Fußball-Kreisliga A2: Ein spätes Tor entscheidet das Kamener Stadtduell

Fußball-Kreisliga A2: Ein spätes Tor entscheidet das Kamener Stadtduell

Fußball: Alles sah nach einem 0:0 im Kamener Stadtduell an der Gutenbergstraße aus. Doch dann in der ersten Minute der Nachspielzeit kommt KSC-Offensivspieler Cihad Kücükyagci an den Ball, zieht mit links ab und erzielt das vielumjubelte 1:0.  Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf jedoch eher entsprochen. Am 1. Spieltag gab es die erwarteten Favoritensiege des TSC Kamen und SG Massen. Die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen gewann das Nacbarderby gegen Hemmerde. Langeschede erreicht ein Unentschieden gegen den hoch gehandelten GS Cappenberg.

SSV Mühlhausen-Uelzen U23 – TuS Hemmerde 3:1 (2:0).
Peter Rentsch, Trainer SSV: „In der 1. Halbzeit waren wir klar besser. Wir hätten auch höher als 2:0 führen müssen. Nach der Pause hat der Gegner etwas mehr Druck gemacht, dennoch gelang uns noch das 3:0. Unnötig der Gegentreffer.  Wir haben auf jeden Fall verdient gewonnen, man kann zufrieeden sein.“
Georgios Kipreos, Trainer TuS: „Wir haben absolut verdient verloren. Wir konnten die Leistungen aus der Vorbereitung nicht bestätigen. Das ist jetzt keine Ausrede, mir sind aber ein paar Jungs kurzfristig ausgefallen. Wille, Einstellung und Laufbereischaft haben gefehlt. Das sollte uns eine Lehre sein. Es war ein sch… Tag, auch bei unseren Chancen wollte der Ball nicht reingehen.“
SSV: Luncke, Stiftel, Alkeseew, Cramm, Gretzinger, Radix, Zienert, L. Pfeffer, Hackmann, Hüs. Akman, Berisa.
TuS: Ambrosy, Ghazikhani, Dinler, Yousofi, M. Gencan, D. Cakmak, Tahtalioglu, Suludere, Denninghoff, E. Cakmak, El Ariane.
Tore: 1:0 (26.) Radix, 2:0 (32.) Berisa, 3:0 (80.) Berisa, 3:1 (83.) Suludere.
Bestnoten: Gretzinger, Alekseew.

Bild: Verdient entschied der SSV das Nachbarderby gegen Hemmerde mit 3:1 zu seinen Gunsten.

Westfalia Wethmar U23 – SuS Oberaden 0:1 (0:0).

Benjamin Fasse, Trainer Westfalia: „Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Art und Weise, wie es dazu gekommen ist, war super. So haben wir in der ersten Halbzeit nicht eine Chance zugelassen. Ansonsten haben wir aber super verteidigt, die Vorgaben klasse umgesetzt. Von der Nummer eins bis zu 13 haben alle Jungs ein bärenstarkes Spiel gemacht. Schön wäre es, wenn es einstellungstechnisch so weitergeht und wir uns auch in den kommenden Wochen in dieser Form präsentieren.“
Birol Dereli, Trainer SuS: „Das war kein gutes Spiel von uns. Wir agierten zu behäbig, das Umschaltspiel ließ zu wünschen übrig und auch im Aufbau klappte es nicht wie gewünscht. Wethmar hat tief gestanden, da gab es kaum ein Durchkommen für uns. Wir mussten einige Umstellungen vornehmen. Das soll aber keine Entschuldigung, wir haben einfach nicht genug getan und verdient verloren.“
Westfalia N. Dvorak; Jankort, Albrecht, Anderson, Hirsch, Fasse, S. Dvorak, Hane (46. Dobler), Orlowski (90. + 2 Bremer), Thomala, Resch.
SuS: Alcan, Köse, Triller, Gündüz, Özkan, Pakdemir (73. Servindir), Yilmaz, Cirkel, Karadag, Kusch, Adali (53. Jaszmann).
Tor: 1:0 Anderson (63.).

