böcker (89. Ittermann), Kramer (62. Weiss), Volkmer, Brandt, T. Ernst.
RWU: Stellfeld, Hilleringmann, Neugebauer, König (58. Dikmen), Kramer, Berlandieri (87. Öztürk), Liffers, Akar, Delker (46. Drees), Maisinger, Mujkic.
Tore: 1:0 (30.) Kaczmarek, 1:1 (47.) Delker, 1:2 (55.) Rees, 1:3 (73.) Hilleringmann, 2:3 (85.) Volkmer per Strafstoß.
Bestnoten: Kaczmarek (BSV, Innenverteidiger; )geschlossene Mannschaftsleistung (RWU)
Westfalia Wethmar II – TuS Hemmerde 2:1 (0:0).
Robert Kittel, Interimscoach Westfalia
(er vertrat Simon Erling): „Das war ein dreckiger Arbeitssieg. Wir hatten heute, vor allem in der ersten Halbzeit, große Probleme. Dies lag insbesondere an der überraschend forschen Spielweise der Gäste, die von Beginn mutig nach vorne agierten und unseren Spielaufbau durch aggressives Pressing ziemlich matt setzten. Wir haben einfach gut und glücklich gewechselt. Heute zählen wirklich nur die Punkte. Das Spiel müssen und werden wir einfach schnell abhaken.“
Georgios Kipreos, Spielertrainer TuS: „Wir hatten heute den Zweitplatzierten Wethmar am Rande einer Niederlage. Wir hatten unsere Chancen, trafen unter anderem den Pfosten. Leider haben wir uns mit dem ersten Angriff nach dem Wechsel ein Gegentor gefangen, danach haben wir aber nicht die Köpfe hängen gelassen und weiter gekämpft. Das wurde mit dem Ausgleich belohnt. In der Schlussphase haben wir einmal zu naiv gehandelt und daraus resultierte der entscheidende Treffer zum 1:2. Insgesamt können wir auf diese Leistung aufbauen und müssen daran anknüpfen, wenn es gegen Mühlhausen II geht. In der Offensive müssen wir noch abgeklärter werden.“
Wethmar II: Wagner, L. Nagel, T. Nagel (66. Schwarz), Kuruts (75. Hellmilch), M. Hane, Podszuck, Klink, Hartmann (53. Ciernioch), Selbstaedt, Mantei, Witte.
TuS: Tillmann, Beyer, Brunsmann, Kimpel, Böhm, Berkemeyer (60. Kipreos), Goecke, Kuhlmann (80. Weischer), Berisha, Butt, Akman. 
Tore: 1:0 (46.) Podszuck, 1:1 (62.) Kipreos, 2:1 (78.) Hellmilch.
Bestnoten: , Böhm (Innenverteidiger, TuS), Akman (linkes Mittelfeld, TuS), Brunsmann (linker Verteidiger, TuS)

Bild: Hatte mit seiner Elf den Tabellenzweiten Wethmar am Rande einer Niederlage – Hemmerdes Coach Yogo“ Kipreos.

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