Fußball-Kreisliga A2: Heeren macht in der Nachspielzeit aus einem 2:4 noch ein 4:4 gegen Massen

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Fußball: Am 13. Spieltag konnte Spitzenreiter PSV Bork mit dem 5:1 gegen Hemmerde auf sieben Zähler ausbauen. Erster Verfolger ist jetzt RW Unna vor WEstfalia Wethmar U23 und de BSV Heeren rutschte nach dem 4:4 gegen Massen auf Rang vier ab. Spannend die Nachspielzeit in Heeren, denn da kam die Eckei-Truppe nach einem 2:4-Rückstand durch zwei Felix-Tore noch zum verdienten 4:4. Im Tabellenkeller liegt SuS Oberaden fast schon aussichtslos zurück. Auf den zweiten Abstiegsrang rutschte Hemmerde ab.

SSV Mühlhausen-Uelzen U23 – SuS Kaiserau II 6:2 (2:1)
Maik Portmnn, Trainer SSV:
„Wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Mit den sechs Toren ist Kaiserau noch gut bedient. Zur Halbzeit hätte es schon 4:0 für uns heißen müssen. Kaiserau kam noch einmal auf 3:2 heran, aber fast im Gegenzug haben wir den vierten Treffer gemacht und dann noch zwei nachgelegt. Die Tore insgesamt waren gut herausgespielt. Heute hat es Spaß gemacht zuzuschauen.“
Michael Hoffmann, Trainer SuS: „Ich bin stinksauer über die Einstellung einzelner Spieler. Da war kein Wille, kein Einsatz, kein Kampf. Alles hat gefehlt. So kannst du kein Spiel gewinnen und so steigst du auch ab. Man kann verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise. Die Niederlage hätte auch noch höher ausfallen können, aber Suerkemper im Tor hat das verhindert. Aber auch noch ein Wort zum Schiri, er war von den 23 Akteuren auf dem Platz der schlechteste.
SSV: Mesewinkel-Risse, Vitt, Kalfopulos (75. Alekseew), Galwas, Szymaniak (75. L. Pfeffer), Lokatis, Schröder (80. Hackmann), Blume, Holzapfel, Röhr, Krupka.
SuS: Suerkemper, Pichel, Jendis (46. Plachetka), Klug (53. Franik), Schulz, Basyigit, L. Menzen, Lamig, D. Menzen, Weßelmann, Sygor.
Tore: 0:1 (30.) Sygor. 1:1 (33.) Lokatis, 2:1 (40.) Holzapfel, 3:1 (50.) Szymaniak, 3:2 (65.) L. Menzen, 4:2 (68.) Galwas, 5:2 (70.) Schröder, 6:2 (82.) Blume Strafst0ß.
Bestnoten: Blume, Holzapfel (beide SSV).

SV Frömern – GS Cappenberg 5:2 (1:0).
SVF-Trainer Adrian Ruzok: „Das war ein überlegen herausgespielter Sieg, auch in der Höhe verdient. War die erste Halbzeit noch ausgeglichen, so waren wir nach der Pause die bessere Mannschaft. Wichtig war das schnelle 2:1. In den letzten 15 Minuten haben wir etwas schleifen lassen, sonst wäre noch mehr möglich gewesen. Aber auch so bin ich zufrieden.“
SVF: Eckelt, Hutmacher, Bartling (66. Schydlo), Heppe (70. Kurt), Döring, T. Ruzok (76. Dogan), D. Ruzok, Suchy, Holzhausen, Duda, Rose,
Tore: 1:0 (28.) Heppe, 1:1 (38.) Stiens, 2:1 (47.) Heppe, 3:1 (54.) Döring, 4:1 (69.) Holzhausen, 5:1 (69.) Heppe.
Bestnote: Heppe (SVF).

