Fußball-Kreisliga A: TSC landet glücklichen Sieg beim Tabellenletzten Wethmar II

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Fußball: In der Kreisliga A1 fand aus heimischer Sicht nur ein Spiel statt. Overberge verlor gegen Uentrop 0:1. Das Spiel Bönen – Stockum war bereits am Freitag abgesagt worden. Auf der Bausenhagener Alm konnte wieder nicht gespielt werden. So blieben der SVB und TuRa Bergkamen am Sonntag arbeitslos. Schwer tat sich der TSC Kamen, der beim Tabellenletzten nach 52 Minuten 1:3 zurück lag, dann aber noch durch S. Gül, Celiktas und E. Duman das Spiel zum Sieg drehte. Auf den ersten drei Plätzen in der A2 gab es keine Veränderungen – der Königsborner SV führt weiter vor dem TSC Kamen und SuS Oberaden. Allerdings ist der TSC weiterhin mit einem Spiel in Rückstand.

Kreisliga A1
FC Overberge – TuS Uentrop 0:1 (0:1).
FCO-Trainer Volker Grahl: Das Spiel hatte heute kein gutes Niveau. Wie schon im letzten Spiel konnten wir unseren Ansprüchen nicht gerecht werden.
FCO: Knuth, Rüger, Ersan, Akdogan, Akgöz (75. Knoke), Piotrowski (60. Jägerhülsmann), Iwu (46. Bachmann), Zebrowski, Gladysch, Klein, Buschmann
Tor: o:1 (41.) Zerna.

Bild: 0:1 verlor der FC Overberge das Heimspiel gegen TuS Uentrop.

Kreisliga A2
SSV Mühlhausen-Uelzen ll – SV Langschede 4:3 (2:1).
SSV-Trainer Marco Slupek: Das Ergebnis trübt. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon einige Tore mehr erzielen müssen. Zum Schluss können wir sogar noch zufrieden sein, überhaupt gewonnen zu haben, weil Langschede noch einmal am Drücker war.
SVL-Trainer Stefan Kortmann: Die Spielanteile waren einigermaßen ausgeglichen. Mühlhausen hatte allerdings die etwas besseren Torchancen. Leider sind wir mit einem Rückstand in die Pause gegangen, da wäre ein Unentschieden gerechtfertigt gewesen. Zum Schluss hatte es leider nicht mehr für den Punkt gereicht.
SSV: Keil, Noa, Alekseew (70. Rentsch), Ernst, Maßmann (55. Gretzinger), Böhne, Pfeffer, Hoffmann, Akman, Radix, Berisa
SVL: Sobral, Emde, Chandiok, Wilke, Matern, Büscher (69. Radzko), Vilz (65. Brewedell), Mai, Szameitat, Kurrat, Müller
Tore: 1:0 (12.) Böhne, 2:0 (29.) Böhne, 2:1 (38.) Szameitat, 3:1 (54.) Berisa, 3:2 (60.) Chandiok, 4:2 (76.) Pfeffer, 4:3 (80.) Wilke.
VfL Kamen – VFK Weddinghofen 8:1 (7:0).
VfL-Trainer Emre Aktas: Die erste Halbzeit war sehr gut für uns. In der zweiten Halbzeit war dann einfach der Wurm drin, da wollte jeder mehr zeigen.
VfK-Trainer Olaf Barnfeld: Die erste Halbzeit war einfach nur peinlich. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben keinen Willen gezeigt. Wenigstens haben wir in Unterzahl die zweite Halbzeit mit Würde überstanden.
VfL: Hellebrandt, Drees, Kisa, Hennig, Büyükdere, Berlandieri, Gehrmann ( 55. Öztürk), Macchia, Dikmen ( 59. Losay), Bremkes ( 55. Iscan), Blume
VfK: Mertin, Kaczmarek (84. Salli), Keske, Eren, Brelian, Ayyildiz ( 86. M.Salli), Totzek ( 34. Civak), Mertin, Schnurra, Penkalla
Tore: 1:0 (7.) Bremkes, 2:0 (15.) Büyükdere, 3:0 (28.) Bremkes, 4:0 (41.) Blume, 5:0 (43.) Berlandieri, 6:0 (44.) Büyükdere, 7:0 (45.) Drees, 7:1 (64.) Ayyildiz, 8:1 (87.) Büyükdere.
Bestnote: Blume.
Rot-Weiß Unna – BSV Heeren 2:5 (1:1).
RWU-Trainer Tim Richter: Der Sieg geht heute für Heeren absolut in Ordnung. Wir haben gar nicht ins Spiel gefunden, das hat Heeren sehr gut gemacht. Leider hatten wir in der zweiten Halbzeit eine Schwächeperiode, die sofort mit einigen Toren von Heeren ausgenutzt wurde.
BSV-Trainer Sebastian Eckei: Zur Halbzeit musste ich daran denken, ob das heute noch gut enden wird, weil wir durch eine absolute Fehlentscheidung den Ausgleich kassiert haben. Wir haben in der Halbzeit die wichtigen Dinge angesprochen und das dann sehr gut im zweiten Durchgang umgesetzt. Es war eine sehr gute Leistung meiner Mannschaft.
RWU: Lüttecken, König (85. Bairaktaridis), Richter, Dumanli, Liffers, Ndungo, Kramer, Reppening, Okumak, Czaja, Gnatowski
BSV: Gerlach, Kortenbruck, Joost, Saenthamma, Böhmfeldt (76. Becker), Böcker (88. Kissing), Gaida, Wrodarczyk, Herbort, Volkmer, T.Ernst (39. Ittermann)
Tore: 0:1 (7.) Volkmer, 1:1 (37.) Dumanli, 1:2 (57.) Volkmer, 1:3 (59.) Herbort, 1:4 (63.) Herbort, 1:5 (67.) Herbort, 2:5 (73.) Richter
Bestnoten: Gaida, Kortenbruck.

