Fußball-Kreisliga A2: Auch TuRa Bergkamen kann Spitzenreiter Bork nicht stoppen

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Fußball: Spitzenreiter Bork behauptete sich im Spitzenspiel gegen TuRa Bergkamen dank seiner efffizienteren Offensive. BSV Heeren bleibt nunmehr im siebten Spiel in Folge ungeschlagen. Pech für Bausenhagen, denn in der Schlussminute kassierte man per Eigentor das 2:2 gegen Wethmar. TuS Niederaden landete den ersten Saisonsieg im Mühlhausener Mühlbachstadion. TSC Kamen verstärkt sich mit Haluk Metin (ehemals u.a. FC Overberge). Der Offensivspieler ist ab nächste Woche spielberechtigt. „Wir freuen uns sehr, er wird eine super Verstärkung“, sagte TSC-Trainer Tuncay Sönmez.

PSV Bork – TuRa Bergkamen 5:1 (2:0).
Kurt Gumprich, Trainer TuRa Bergkamen: „Wenn man 1:5 verliert, ist man als Trainer natürlich erstmal sauer. Es war aber ein ausgeglichenes Spiel, in dem Bork durch seine unglaubliche Effizienz in der Offensive den Unterschied ausgemacht hat. Wir haben alles rausgehauen und ein starkes Spiel gemacht. Man merkte aber doch, dass uns einige Akteure zur Zeit fehlen. Besonders ärgerlich ist, dass wir in der Schlussphase eine völlig unnötige, aber klar berechtigte Rote Karte kassiert haben.“
PSV: J. Haarseim, Fehse (82. Preuß), Lammers, Köppeler (71. Durczak), Kuhn, Westrup, Audehm, P. Grodowski, Schuster, J. Grodowski, Berger (80. Reith).
TuRa: Kurpanik, Torka, Topaloglu (66. Köroglu), Barthel, C. Duman, E. Duman, Gider, Beniz, Tekin, Karakök, Akyol (86. Karaca)
Tore: 1:0 (9.) Berger, 2:0 (26.) J. Grodowski, 3:0 (64.) J. Grodowski, 3:1 (72.) Beniz, 4:1 (86.) Schuster, 5:1 (89.) Schuster.
Bes. Vork.: Rote Karte für Beniz (87., TuRa) wegen Linienrichterbeleidigung; E. Duman (TuRa) scheitert per Foulelfmeter an Haarseim (14.).
TSC Kamen – TuS Hemmerde 2:0 (1:0).
Tuncay Sönmez: Trainer TSC: „Wir sind sehr zufrieden, dass wir heute gewonnen haben. Die Klatsche gegen Bausenhagen war schon sehr ärgerlich. Diese Niederlage hat man der Mannschaft auch noch angemerkt, erst in der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, doch erst in der 80. Minute kam das erlösende 2:0.“
Georgios Kipreos: „Wir haben tief gestanden und wollten lange ein zu Null halten.. Das ist uns aber nur bis zur 18. Minute gelungen. Danach hatten wir aber auch unsere Chancen, waren aber vorne nicht entschlossen genug. Wir haben einige Spieler geschont und wollen im nächsten Spiel gegen Oberaden personell voll da sein. Der Sieg für den TSC ist verdient.“
TSC: Acar, Korkmaz, Yilmaz, Aktas, F. Dündar, Cengiz (38. Turan), Iscan, Tekkanat, Bacak, Atalay, Özkan.
TuS: Berz, Beyer, Brunsmann, von Rekowski, Weischer, Goecke (70. Behrend), Kuhlmann, Berisa, Losay, Tasci, Berkemeyer.
Tore: 1:0 (18.) F. Dündar, 2:0 (80.) Turan.
Bestnoten: F. Dündar (Mittelfeld, TSC), Tekkanat (Stürmer, TSC).
BSV Heeren – Königsborner SV 3:2 (2:1).
Sebastian Eckei, Trainer BSV Heeren: „Wir waren nach guter erster Halbzeit nach der Pause total konfus, folgerichtig kassierten wir den Ausgleich, da der KSV klare Vorteile hatte. Nach dem Ausgleich sind wir dann gegen Ende der Partie wieder besser ins Spiel gekommen, zum Glück haben wir dann noch eine unserer Gelegenheiten genutzt. Es hätte allerdings auch anders ausgehen können.“
Tobias Retzlaff, Trainer KSV: „Das eine aus meiner Sicht unverdiente Niederlage. Wir haben uns von dem 0:2 gut erholt und uns den Ausgleich erkämpft. Nach hinten heraus fehlte uns dann das Glück, um das Spiel komplett zu drehen. Stattdessen traf Heeren zum 3:2, quasi mit der einzigen Gelegenheit in der zweiten Halbzeit.“
BSV: Solty, Ernst, Weiss (60. Joost), Saenthamma, Kloeter, Schmidt, Kaczmarek, Böcker (60. Böhmfeldt), Janetschek, Brandt, T. Ernst (90. Kleinschmidt).
KSV: Krzyzak, Derwich, Nüsken (21. Kita), Bräckelmann, Kisa, Grassat, Abaraonye, Pörschke, Schiller, Dinyelu, Yousefe.
Tore: 1:0 (5.) Weiss, 2:0 (28.) Weiss, 2:1 (44.) Dinyelu, 2:2 (67.) Dinyelu per Strafstoß, 3:2 (78.) Janetschek.
Bestnoten: Janetschek (linkes Mittelfeld, BSV).Dinyelu (offensives Mittelfeld, KSV).

