Fußball-Kreisliga A: VfL Kamen und Kamener SC bauen am 10. Spieltag ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus

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Fußball: In der Kreisliga A1 hat der VfL Kamen seinen Vorsprung an der Tabellenspitze mit dem zehnten Saisonsieg auf fünf Zähler ausgebaut. Am Sonntag besteht die Gelegenheit, dem Verfolger Mark noch weiter zu enteilen. 6:2 gewann der VfL gegen den sicherlich nicht schwachen BV Hamm. In der A2 untermauerte Ligaprimus Kamener SC seine Spitzenposition mit einem 8:0-Erfolg gegen Schlusslicht TSC Kamen II. Der FC TuRa Bergkamen ist nach dem 3:0-Erfolg gegen RW Unna jetzt Tabellenzweiter. Am kommenden 11. Spieltag duellen sich beide Clubs, TuRa und der KSC, im Topspiel im Nordbergstadion. Bereits am kommenden Freitag (5. November/19.15 Uhr) wird der 11. Spieltag mit der Partie SuS Kaiserau II – SV Bausenhagen eröffnet.

Ein neues Gefühl kostete der VfL Kamen im Jahnstadion im Spiel gegen BV Hamm aus. Nach vier Zu-Null-Spielen musste man nach neun Minuten erstmals wieder einen Gegentreffer hinnehmen. Doch der VfL schüttelte sich, der dreifache Engin Duman, Tobias Maier und zwei Mal Andre Born antworteten mit sechs Toren und am Ende stand ein 6:2. Der zehnte Sieg im zehnten Spiel. Doppelte Freude nach dem Schlusspfiff, denn man erfuhr von der Marker 1:3-Niederlage beim TSC Hamm. Damit vergrößerte sich der Vorsprung auf fünf Zähler. Am kommenden Sonntag kommt es um 17.30 Uhr zum Topduell in Mark.

Bildzeile: VfL-Kapitän Tobias Maier (Mitte) trug sich beim 6:2-Heimsieg seines VfL Kamen einmal in die Torschützenliste ein.

Nur knapp über der Abstiegszone bleibt die SpVg Bönen nach dem 1:1 am Rehbusch gegen Rhynern II. Nach guten Chancen zuvor kam die Mannschaft von Trainer Cengiz Güner in der 70. Minute  zum 1:0. Symmank legte gut für Ersan auf. Der traf. Die Freude der Bönener währte aber nur kurz, denn fünf Minuten später musste Bönen-Keeper Nowak einen abgefälschten Distanzschuss zum 1:1 passieren lassen. Der Endstand. Der Bönener Coach sah sein Team spielerisch verbessert.

Die vierte Niederlage in Folge musste der VfK Weddinghofen in Lohauserholz hinnehmen und rangiert weiter auf einem Abstiegsplatz. Bereits zur Halbzeit lag der VfK gegen Germania Lohauserholz II deutlich 0:3 zurück. Erst sehr spät wachte die Feltmann-Truppe auf, die Tore Derecik, Ebay und Özdamar fielen zu spät. Am Ende hieß es 3:5.

Bereits am Freitagabend siegte der FC TuRa Bergkamen im Nordbergstadion 3:0 gegen RW Unna und verdrängte die Kreisstädter von Platz zwei. Die TuRaner zeigten eine starke Abwehrleistung und ließen kaum Unnaer Chancen zu. Dagegen trafen Rataj, Kupfer und Brelian vorne zum 3:0-Sieg.
Patrick Kulinski, der Trainer von Rot-Weiß Unna, erkannte den Sieg der TuRaner als verdient an. Man habe es nicht geschafft, gute Chancen herauszuspielen. Wie jetzt bekannt wurde, steht RWU-Torjäger Christopher Thomassen dem Verein nicht mehr zur Verfügung. Er ist verzogen.

3:5 verlor die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen das Heimspiel gegen Heeren. Zwar lag die erneut personell gebeutelte SSV-Elf nach 58 Minuten 1:4 zurück, doch Mainz und M. Stiepermann brachten die Slupek-Truppe auf 3:4 heran. Kemper hatte sogar den Ausgleich auf dem Fuß. SSV-Torhüter Hoffmann musste sich drei Minuten vor Spielschluss dann das 3:5 gefallen lassen. „Mit etwas mehr Glück hätte es zum Remis reichen können“, so SSV-Coach Marco Slupek nach Spielende. Man habe einigen Spielern aber auch ansehen können, dass seit Wochen kein geregeltes Training mehr läuft.
Bis zur 58. Minute schien der BSV Heeren beim Spielstand von 4:1 im Mühlbachstadion klar auf der Siegerstraße zu sein. Durch Unkonzentriertheiten ließ man den SSV auf 3:4 herankommen. Mit einer Glanzparade verhinderte Schlussmann Eike das mögliche 4:4. Schließlich zeichnete Herbort mit seinem zweiten Treffer für den 5:3-Sieg verantwortlich.