Westfalia Wethmar U23 – VfK Weddinghofen 3:1 (0:0).
Simon Erling, Trainer Westfalia: „Wir hatten sicherlich 80 Prozent Ballbesitz, aber der letzte Pass saß leider nicht. Die Jungs haben viel zu oft den langen Ball gewählt, statt unser Kurzpassspiel aufzuziehen. In der zweiten Halbzeit war unser Spiel deutlich besser und wir sind zu einigen Möglichkeiten gekommen. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung, aber leistungsmäßig haben sich die Jungs noch Luft nach oben gelassen.“
Daniel Knapp, Trainer VfK: „In der 1. Halbzeit haben wir uns taktisch gut verhalten. Dafür sind wir nicht belohnt worden. Auch nach der Pause fangen wir gut an. Nach der Verletzung von Kemperdiek ging so ein bisschen die Ordnung verloren. Mit dem 1:0, ein fragwürdiger Treffer, war der Bann gebrochen. Wir fangen uns dann noch zwei weitere Treffer ein. Aber auch wir hatten noch unsere Chancen,von denen Böhm eine genutzt hat. Wethmar war uns spielerisch überlegen.“
Wethmar U23: Wagner, L. Nagel, T. Nagel, Rogge (46. Helmus), Quiering, M. Hane (58. Sajonz), Podszuck, Klink, Evermann, Selbstaedt, Thomala (46. Witte).
VfK: Panne, Kahraman, Evers, Fontana, Klit (68. Böhm), Steiner (54. Ratay), Totzek, Kemperdiek (43. Mitat), Civak, Berisha, König.
Tore: 1:0 (53.) Podszuck, 2:0 (61.) Helmus, 3:0 (78.) Nagel (Foulelfmeter), 3:1 Böhm (84.).
Bestnote: Fontana (VfK).

PSV Bork – TuS Hemmerde 5:1 (2:1).
Georgios Kipreos, Trainer TuS: „Wir waren in Bork dünn besetzt. Ich habe nur Spieler mitgenommen, auf die ich mich auch verlassen kann. So gesehen haben wir uns im Rahmen der Möglichkeiten noch ordentlich verkauft. Die Gegentore fielen nach Standardsituationen. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten, wo wir allein vor dem Borker Tor standen. Leider haben wir die nicht genutzt. In den letzten 20 Minuten mussten wir in Unterzahl spielen, weil wir unser Auswechselkontingent schon ausgeschöpft hatten und sich noch ein Spieler verletzt hatte. Positiv, die Jungs haben nach den Rückständen nicht die Köpfe hängen lassen.“
TuS: Berz, Goecke (65. Böhm), Beyer, Suludere, Weischer (56. Behrend), Kuhlmann, Losay, Berisa, Tasci, I. Kipreos, Kimpel.
Tore: 1:0 (16.) Westrup, 2:0 (45.) J. Grodowski, 3:0 (48.) Schuster, 3:1 (52.) Berisa, 4:1 (70.) J. Grodowski, 5:1 (72.) Audehm.

TuS Niederaden -Königsborner SV 2:1 (1:1).
KSV-Trainer Tobias Retzlaff: „Es war eine unglückliche Niederlage auf einem schlechten Platz. Mindestens ein Punkt war drin.“
TuS: Möller, Gotthardt, Neus, Gastmeister (46. Schmidt), F. Hans, Neumann (50. Nolte), D. Hans, Althoff (75. Wiggers), Kowalski, Schulze-Beckinghausen, Williamson.
KSV: Krzyzak, DErwich, Grassat, Kita (69. Kirtay), Kisa, Pörschke, Ben Hassine (65. Bräckelmann), Nüsken, Abaraonge, Dinbyelu, Yousefew.
Tore: 1:0 (17.) Derwich Eigentor, 1:1 (18.) Yousefe, 2:1 (90.) Wiggers.

SV Bausenhagen – FC TuRa Bergkamen 3:1 (0:1).
Ulli Neuhaus, Co.-Trainer SVB: „Die erste Halbzeit war schwach von uns, TuRa war da überlegen. Wären wir 0:2 in Rückstand geraten, wäre die Messe wahrscheinlich gelesen gewesen. Aber so haben wir in der Halbzeit reagiert und umgestellt. Danach haben die Jungs sich an unsere Vorgaben gehalten und das Ding gedreht. Das war absolut positiv, dass, was die Jungs nach dem Wechsel gezeigt haben. Ärgerlich ist absolut, dass wir in der Schlussminute noch eine Rote Karte kassiert haben, das war völlig überflüssig.“
Kurt Gumprich, Trainer TuRa Bergkamen: „Diese Partie hätten wir nicht verlieren dürfen. Nach unserer Pausenführung hätten wir nach dem Wechsel direkt nachlegen können. Das haben wir verpasst und mit dem 1:1 drehte sich die Partie. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann muss sich nicht wundern. Spielerisch waren wir eigentlich klar überlegen.“
SVB: Wiggers, Görler, Bitterschulte (79. Raffenberg), Hendriks, Löcken (60. T. Hans), M. Wegener, Neithart, Meng, Schoof, Chille, Sonnenberg (77. Struck).
TuRa: Kurpanik, Torka, C. Duman, Berndt, Ümit Tekin (75. Akyol), Karakök, Gider, Karaca (70. Topaloglu), Celiktas, Gün (55. Ünal Tekin), Köroglu.
Tore: 0:1 (44.) Topaloglu, 1:1 (65.) Meng, 2:1 (70.) Sonnenberg, 3:1 (88.) Struck.
Bes. Vork.: Rote Karte für Struck (89., TuRa) wegen Nachtretens.
Bestnote: Berndt (defensives Mittelfeld, TuRa).