Bild: Jubel beim Königsborner SV. Tobi Wittwer (2.v.li.) hat nach 33 Minuten den KSV 1:0 in Führung gebracht / Foto KSV.

Königsborner SV – VfL Kamen II 6:1 (2:0).
KSV-Trainer Andreas Feiler: Die erste Halbzeit war fußballerisch ein regelrechter Albtraum. Ironischerweise war unsere rote Karte der Dosenöffner für ein anderes Auftreten unserer Mannschaft. Wir haben dann in Unterzahl viel zielstrebiger, entschlossener und mit der nötigen Aggressivität gespielt, wodurch wir dominanter wurden und das Ergebnis verdientermaßen in die Höhe schrauben konnten. Auch an das obligatorische Gegentor habe ich mich mittlerweile schon fast gewöhnt.
VfL-Trainer Sven Runge: Glückwunsch an den KSV, es war hochverdient. Ich denke Königsborn ist nicht unbedingt die Mannschaft, mit der wir uns messen müssen, allerdings haben wir trotzdem das Beste gegeben. Wir wollten hinten dicht stehen und nichts zulassen. Dies hat soweit auch erstmal ganz gut funktioniert. Das 1:0 fiel sehr unnötig. In der zweiten Hälfte waren wir zwar einer mehr, allerdings hat man das nicht sonderlich gemerkt, da der KSV einfach fitter war. Es war hochverdient für Königsborn, aber wir lassen uns dadurch nicht aus der Bahn werfen und schauen nach vorne auf die für uns relevanteren Spiele.
KSV: Krzyzak, Pagel, Kalwey, Arslan, Lukas (46.Kita), Wettklo, Wittwer, Nolte (44.Staklies) (79.Duda), Dinyelu, Sobala, Retzlaff (83.Jagusch)
VfL: Rücker, Kühn, Zahn (17.Schwarzer), Möller, Schacknat, Arendt, Röse, Ehlenberger, Milk, Türkyilmaz (46.Luft), Pötter
Tore: 1:0 (33.) Wittwer, 2:0 (37.) VaLe Wettklo, 3:0 (61.) Wittwer, 4:0 (66.) Wittwer, 4:1 (69.) Schacknat, 5:1 (75.) Wittwer, 6:1 (80.) Wettklo
Bes.Vork.: Rote Karte für Pagel (44.) wegen Notbremse.
Bestnote: ValLeWettklo.
SuS Oberaden – Kamener SC 1:0 (1:0).
SuS-Trainer Birol Dereli: Der Sieg ist absolut verdient für uns. Der KSC hatte vllt einen Schuss auf unser Tor immgessmten Spiel. Dazu kommt noch das wir in der ersten Halbzeit viele gute Chancen liegen lassen haben. In der zweiten Halbzeit hatte der KSC noch versucht uns aus dem Konzept zu bringen.
KSC-Trainer Ahmet Kaya: Wir standen hinten eigentlich ganz gut. Leider haben wir in der dritten Zone zu wenig hinbekommen. Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Leider war der Gegentreffer etwas ärgerlich für uns. Dafür wurde Oberaden kurz darauf noch ein Treffer zurück genommen.
SuS: Alcan, Whitworth, Üstün, Sevindir (70. Y .Yilmaz), S. Yilmaz, Kusch, Beckerling (70. Suljakovic), Karadag, Türkkan, Yesilcicek, Baslari
KSC: Schrader, Kramer, Cirak, Bouzerda, Lenz, Camara, Denninghoff (65. Aktas), Hümmer (56. Brinkmann), Krause, Hahn, Enoh
Tor: 1:0 (7.) Baslari.
Bestnoten: Türkkan, Üstün.

