Fußball-Kreisliga A2: Auch RW Unna kann Spitzenreiter Bork nicht stoppen

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Fußball: Wer will und kann Spitzenreiter PSV Bork auf dem Weg zur Meisterschaft überhaupt noch gefährden? Die Borker nahmen die Hürde bei RW Unna mit 4:1. Erster Verfolger Wethmar verlor in Massen und liegt bereits acht Zähler zurück. Dahinter formieren sich mit weitem Abstand TSC Kamen, BSV Heeren, RW Unna und SG Massen. Spannender ist es im Tabellenkeller: TuS Hemmerde ließ mit einem 7:0 gegen Nachbar Mühlhausen aufhorchen und verließ die Abstiegsplätze. Dorthin ist SuS Kaiserau nach dem 1:2 gegen Niederaden mit Ex-Trainer Alex Berger zurück gefallen. Die Kaiserauer haben die Punkte aus dem Sieg gegen Wethmar abgeschrieben, legen keinen Einspruch ein.

TSC Kamen – VfK Weddinghofen 3:1 (1:0).
TSC-Trainer Tuncay Sönmez: „Wir haben natürlich genau elf Mann gehabt und drei Mann waren auch noch angeschlagen. Dementsprechend sind wir zufrieden. Wichtig waren die drei Punkte. Nur haben wir in der nächsten Woche auch wieder ein paar Ausfälle.“
VfK-Trainer Daniel Knapp: „Es war möglich etwas mitzunehmen. Wir hatten vier hundertprozentige Chancen. Wenn man solche Chancen fahrlässig liegen lässt, hat man das nicht mehr verdient. Wir mussten auch eine absolute Rumpfelf aufbieten. TSC hatte auch viele Ausfälle. Wenn wir unsere Chancen genutzt hätten, dann hätten wir sicher einen Punkt mitgenommen.“
TSC: Acar, Göcer, Aktas, Keske, Korkmaz, F. Dündar, Bacak, O. Dündar, Atalay, Tekkanat (45. Bach), Özkan (85. Areem).
VfK: Abde, Mitat, Eppmann, Rataj, Totzek, Müller, Elandt, Böhm, Civak, Kleit (60 König), Evers (60. Ngo).
Tore: 1:0 (42.) Tekkanat, 2:0 (50.) Keske, 3:0 (65.) Bacak, 3:1 (75.) Kleit.
Bestnote: Keske (Angriff, TSC), Aktas (Abwehr, TSC), Kleit (Angriff, VfK).

Rot-Weiß Unna – PSV Bork 1:4 (1:2).
RWU-Trainer Sebastian Laub: „Wir hatten uns viel vorgenommen und eigentlich auch trotz des Ergebnisses gerade im taktischen Bereich viel von dem umgesetzt. Es war so, dass wir das Glück nicht auf unserer Seite hatten. Zwei Tore für Bork fallen recht glücklich. Unsere Chancen haben wir nicht konsequent ausgenutzt. Das wird gegen so einen Gegner direkt bestraft. Unter dem Strich spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf nicht wieder. Wir sind auf jeden Fall nicht unzufrieden. Die Mannschaft hat das gut gemacht. Nur das Ergebnis hat nicht gestimmt.“
RWU: Stellfeld, Neugebauer, König, Kramer, Berlandieri, Liffers, Kulinski, Gnatowski, Mujkic (62. Bremkes), Chandikok (81. Rinsche), Maisinger (81. Akar).
Tore: 0:1 (6.) J.Grodowski, 1:1 (27.) Liffers, 1:2 (45.) J. Grodowski, 1:3 (50.) Schuster, 1:4 (66.) Berger.

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Bild: RW Unna jubelt nach dem 1:1-Ausgleich durch Liffers.