BSV Heeren – PSV Bork 5:3 (2:0).
Sebastian Eckei, Trainer BSV: „Wir führen zur Pause mehr als verdient mit 2:0 und haben so gut wie gar keine Torchance zugelassen. Anfangs der zweiten Halbzeit bekommen wir einen Elfmeter nicht zugesprochen und so drehte sich der Spielverlauf, auf einmal steht es 2:2. Wir konnten uns noch aus der Schlinge ziehen und das Spiel gewinnen.“
BSV: Goldhahn, Kissing (83. Joost), Kortenbruck, Klöter, Honorio, Böcker, Wrodarczyk, Börner (58. T. Ernst), Herbort (58. F. Ernst), Nüsken.
Tore: 1:0 (33.) Kloeter, 2:0 (36.) Volkmer, 2:1 (53.), 2:2 (54.), 3:2 (64.) Kloeter, 3:3 (82.), 4:3 (85.) Kloeter, 5:3 (87.) Honorio.
Bestnoten: Kloeter, Hilbk-Kortenbruck.

SV Bausenhagen – Königsborner SV 3:1 (1:0). 
Uli Neuhaus, Co.-Trainer SVB: “Wir wollten gut in die Serie starten und das ist uns auch ganz gut gelungen. Wir freuen uns über den Auftaktsieg, der aus meiner Sicht auch verdient war.“
Frank Griesdorn, Trainer KSV:Wir haben noch zu viele Fehler gemacht. Wir müssen noch an der Teamchemie feilen. Das ist die zentrale Aufgabe für die nächsten Wochen. Positiv war, dass wir in der zweiten Halbzeit noch Druck machen konnten. Die erste Halbzeit ging an Bausenhagen, da waren sie sehr stark. Wir konnten uns aber nach ein paar Umstellungen steigern, verpassten aber eine Elfmeterchance zum früheren Anschlusstor. Am Ende fehlte ein bisschen Abschlussglück, wobei man auch sagen muss, dass der SVB am Ende der verdiente Sieger ist.“
SVB: Wiggers, Wegener, Littmann (84. Löcken), Hans, Horenkamp, Hoffmann, Neithart (76. Schulte), Meng, Gruda, Raffenberg, Sonnenberg.
KSV: Gustafson, Kisa, Gosiewski, A. Staklies, De Zan, Grassat, Sapozhnikov (60. Weierstall), Kupiec (68. P. Staklies) Purwin (45. Bah), Dinyelu, Kalkowski.
Tore: 1:0 (33.) Hoffmann, 2:0 (53.) Eigentor A. Staklies, 2:1 (70.) Weierstall, 3:1 (90.) Raffenberg.
Bes. Vork.: Wiggers (SVB) hält Handelfmeter (65.).
Bestnote: Wiggers (Tor, SVB).

TuS Niederaden – TSC Kamen 0:1 (0:1).
Tuncay Sönmez, Trainer TSC: „Wir hatten Chancen en masse, wir hätten schon zur Halbzeit 4:0 mindestens führen müssen. In der zweiten Halbzeit war das Bild ähnlich. Wichtig ist unter dem Strich, dass wir gewonnen haben. Die Chancenverwertung war hingegen mangelhaft.“
TuS: Ulrich, Orfanidis, Williamson (59. Adam), Gastmeister, Kese, Hammerhofer, Weile (61. Franke), Wiggers, Vehring (77. Timmers), Schulze Beckinghausen, Müller.
TSC: Oeztürk, Duman, Keske (57. Tekkanat), Brelian (46. Akyol), Celiktas, Kadrija, Beniz, Yilmaz, Schnura, Yilmaz.
Tore: 0:1 (15.) Keske.
Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte für TuS (88.).
Bestnote: Schnura (defensives Mittelfeld, TSC).

SG Massen – SV Frömern 5:1 (1:1).
Marco Köhler, Spielertrainer SGM: „In der ersten Halbzeit haben wir uns auf dem frühen 1:0 ausgeruht, folgerichtig fiel dann der Ausgleich und Frömern hatte Vorteile. Nach der Pause haben wir gewechselt und etwas umgestellt, was sich auszahlen sollte. Mit der Leistung in der zweiten Halbzeit bin ich voll und ganz zufrieden.“
Adrian Ruzok, Trainer SVF: „Wir sind zunächst gar nicht die Partie gekommen und erst nach der vereinbarten Trinkpause wurde es besser. Insbesondere unser schneller Ausgleich hat uns dann Auftrieb gegeben. Schade, dass wir vor der Pause nicht nachlegen konnten, trotz zweier Riesenchancen. Nach der Pause haben uns dann das schnelle 1:2 und 1:3 das Genick gebrochen. Am Ende steht eine verdiente Niederlage. Wir konnten unsere Ausfälle heute nicht kompensieren.“
SGM: Roman Spielfeld, Rouven Spielfeld, M. Schultz, Strothmann, Deutz (65. Dunker), Denninghoff, Köhler, Werth (75. Pilzecker), Moneke (47. Duve), Jans, Kohlmann.
SVF: Schydlo, Frischemeyer, Martello, Rose, Bartling, Döring, P. Meierjohann, T. Ruzok, D. Ruzok (23. J. Meierjohann), Duda, Wickfeld (70. Neithart).
Tore: 1:0 (15.) Denninghoff per Strafstoß, 1:1 (23.) D. Ruzok, 2:1 (50.) Duve, 3:1 (61.) Deutz, 4:1 (70.) Duve, 5:1 (89.) M. Schultz.
Bestnoten: Duve (Angriff, SGM), Deutz (Angriff, SGM); Frischemeyer (rechter Verteidiger, SVF).