BSV Heeren – SG Massen 4:4 (1:0).
Michael May, Co-Trainer BSV: „Es war klar, dass aufgrund der vielen Unterbechungen im Spiel nachgespielt werden musste. In der Nachspielzeit sind wir dann auch noch zu zwei Toren gekommen, nachdem wir kurz vor Schluss noch 2:4 hinten gelegen haben. Adam Felix war verletzt, musste aber durchspielen, weil wir zuvor schon drei Mal gewechselt hatten. Er ging nach vorne und machte tatsächlich noch zwei Treffer zum insgesamt  verdienten Ausgleich. Das war  beeindruckend, wie wir noch zum 4:4 gekommen sind. Eigentlich war wir schon weg. Wir sind mit dem Punkt hoch zufrieden.“
Ralf Dreier, Trainer SGM: „Wir hatten 30 Minuten Probleme mit dem Heerener System, haben uns dann aber ins Spiel gearbeitet. Dennoch geraten wir mit 0:1 in Rückstand. Nach dem Wechsel sind wir uns meiner Sicht spielbestimmend gewesen und haben uns eine Vielzahl an Torchancen erarbeitet. Am Ende haben wir es aber nicht geschafft, den Sack zu zu machen. Dass die 4:2-Führung, die wir in der 89. Minute erzielt hatten, am Ende nicht gereicht hat, ist fahrlässig. Da sind wir selbst schuld. Insgesamt ist das extrem ärgerlich.“
BSV: Solty, F. Ernst, Felix, Saenthamma (42. Kracht), Kloeter, Schmidt, Böhmfeldt (72. Weiss), Kaczmarek (48. Joost), Volkmer, Brandt, T. Ernst.
SGM: Roman Spielfeld, M. Schultz, Duve (59. Denninghoff), Pilzecker (81. Düllberg), Jaeger, Hoinkis, Werth, Tran, Jans, Beyer, Kohlmann.
Tore: 1:0 (20.) Kloeter, 1:1 (49.) Kohlmann Strafstoß, 1:2 (51.) Jans, 2:2 (80.) Kloeter Strafstoß, 2:3 (83.) : Denninghoff, 2:4 (85.) Kohlmann, 3:4 (90.) Felix, 4:4 (90.) Felix.
Bestnoten: Feli   x, Böhmfeld (beide BSV).
RW Unna – SuS Oberaden 5:0 (2:0).
Sebastian Laub, Trainer RW Unna: „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, war für uns im Vorfeld klar, dass es die erwartet schwere Aufgabe wurde. Oberaden hat defensiv gestanden und über Konter einiges probiert. Wir haben uns dem gestellt und die Pflichtaufgabe souverän erfüllt.“
Michael Pannicke, Trainer SuS Oberaden: „RWU war uns in vielerlei Hinsicht überlegen. Wir können im Moment nicht mehr bringen, der personelle Aderlass ist einfach zu groß im Moment. Wir konnten nur mit 12 Personen anreisen. Tom Schmidt musste in der Schlussphase runter, weil er sich das Knie verdreht hatte, so dass wir in Unterzahl zu Ende spielen mussten. Keinen Vorwurf an die Jungs, sie haben diesmal nie aufgegeben. Wir haben uns den Umständen entsprechend noch teuer verkauft. Wir sind nicht in der Hölle, sondern noch eine Etage tiefer.“
RWU: Stellfeld, Hilleringmann, Neugebauer, König, Kramer, Berlandieri (69. Akar), Liffers (69. Chandikok), Delker, Maisinger, Kulinski, Gnatowski (75. Fröse).
SuS: Münstermann, Schmidt, K. Golly, Kirchner, Pirpir, Netusil, Goslawski, Mayanovic, Zirwes, Erikoglu, Schubert (24. Kasch).
Tore: 1:0 (18.) Gnatowski, 2:0 (42.) Liffers, 3:0 (62.) König, 4:0 (66.) Neugebauer, 5:0 (83.) Hilleringmann.

Bild: Mit 6:2 behielt die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen die Punkte im Mühlbachstadion gegen enttäuschede Kaiserauer.

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