SSV Mühlhausen-Uelzen U23 – TuS Niederaden 2:4 (1:0).
Maik Portmann, SSV-Trainer:
„Wir haben 2:0 geführt und hatten weitere Chancen zum 3:0 oder gar 4:0. Blume steht drei Meter frei vor dem Tor und vergibt. Nur als Beispiel. Niederaden war beileibe nicht stark. Ich weiß nicht, gegen wen wir dann noch gewinnen können. Nach dem 2:3 haben wir alles nach vorne geworfen und uns noch einen Konter zum 2:4 eingefangen. Eine absolut vermeidbare, wenn auch ärgerliche Niederlage.
Alexander Berger, Trainer TuS:
„Das war der erste Sieg. Großes Aufatmen bei uns. Wir haben Moral und Herz bewiesen. Selbst nach dem 0:2 haben wir noch an uns geglaubt. Das war entscheidend. Am Ende war vielleicht auch ein bisschen Glück dabei. Insgesamt haben wir aber weniger Fehler als sonst gemacht.“
SSV:
Hartmann, Vitt, Galwas, Kalfopulos, Lokatis, Schröder, Sezer (46. Holzapgel), Hackmann, Blume, Krupka, Rentsch.
TuS:
Möller, Hilgert, F. Hans, Funke, Schmidt (74. Gastmeister), D. Hns, Althoff, Kowalski, Schulze-Beckinghausen (46. Wiggers), Adam, Williamsen.
Tore:
1:0 (15.) Krupka, 2:0 (47.) Lokatis, 2:1 (48.) Williamsen,2:2 (57.) Kowalski, 2:3 (80.) Wiggers, 2:4 (90.) Kowalski.

 SuS Oberaden – GS Cappenberg 2:4 (1:2).
SuS-Trainer Michael Pannicke: „Ich glaube die spielentscheidende Szene war in der zweiten Halbzeit, als wir 2:1 in der zurücklagen, obwohl wir nicht zurückliegen dürfen, denn wir hatten im Vorfeld wieder eine große Anzahl guter Möglichkeiten. Wir denken, dass das Spiel unterbrochen wird, als Christian Tobio Lemos verletzt an der Mittellinie liegen bleibt. Stattdessen machte Cappenberg den dritten Treffer. Ich möchte das gar nicht kommentieren. Bis dahin stand das Spiel auf der Kippe.“
SuS: Kellermann, C. Tobio Lemos, Schmidt, Golly, Suljakovic, Mayanovic, Zirwes, Özkan, Erikoglu, Schubert, Goslawski (64. Pirpir).
Tore: 0:1 (15.), 1:1 (23.) Erikoglu, 1:2 (40.), 1:3 (53.), 1:4 (64.), 2:4 (87) Zirwes per Strafstoß.