Darius Ruzok hat sich beim Ausgleichstreffer schwer verletzt. Die Schockdiagnose aus dem Krankenhaus: Dreifacher Mittelfußbruch. „Er wird voraussichtlich mehrere Monate fehlen. Das ist ganz bitter für ihn und für uns. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung“, so Adrian Ruzok

SV Langschede – GS Cappenberg 2:2 (1:1).
SVL-Trainer Stefan Kortmann: „Im gesamten bin ich mit dem Punkt zufrieden. Wir wurden früh ausgekontert, nachdem wir sehr hoch standen und bekamen so den Gegentreffer zum 0:1 rein. Trotzdem haben wir weiter gut konzentriert nach vorne gespielt und so nach einer Ecke den Ausgleich geschafft. In der zweiten Halbzeit kriegen wir einen fragwürdigen Elfmeter gegen uns gepfiffen, welcher zum 1:2 führt. Danach haben wir uns einige Chancen herausgespielt und mutig nach vorne gespielt. Ein sehr schöner Freistoß zum 2:2 von Essmann war dann der Schlusspunkt. Mit etwas Glück halten wir die 3 Punkte sogar noch Zuhause.“
SVL: Brüggemann, Yildirim, Krupka, Riechel (39. Vilz), Kirstein, Herter, Matern, Frischemeyer (75. Brewedell), Seeling, Brewedell, Essmann.
Tore: (6.) 0:1 Becker, 1:1 (21.) Krupka, 1:2 (52.) Jesella, 2:2 (68.) Essmann.
Bestnote: Essmann.

Kamener SC – VfL Kamen 1:0 (0:0).

Ahmed Kahya, Trainer KSC: „Es war das erwartet schwierige Spiel.  Beide Mannschaften hatten sehr viel Respekt voreinander. 2. Halbzeit waren wir einen Tick besser, ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf wohl eher entsprochen. Wir sind jetzt erst einmal froh, dass wir gewonnen haben. Der Auftakt ist immer schwierig.
Emre Aktas, Trainer VfL: „Das Spiel hatte keinen Sieger verdient. Und wenn, dann ging die Tendenz zu uns. Über die 90 Minuten hatten wir ein leichtes Chancenplus. Dikmen, Ellerkmann und Scharfe hatten ihre Möglichkeiten, davon musste eine sitzen. Es hat sich bemerkbar gemacht, dass Gehrmann, Tasci und auch  Macchia fehlten.  Insgesamt bin ich nicht unzufrieden. Worüber ich traurig bin, ist die Tatsache, dass wir uns nicht belohnt haben. Ein Unentschieden hätten wir uns auf jeden Fall verdient. Dann passierte kurz vor Schluss so was. Eine Minuten vorher hätten wir das 1:0 machen können. Ich glaube, der neue Verein VfL kann mit uns zufrieden sein.“
KSC: Knuth, Klug, I. Kücükyagci, Kunde (64. Brinkmann), Ci. Kücükyagci, Lenz, Üstün, Jacob, Hümmer (93. M. Duman), Hammouch (92. Kahlert), Halfpap.
VfL: Hellebrandt, E. Öztürk, Meyer (57. Dikmen), Hennig, Straszok, Kinder, Roshan (63. Losay), Ellerkmann, Scharfe, Özgü (61. Y. Öztürk), Pasternack.
Tor: 1:0 (91.) Ci. Kücükyagci.
Bestnoten: Halfpap, Lenz (KSC); Öztürk, Pasternack (VfL).

Bild
: Aus dieser Situation heraus fällt das entscheidende 1:0 für den KSC in der Nachspielzeit. Torschütze Cihad Kücükyagci (li.) kann mit links abziehen.

Related posts

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .