Fußball-Kreisliga A2: Aufsteiger SV Frömern glänzt gegen Niederaden

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Fußball: War das ein Auftakt für Aufsteiger SV Frömern! Die hoch gehandelte Elf aus Niederaden wurde mit 4:0 nach Hause geschickt. Mitaufsteiger Billmerich wurde mit 8:1 geschockt. Nur mit Mühe kam Favorit VfL zu einem 2:1-Heimerfolg. Die Gemüter erhitzten sich über den 1:1-Ausgleich für den VfL. Böse überrascht wurde Mitfavorit Königsborner SV. Die Retzlaff-Elf lässt zu viele Chancen aus und verliert 2:3 gegen Heeren.

SV SW Frömern – TuS Niederaden 4:0 (2:0).
SV-Trainer Waldemar Musiol: „Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und das Spiel beherrscht. Wir haben verdient gewonnen, auch in der Höhe.  Das Ergebnis hätte auch höher ausfallen können. Wir konnten alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Ein großes Lob an die  
Mannschaft.“
SV Frömern: Eckelt, A. Ruzok, Bartling, Heppe,  D. Ruzok, Duda, Althaus,  Kurt, T. Ruzok (61. Rose), Rachuba (69. Bremkes), Kröger (75.  
Frischmeyer).
Tore: 1:0 (15.) D. Ruzok, 2:0 (39.) Bartling, 3:0 (68.) Rachuba, 4:0  
(75.) Bremkes.
Bester Spieler:  Duda (Verteidiger, SVF)

SuS Kaiserau II – TSC Kamen 1:3 (0:0). 
SuS-Trainer Stefan Birk: „Anfangs machte der TSC Druck. Mit  zunehmender Spielzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Trotz vieler Chancen können wir die Führung nicht behaupten.  Nichtsdestoweniger bin ich mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden. Alle haben sich reingehangen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“
TSC-Trainer Gültekin Ciftci: „Das war ein Stück Arbeit für uns. Die junge Kaiseraur Mannschaft hat uns gefordert. Wir dürfen uns nicht ausruhen von den letzten guten Ergebnissen. Nach dem Rückstand ging ein Ruck durch unsere Mannschaft und wir haben die Partie noch souverän gedreht.“
SuS: Bublat, Ogorek, Kramer, Eitzert, Depping, Sygor, Pischel, Blum, Schlebrowski,Borosch (56. Wünnemann), Ittermann (61. Bublat).
TSC: Oetztürk, Keske, F. Dündar, Tekkanat, Özkan,  O. Dündar, Kurt, Serdar Vural, Servet Vural,Cengiz (78. Korkmaz), Yildiz (84. Kocak).
Tore: 1:0 (51.) Schlebrowski per Strafstoß, 1:1 (55.) Servet Vural,  1:2 (66.) Servet Vural, 1:3 (82.) Keske.
Bester Spieler: Bublat (Tor, SuS), Servet Vural (Angriff, TSC).

SV BR Billmerich – VfK Weddinghofen 1:8 (0:3).
VfK-Trainer Frank Lewandowski: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt  und dementsprechend verdient gewonnen. Es gab einen  
Leistungsunterschied zwischen den beiden Mannschaften.“
BRB: Büker, Müller, Weiß, Dziuba, Lange, S. Schmidt, Knabe, Krysteck, Welge (60. Pickull), Kramer (71. Schwerter),Schmidt (78. Losada).
VfK: Glanc, Urbaczka, Goslawski, Abali, A. Zahn, Alp, Sudhaus, Hasan  
(70. Kahraman), Müller, Totzek (51. Weiss), Placzek.
Tore: 0:1 (7.) Placzek, 0:2 (26.) Hasan, 0:3 (37.) Müller, 0:4 (57.)  A. Zahn, 1:4 (67.) Knabe, 1:5 (74.) Müller, 1:6 (76.) Placzek, 1:7  
(77.) Placzek, 1:8 (80.) Placzek.
Bester Spieler: Placzek (Angriff, VfK), Müller (Mittelfeld, VfK).

VfL Kamen – TuS Hemmerde 2:1 (1:1).
Ein hartes Stück Arbeit für den VfL war der 2:1-Auftaktsieg über den TuS Hemmerde. In einer ereignisarmen ersten Hälfte brachte Blume den TuS früh in Führung und schockte damit die favorisierten Hausherren (9.). Blume war es dann auch, der das 0:2 hätte besorgen können, doch er scheiterte vom Elfmeterpunkt aus an VfL-Keeper Lassak (20.). Dann die Aktion des Spiels, die die Gemüter zum kochen brachte: Rothe gibt den Ball von Außen herein, Dumanli ist zur Stelle und besorgt das 1:1 (36.) – offenbar jedoch mit der Hand. Proteste der Gäste, Schulterzucken beim Referee, Entsetzen bei dem einen oder anderen Zuschauer. Im zweiten Durchgang wurde der VfL dann besser und drückte auf den Siegtreffer. Mehrfach rettete das Aluminium nun für die Gäste, die ihrerseits kaum noch offensiv in Erscheinung traten. Dann machte sich wieder Rothe auf nach vorne, sah wieder einen freien Mitspieler und der hieß Andreas Rumpf, der sich die Möglichkeit nicht nehmen ließ und zum 2:1 einnetzte (79.).
Trainerstimmen
Marko Barwig (VfL): „In der ersten Halbzeit waren wir zu passiv, nicht aggressiv genug. Trotzdem bin ich erstmal zufrieden, dass wir gewonnen haben.“
Hubert Tadday (TuS):  „Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. Es ist sehr ägerlich, wie wir verloren haben. So etwas Unsportliches wie beim Ausgleichstor habe ich selten gesehen.“
VfL: Lassak, Pötter, Lindner (88. Schwarzer), Dumanli (90. Marscholek), Hirsch, Rothe, Rumpf, Potthoff, Schmidt (65. Gronert), Sudhaus, Faralich.
TuS: Liebner (46. Berz), Beyer, von Rekowski, Peters, Schumacher (86. Möller), Liedtke, Blume, Drzensla, Rihtar (61. Börsteken), Zdilar, Kuhlmann.
Tore: 0:1 (9.) Blume, 1:1 (36.) Dumanli, 2:1 (79.) Rumpf.