Nach dem 0:5-Debakel in Overberge folgte die richtige Reaktion beim TuS Westfalia Wethmar II. Durch Tore von Neuhäuser und Allefeld gab es einen 2:0-Heimsieg gegen Kaiserau. „Wir haben uns heute als echte Einheit präsentiert“, meinte Trainer Dominik Ciernioch erleichtert, denn von der ersten Sekunde an setzte der TuS alles um, was man sich in der Kabine vorgenommen hatte.
Enttäuschung dagegen bei Fabian Blum, dem Trainer des SuS Kaiserau II. „Grausam“ nannte er die Leistung seiner Mannschaft. Ein Lattentreffer konnte die schwache Offensivleistung der Kaiserauer nicht kaschieren. Aber auch hinten passt es nicht, was bereits 29 Gegentreffer deutlich machen.

Bis zum Schlusspfiff wehrte sich der VfL Kamen II gegen die drohende Niederlage gegen Billmerich, musste sich am Ende aber 3:4 geschlagen geben. Die Treffer von Milk, Schacknat und Kanzog reichten nicht. Zudem schickte der Unparteiische Tim Schacknat wegen Meckerns vom Platz (69.). VfL-Coach Alex Hennig bemängelte Schwächen hinten wie vorne.
Auch ohne den urlaubenden Chefcoach Flurim Ramaj – ihn vertrat Co Sebastian Schmidt – sammelte Blau-Rot Billmerich mit dem 4:3-Sieg in Kamen wichtige Punkte ein. Zwei Mal Dahl, Schmidt und Pickull sorgten mit ihren Toren für den dritten Saisondreier, der aktuell Tabellenplatz zehn bedeutet. Tobias Schmidt sah die Ampelkarte wegen Meckerns (54.).

Bildzeile: Nicht viel zu erzählen gab es bei BR Billmerich nach dem Schlusspfiff. Da überwog die Freude über den 4:3-Erfolg im Kamener Jahnstadion.

Wer in der Tabelle oben und unten steht, das zeigte sich schon sehr schnell auf dem Kunstrasen im Schulzentrum, wo bekanntlich Tabellenführer Kamener SC und TSC Kamen II Zuhause sind. 5:0 stand es für den KSC bis zum Pausenpfiff – dafür zeichneten Brinkmann 2, Lenz, Jacob und Müh. Kücükyagci als Torschützen verantwortlich. Nach der Pause legten erneut Kücükyagci und Brinkmann sowie Krause zum 8:0-Endstand nach. KSC-Keeper Carsten Schrader war gegen schwache Kamener fast beschäftigungslos.

Schlusslicht TSC Kamen II war gegen den KSC absolut chancenlos und trägt weiterhin sieglos die Rote Laterne. Mit 40 Toren fing sich Türkische SC Kamen II bisher die meisten Gegentore in der Liga ein.

Der SV Bausenhagen konnte seine aktuelle Siegesserie auch gegen Overberge halten, schaffte den vierten Dreier in Folge. Schon nach vier Minuten das 1:0, als Hans flankte und Wegener per Kopf traf. Doch damit nicht genug: Alexander Erdmann legte das 2:0 nach und Robin Erdmann besorgte in brüderlicher Gemeinschaftsarbeit das 3:1. Nicht nur SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus freute sich über den fünften Saisonsieg. Die Mannschaft habe sich für eine gute Leistung wieder mit drei Punkten belohnt. 
Erst nach dem Bausenhagener 2:0 wurde der FC Overberge auf der Alm stärker und kam auch durch Tom Schröder zum  2:1-Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es aber nicht. In der 86. Minute verlor der FCO auch noch Lennart Buschmann wegen Nachtretens mit Rot. Er wird für das Spiel am kommenden Sonntag gegen die Kamener Reserve fehlen.

Der SuS Oberaden bleibt in der Erfolgsspur. Der vierte Sieg in Serie gelang durch drei Erdmann-Tore und einem von Temur mit 4:0 gegen Cappenberg. Der SuS unterstrich als Tabellendritter damit weiter seine Aufstiegsambitionen eindrucksvoll. Eindrucksvoll auch die Defensivleistung, denn erst neun Gegentreffer kassierten bisher die Oberadener. Sonntag geht es für die Dereli-Mannen zum SV Frömern.

Derbytime am Sonntag in der Ruhrkampfbahn. Gastgeber SV Langschede empfing im Fröndenberger Duell Frömern und setzte sich mit 1:0 durch. Der entscheidende Treffer gelang Nico Brewedell freistehend nach einem Freistoß zwei Minuten nach Wiederanpfiff. Es war insgesamt ein ruppiges und hektisches Spiel, geprägt von vielen Zweikämpfen. Verlassen konnten sich die Langscheder wieder einmal auf ihre Abwehr, die im bisherigen Saisonverlauf den Gegnern erst sechs Gegentreffer gestatteten.
Beim SV Frömern haderte man wieder mit der Chancenverwertung. Die dickste Möglichkeit vergab Döring in der 58. Minute, als er über das Tor zielte. SVF-Trainer Adrian Ruzok wertete die 90 Minuten eher als Unentschieden denn als Langscheder Sieg.

Bildzeile: „Dicke“ Luft vor dem Bausenhagener Tor. Der FC Overberge versucht sich hier in Szene zu setzen / Foto SVB.

 

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