GS Cappenberg – SV Bausenhagen 1:2(1:1).
SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus: „Wir haben uns heute endlich mal wieder belohnt. Man hat den Jungs angemerkt, dass jeder für jeden was getan hat. Vorbildlich auch, dass sich unsere angeschlagenen Spieler in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Wir sind auch der verdiente Sieger. In der zweiten Halbzeit hatten wir noch weitere gute Chancen. Ein riesengroßes Kompliment an die ganze Truppe.“
SVB:Wiggers, Görler, M. Wegener, Hendriks, Hoffmann, Neithart, Meng, Pfahl, Menz (67. Horenkamp), Löcken (85. Chille), Sonnenberg (88. Raffenberg).
Tore: 1:0 (10.), 1:1 (21.) Neithart, 1:2 (77.) Neithart.
Bestnote: Meng (Mittelfeld, SVB).

SG Massen – Westfalia Wethmar II 4:2 (2:1).
SGM-Trainer Ralf Dreier: „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Wir haben sehr konzentriert angefangen und Wethmar vom Tor weggehalten. Wir führen auch verdient mit 1:0. Kurz vor der Pause sind wir nicht klar genug und kassieren nach einem Elfmeter den Gegentreffer. Nach der Pause kommen wir ganz gut raus und machen auch verdient das 3:1. Danach verlieren wir etwas den Faden. Wir können uns zwar durch Konter befreien, aber machen den vierten Treffer nicht. Das hat lange gedauert bis es wieder ruhiger wurde.“
Westfalia-Trainer Simon Erling: „Die letzten Minuten bis zur Pauae war unser Auftritt endlich etwas couragierter und uns ist der Anschluss gelungen. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung in den letzten 35 Minuten wäre hinten heraus zwar durchaus ein Punkt noch möglich gewesen. Aber letztlich haben wir viel zu lange gebraucht, um in die Partie zu finden. Massen hatte speziell in der Offensive einige richtig gute Jungs auf dem Platz, bei uns dagegen waren einige leistungsmäßig nicht am Limit. Dann reicht es gegen so eine starke Mannschaft eben nicht einen Punkt zu holen. Erst recht nicht nach einer ziemlich schwachen ersten Halbzeit.“
SGM: Rom. Spielfeld, M. Schultz, Duve, Jaeger, Denninghoff, Hoinkis, Tran, Jans, Beyer, Kohlmann, Pilzecker (79. Dunker),
Westfalia: Wagner, Witte, Schwarz, M. Hane, Klink, Evermann, Selbstaedt, Pella (46. Helmus), A. Podszuck (65. N. Lohölter), Hartmann (66. Ali).
Tore: 1:0 (11.) Eigentor Hartmann, 2:0 (41.) Duve, 2:1 (43.) Nagel, 3:1 (54.) Duve, 3:2 (66.) Klink, 4:2 (90.) Dunker.
Bestnote: Duve (Mittelfeld, SGM).

SuS Kaiserau II – TuS Niederaden 1:2 (1:0).
SuS-Trainer Michael Zuter: „Wir haben sehr gut angefangen und müssen auch in der ersten Halbzeit mit zwei, drei Toren führen, wobei Niederaden auch gefährlich vor unser Tor kam. Es hat gedauert bis zum 1:0 durch Götz. Danach hatten wir noch zwei Chancen, die wir aber nicht nutzen. So gehen wir mit 1:0 in die Pause. Niederaden kam wie ausgewechselt aus der Kabine. Die haben uns wirklich unter Druck gesetzt und die jungen Spieler bei uns wurden nervös. Der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Kurz danach geht Niederaden auch in Führung. Der Doppelschlag hat unsere Jungs verunsichert. Danach hatten wir im Gegenzug die Möglichkeit zum Ausgleich, aber dann hat Niederaden mehrere Möglichkeiten, um weiter zu erhöhen. In der ersten Halbzeit müssen wir führen und in der zweiten Halbzeit hatte Niederaden die besseren Chancen. Von daher wäre ein Unentschieden gerecht. Die erfahrenere Mannschaft hat heute gegen die unerfahrenere Mannschaft gewonnen.“
SuS: Kuhle, Weßelmann, Nagel, Dzikowski, Pischel, Goetz, N. Wyborny, Schulz, Kolkmann (67. Sygor), D. Menzen (76. Lamig), Jendis (76. Basyigit).
TuS: Möller, Gotthardt, Neus, Hilgert, Schmidt, D. Hans, Althoff, Kowalski (35. Neumann), Schulze Beckinghausen (46. Nolte), Wiggers (76. Williamson).
Tore: 1:0 (32.) Goetz, 1:1 (57.) F. Hans, 1:2 (62.) Neumann.
Bestnote: Kuhle (Tor, SuS).