GS Cappenberg – SV Frömern 6:1 (1:0).
SVF-Trainer Thomas Schneider: Die erste Halbzeit war richtig gut von uns. Wir haben uns gute Torchancen herausgespielt. Leider habe ich von dieser Leistung nichts mehr im zweiten Durchgang gesehen. Da haben wir katastrophale Fehler gemacht. Das Ergebnis ist viel zu hoch, aber beschweren dürfen wir uns nicht.
SVF: Ruzok, Neithart, Frischemeyer, Yesil, Hutmacher, Peixoto (79. Westphal), Rose (66. Verhasselt), Bartling, Ruzok, Holzhausen, Wickfeld
Tore: 1:0 (28.) Neithart Eigentor, 2:0 (51.) Goletz, 3:0 (52.) Stasch, 4:0 (55.) Osterkemper, 4:1 (61.) Holzhausen, 5:1 (65.) Stasch, 6:1 (68.) Allefeld.

Westfalia Wethmar U23 – TSC Kamen 3:4 (2:1):
TSC-Trainer Tutku Tekkanat: Wir hatten heute viele angeschlagene und kranke Spieler, sie mussten dennoch ran. Zwei Spieler  aus der Zweiten und ein A-Jugndlicher halfen aus: Es war ein wirklich schweres Spiel, in welchen Wethmar von Beginn an viel Druck machte. Die ersten 60 Minuten haben wir verpennt, allerdings sind wir dann aufgewacht und haben unsere Klasse gezeigt. So drehten wir das Spiel auch in knapp zehn Minuten. Es war schon ein glücklicher Sieg und Wethmar hätte höchstwahrscheinlich auch ein Remis verdient. Die haben das gut gemacht und werden noch den einen oder anderen Punkt holen.
Westfalia: Dvorak, Resch, Cillien, Stork, Schinck (75.Steinkamp), Chiernioch, Kahlkopf, Pella, Jaszmann, Schumann, Voß
TSC: Tüten, Beniz (55.Kücüyagci), F.Kücükyagci, Kempe, Celiktas, Duman, Gül, Hatap, S.Celik (24.A.Celik), M.Kücükyagci (63.Hasanbegovic), Aslani
Tore: 1:0 (19.) Schinck, 1:1 (24.) Celik, 2:1 (45.) Schinck, 3:1 (53.) Schinck, 3:2 (58.) S. Gül, 3:3 (62.) Celikta, 3:4 (64.) E. Duman.
Bestnoten: S. Gül, Furk. Kücükyagci.

Bild: Absolut überfordert war die Weddinghofener Abwehr – hier versucht Kevin Kaczmarek zu klären – gegen die VfL-Offensive und kassierte acht Gegentreffer.

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