SV Bausenhagen – Westfalia Wethmar 2:2 (1:0).
 Uli Neuhaus, Co-Trainer SVB: „Mit dem Punkt kann man eigentlich nicht zufrieden sein. Wethmar hatte ich stärker eingeschätzt. Unser Manko war, dass wir das 3:1 machen müssen. Dann kriegen wir kurz vor Schluss ein Eigentor rein. Schade. Einen Sieg hätten wir verdient gehabt. Wir hatten das Spiel im Griff. Die beiden Gegentore waren ärgerlich, die mussten nicht sein. Die Jungs hätten einen Dreier verdient gehabt.“
Simon Erling, Trainer Westfalia: „Über das Resultat können wir sehr glücklich sein, denn das war von uns heute eine richtig schlechte Leistung. Wir sind kaum einmal in den gefährlichen Bereich gekommen. In 90 Minuten hatten wir dreieinhalb Chancen und machen daraus zwei Tore. Deshalb kann ich mit dem 2:2 sehr gut leben. Wir sind mit den Gegebenheiten auf der Alm nie wirklich zurecht gekommen. Diesen einen Punkt gegen einen sehr unangenehmen Gegner nehmen wir gerne mit. Mehr war heute nicht möglich, weil letztlich nur zwei oder drei Spieler Normalform hatten.“
SVB: Wiggers, M. Wegener, Hans, Löcken, Bitterschulte, Hoffmann, Neithart, Schoof, Chille (83. Hendriks), Raffenberg (88. Franke), Meng (59. Sonnenberg).
Westfalia: Wagner, Nagel, Hartman, Hane, Möller, Ciernioch, Selbstaedt, Witte, Strecker (40. Schwarz), N. Lohölter (46. Thomala), Kuruts (70. Sajonz).
Tore: 1:0 (19.) Neithart, 1:1 (65.) M. Hane, 2:1 (67.) Neithart, 2:2 (89.) Eigentor Lücken.

SV SW Frömern – VfK Weddinghofen 2:1 (1:1).
Adrian Ruzok, Spielertrainer SVF: „Ich habe das Spiel anders als der Kollege Knapp gesehen. Das war ein verdienter Sieg für uns. Der Sieg hätte auch noch höher ausfallen können. Unser Manko war wiederum die Chancenverwertung. Nach dem 2:1 hat unser Torwart Eckelt mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich vereitelt.“
Daniel Knapp, Trainer VfK: : „Glückwunsch an den Schiedsrichter, das hat er gut gemacht. Der erste Treffer war mindestens drei Meter Abseits. Vor dem zweiten Gegentreffer war das ein klares Handspiel. Der Schiedsrichter hat das Spiel entschieden. Ich habe noch nie gesehen, dass ein Schiedsrichter so einseitig gepfiffen hat. Spielfluss kam bei uns nie zustande. Entweder standen wir im Abseits oder hätten Foul gespielt. Eigentlich war das ein Spiel, das Unentschieden ausgeht. Dann müssen wir die Punkte mit einem anderen Schiedsrichter woanders holen.“
SVF: Eckelt, Hutmacher, Kurt, Bartling, Döring, Suchy, Duda, Rose, D. Ruzok, Holzhausen (46. A. Ruzok), Frischemeyer (75. Heppe),
VfK: Panne, Mitat, Kahraman, Evers Totzek, Kemperdiek, Civak, Berisha, Cannaviello (55. Böhm), Müller (66. Fontana), Kleit (80. König).
Tore: 1:0 (36.) Kurt, 1:1 (43.) Berisha, 2:1 (60.) Duda.
Bestnote: Kurt (SVF).

Rot-Weiß Unna – SuS Kaiserau II 2:1 (1:1).
RWU-Trainer Sebastian Laub: „Es war das im Vorfeld erwartet schwere Spiel, das hat die jüngste Vergangenheit mit dem Spiel gegen Weddinghofen gezeigt. Das hat sich dann auch heute wieder bewahrheitet. In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch und auch von den Chancen her überlegen. Es hätte auch nicht nur 1:0 stehen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel vollkommen aus der Hand gegeben. Von daher können wir heute nur froh über die drei Punkte sein.“
SuS-Trainer Michael Hoffmann: „Schlussendlich haben wir verdient verloren, wenn der Gegner ein Tor mehr schießt als man selbst. In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen, aber uns fehlte vorne einfach die Durchschlagskraft. Dann kassieren wir durch einen Sonntagsschuss den Gegentreffer, aber haben dann auch nicht die Köpfe hängen lassen, sondern weiter gespielt. Es ist schade, aber die drei Punkte bleiben nunmal in Unna.“
RWU: Bairaktaridis, Neugebauer, Kramer, Berlandieri, Liffers, Delker, Maisinger, Kulinski, Gnatowski, Chandikok (86. Fröse), König (90. Siegner).
SuS: Höppner, Weßelmann, Kramer, Wyborny, Pischel, Plachetka, Jendis, Nagel, Knieper (51. Sygor), Arnold (65. Basyigit) Schulz (77. Klug).
Tore: 1:0 (33.) Berlandieri, 1:1 (45.) Plachetka, 2:1 (74.) Gnatowski.
Bestnote: Pischel (Mittelfeld, SuS).

Bild: Einen glücklichen Sieg landete RW Unna gegen die Kaiserauer Reserve.
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