FC TuRa Bergkamen – Königsborner SV 3:0 (2:0).
FCT-Trainer Kurt Gumprich: „Wir gehen früh in Führung, aber ich würde sagen, dass Königsborn in den erste zehn Minuten etwas wacher war als wir. Nach einer harten Flanke von Gün beförderte ein Königsborner den Ball ins Tor. Danach wurde es etwas besser. Engin Duman machte vor der Pause noch das 2:0. Nach der Pause war Königsborn wieder etwas wacher, aber wir überbrücken diese Phase ganz gut. Danach spielen wir die Chancen ganz gut heraus, aber der Ball wollte nicht rein. Einmal hatten wir Glück bei einem Pfostentreffer von Königsborn. In der 82. Minute machen wir dann den Sack zu. Über 90 Minuten gesehen sind wir auch der verdiente Sieger. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft.“
KSV-Trainer Tobias Retzlaff: „Wir haben heute keine Tore gemacht. Wir hatten einige gute Gelegenheiten, aber keine Tore gemacht. Eigentlich war das keine schlechte Vorstellung meiner Truppe. Uns fehlte das Glück im Abschluss. Wenn wir unsere Tore machen, sieht das schon anders aus, aber so geht der Sieg für TuRa schon in Ordnung.“
FCT: Kurpanik, Torka, Topaloglu, C. Duman, Berndt, Tekin, E. Duman, Köroglu, Yilmaz (82. Karaca), Gider (85. Hasanbegovic), Gün (86. Lambert)
KSV: Krzyzak, Derwich, Grassat, Kisa, Sapozhnikov, Schiller, Abaraonye, Dinyelu, nDuda (46. Nolte), Nüsken (46. Ben Hassine), Yousefe (63. Schütte).
Tore: 1:0 (10.) Eigentor Sapozhnikov, 2:0 (39.) E. Duman, 3:0 (82.) E. Duman.
Bestnoten: Tekin (Mittelfeld, Tura), Berndt (Mittelfeld, Tura), Grassat (Abwehr, KSV).

TuS Hemmerde – SSV Mühlhausen-Uelzen U23 7:0 (4:0).
TuS-Trainer Georgios Kipreos: „Ein solches Ergebnis hätte ich nie erwartet. Man hat aber gesehen, wenn wir als Team auflaufen, zu was wir fähig sind. Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Er hätte sogar noch höher ausfallen können. Das war eine Topleistung.““
SSV-Trainer Maik Portmann: „Ich schäme mich. Unsere Leistung war eine einzige Enttäuschung. Da war überhaupt keine Einstellung vorhanden. Als meine Spieler schon den Platz gesehen haben, hatten sie wohl eine Sperre im Kopf. Zugegeben, der Platz war eigentlich unbespielbar, aber Hemmerde musste ja auch mit den Bedingungen klar kommen. Ich kann nur die Note sechs durch die Bank verteilen.“
TuS: Tillmann, Beyer, Brunsmann, Rihtar, Kimopel, Suludere, Kuhlmann (77. Behrend), Berisa, I. Kipreos, Akman, Böhm.
SSV: Fischer, Kalfopulos, Galwas (60. Alekseew), Lokatis, L. Pfeffer, Hackmann (46. Vitt), Blume, Holzapfel, Röhr, Krukka, Rentsch.
Tore: 1:0 (6.) I. Kipreos, 2:0 (23.) Berisa, 3:0 (37.) Suludere, 4:0 (39.) Akman, 5:0 (80.) I. Kipreos, 6:0 (85.) Berisa, 7:0 (88.) Beriusa.
Bestnote: Tillmann (TuS/Tor).

Bild: RWU-Spieler Jona Liffers kann in dieser Szene den Borker Schlussmann zum 1:1 überlisten.

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