Westfalia Wethmar U23 – SV Bausenhagen 2:0 (0:0).
Die U23 des TuS Westfalia Wethmar  landete den ersehnten und fest anvisierten Auftaktdreier. Allerdings tat sich die Mannschaft mit dem Toreschießen schwer. Zimmermann war erst nach 71. Minuten zum 1:0 erfolgreich un in der Nachspielzeit. Der Gast kam nach der Pause besser ins Spiel und war der Westfalia-Führung dem Ausgleich nahe. Doch Pfahl und Döring nutzten ihre Chancen nicht.
Trainerstimmen
Simon Erling (Westfalia): „Bausenhagen hat sehr stark verteidigt, immer wieder die Räume zugelaufen und uns das Leben dadurch extrem schwer gemacht. Wir haben mit Wiederbeginn deutlich mehr Druck machen können.“
Uli Neuhaus (SV Bausenhagen): „Wir wollten einen Punkt mitnehmen, waren auch mehrfach dran, waren allerdings nicht so clever wie Wethmar im Abschluss. Wir haben nach dem 1:0 für Wethmar aufgemacht und bekommen noch so ein blödes Ding in der Nachspielzeit.“
Westfalia: Heinrich, Razj, Quiering, Strecker, Podszuck (53. Anderson), Eser (80. Pella), Zimmermann, Rath, Selbstaedt, A. Lohölter, Hane (46. Möller).
SV Bausenhagen: Raffenberg, Vellmer, Krollmann (60. Franke), Löcken, C. Wegener, Hendriks, Hans (69. Andree), Neithart, Döring, Pfahl, Sonnenberg.
Tore: 1:0 (71.) Zimmermann, 2:0 (90.+3) Zimmermann.
Bester Spieler: SVB – geschlossene Mannschaftsleistung.

SSV Mühlhausen II – SuS Lünern 0:0 (0:0).
Trainerstimmen SSV-Trainer Thomas Kramer: „Lünern wird mit dem Punkt zufrieden sein.  Ich ärgere mich über zwei verlorene Punkte. In letzter Minute haben wir Glück, dass unser Verteidiger klären kann. Normalerweise fängt man  sich ein Gegentor, wenn man vorne das Tor nicht macht.“
Sebastian Laub (SuS): „Ich bin zufrieden über den gewonnenen und glücklichen Punkt. SSV hat allein vier Mal den Pfosten getroffen und Sude im Tor hielt glänzend. Wir hatten aber auch unsere Chancen durch Elik, Lokatis und Azarzar. In den letzten 15 Minuten war das ein offener Schlagabtausch.“  
SSV: Hennekce, Herter, Kurgk, Wenz, Tim Wycisk, Cökgöz, Pilzecker,  Sezer, Klobes, Glathe (46. Keller), Schaffeld (86. Essmann).
SuS: Sude, Szymaniak, Düllber, Kempe, Tekin, Losay, Elik, Lokatis,  Sojka, Scharfe (72. Azarzar), Busch (87. Lorger).
Tore: Fehlanzeige
Bester Spieler: Hakan Sezer (Mittelfeld, SSV) – Sude (Torhüter, SuS.

Königsborner SV – BSV Heeren 2:3 (0:2).
Fußball verkehrt. Der KSV ist 90 Minuten drückend überlegen, hat viele Chancen, vergibt sie aber. Anders der BSV Heeren, der seine Möglichkeiten konsequent ausschöpft, 3:0 führt und die Punkte mitnimmt.
Trainerstimmen
Tobias Retzlaff (KSV): „Die Punkte hatte ich fest eingeplant. Wir spielen 90 Minuten auf das Heerener Tor, haben Torchancen für drei Spiele und verlieren. Grausam.“
Ingo Tiede (BSV): „Wir können nichts dafür, dass der KSV aus seinen Chancen keine Tore macht. Wir haben die Punkte gerne mitgenommen. Einen hatte ich eingeplant, jetzt sind es drei. Besser kann der Auftakt für uns nicht sein.“
Königsborner SV: C. Pörschke, Grassat, Yesil, Derwich, Schiller (88. Nüsken), Y. Pörschke, Kocabiyik (46. Nolte; 78. Krzyzak), Heyna, Turan, Retzlaff, Stakklis.
BSV Heeren: Blawat, F. Ernst, Eckei (89. Biernath), Pinneker, Buhl, Kniker (50. Joost), Dittert, Kramer (48. Unger), Freitag, A. Felix, Janetschek. Tore: 0:1 (10.) Eckei, 0:2 (12.) Dittert, 0:3 (47.) Janetschek, 1:3 (60.) Stakklies, 2:3 (68.) Y. Pörschke.
Bester Spieler: Pinneker (Sturm/BSV)

Bild: Nur knapp mit 2:1 setzte sich Favorit VfL Kamen im Jahnstadion gegen den TuS Hemmerde durch/Patrick Opierzynski

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