Fußball-Kreisliga A: Notizen vom 8. Spieltag

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Fußball: 8. Spieltag in den beiden Kreisligen. SKU hat den Spieltag noch einmal beleuchtet und Notizen herausgehoben.

Kreisliga A1
Am Freitagabend gewann der VfL Kamen das Flutlichtspiel gegen Rhynern II mit 4:0. Bereits zur Halbzeit stand der Dreier mit den vier Toren fest. Mit einem sehenswerten Freistoßtor konnte sich Engin Duman bereits nach 15 Minuten in die Torschützenliste eintragen. Ricardo Freitas de Oliveria legte das 2:0 nach. Mehmet Kara verwandelte anschließend zwei Elfer zum 4:0. Dann konnte der 31. Geburtstag von Torhüter David Hellebrandt gefeiert werden. Am nächsten Wochenende geht es nach Weddinghofen zum VfK.

Bildzeile: VfL-Stürmer Björn Scharfe durfte sich nach dem 4:0-Sieg seines VfL Kamen gegen Rhynern II einen Kuss bei seiner Freundin als Belohnung abholen.

0:2 am Rehbusch gegen Herringen verloren. Die mittlerweile sechste sieglose Begegnung der SpVg Bönen und Absturz auf den drittletzten Tabellenplatz, doch die Leistung war nicht so schlecht, wenngleich es in der Offensive haperte und der Tabellenvierte noch zu stark war. Beide Gegentore resultierten aus Herringer Distanzschüssen. In der Schlussphase drängte Bönen auf eine Resultatsverbesserung, war aber offen für Konter. Bönen-Keeper Justin Nowak verhinderte eine höhere Niederlage. Miles Gottschlich schied verletzt aus. Am kommenden Wochenende kommt es zum Kellerduell beim Vorletzten SV Stockum.

Das Ergebnis täuscht, der VfK Weddinghofen war bei der 3:6-Niederlage beim TSC Hamm keineswegs diese drei Tore schlechter. Zwei Tore von Yasin Gider und das 3:4 von Cafer Gül (66.) zeugen davon. Ein Elfer zwei Minuten später für Herringen brachte den VfK endgültig auf die Verliererstraße. VfK-Trainer Stefan Feldmann war nach Spielschluss nicht so unzufrieden. „Wir waren in den entscheidenden Minuten leider ein wenig im Pech“, sein Rückblick.

Kreisliga A2
Restlos bedient war Trainer Dominik Ciernioch nach dem sinnlos verlorenen 1:2 gegen Billmerich. Vor allem aufgrund einer bärenstarken ersten Halbzeit konnte er es nicht fassen, dass seine U23 von Westfalia Wethmar nach neunzig überwiegend dominanten Minuten doch als Verlierer vom Feld schlich. „Wir haben uns einmal mehr nicht belohnt für unseren Mega-Aufwand“, meinte der Coach.
Das 0:1 machten Moritz Dahl und Fabian Pickul wett und drehten das Ergebnis auf 2:1 für Blau-Rot Billmerich. Dieses Ergebnis und damit den zweiten Saisonsieg brachte BRB sehr zur Freunde von Trainer Flurim Ramaj über die Zeit. Schon früh musste Pascal Krysteck verletzt ausgewechselt werden.

Bildzeile: BRB-Trainer Flurim Ramaj freute sich über den 2:1-Sieg seiner Mannschaft in Wethmar.

Eine Halbzeit hielt sich Schlusslicht TSC Kamen II ordentlich im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Unna. 0:0 hieß es zur Pause. TSC-Trainer Altan Bayar fand durchaus lobende Worte für seine Elf, die bis zum ersten Unnaer Tor gut mitgehalten habe. Doch dann zeigte sich seine Defensive anfällig, kassierte vier Gegentreffer. Mittlerweile sind es 28 an der Zahl, die schlechteste Abwehr der Liga. Aber auch vorne läuft zu wenig, denn sieben geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar.
Mit dem 4:0-Sieg in Kamen bleibt Rot-Weiß Unna erster Verfolger von Spitzenreiter Kamen, holte in den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte. Bemerkenswert: RWU-Trainer Patrick Kulinski ließ seine elf Akteure in Kamen bis zum Ende durchspielen. Mit seinem neunten Saisontreffer sorgte Mansour Yousofi für das 1:0, Robin Czaja, Tim Richter und Dennis Schütz per Elfmeter machten das 4:0 perfekt.

Endlich der erste Saisonsieg. Entsprechend groß war die Freude im Lager des VfL Kamen II. VfL-Coach Alexander Hennig wechselte zur Pause den Erfolg ein, denn er brachte Bruder Marven und Philipp Ehlenberger rein. Damit kam mehr Schwung in die Kamener Aktionen. Marven trug sich zum 2:0 sogar in die Torschützenliste ein. Für die Führung hatte Tengiz Mamaladze gesorgt (58.). Als „einen Sieg des Willens“ stellte Coach Hennig den Sieg hin. Aus dem Kader der Ersten war Felix Rudolf aufgelaufen.

Das Fröndenberger Derby auf der Alm ging mit 2:0 an den SV Bausenhagen. Auf einen solchen Erfolg musste der SVB jahrelang warten. Markus Löcken in Halbzeit eins und Robin Erdmann mit dem späten 2:0 zeichneten als Torschützen dafür verantwortlich. „Aufgrund unserer Konterchancen hätten wir das 2:0 schon viel früher machen müssen“, war Co-Trainer Uli Neuhaus sichtlich erleichtert über den Dreier seiner Mannen. Mit drei Siegen und drei Niederlagen weist die SV Bausenhagen eine ausgeglichene Bilanz vor.
Frust dagegen beim SV Frömern über die Derby-Niederlage. Das spiegelte sich vor allem in der Schlussviertelstunde wider, als man sich ein halbes Dutzend gelbe Karten einfing. SVF-Trainer Adrian Ruzok muss fortan sein Augenmerk vor allem auf seine Defensive legen, denn mit 22 Gegentoren zählt man zu den abwehrschwächsten Teams der Liga.

Mit einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten kam Spitzenreiter Kamener SC zum 6:1-Heimerfolg gegen Overberge und baute seinen Vorsprung an der Spitze der Tabelle auf fünf Zähler aus. In der Pause hatte KSC-Trainer Ahmet Kahya seinen Außenstürmer Jonas Hahn noch einmnal heiß gemacht. Die Folge: Er machte nicht nur das 2:1 für seine Farben, sondern leistete auch die Vorarbeit zu den Treffern drei und vier, die Aziz Aktas und Raphael Krause vollstreckten. Den Schlusspunkt setzte Nico Lenz zum 6:1.
Recep Alkan, Trainer des FC Overberge, führte das 1:1 in erster Linie darauf zurück, dass man nach der Pause die Viererkette umbauen musste und so anfälliger wurde.

Schon früh für klare Verhältnisse sorgte der FC TuRa Bergkamen im Heimspiel gegen die Kaiserauer Reserve. Nach 25 Minuten hieß es bereits 3:0. Hasan Kopar mit Doppelpack, Deniz Akyol und Pascal Kupfer stellten das Ergebnis bis zur Pause auf 4:0, Arash Brelian gelang der fünfte Treffer. Das klare Ergebnis war der Ausdruck frühen Pressings. Mit nunmehr 26 Toren stellen die TuRaner den besten Angriff in der der Kreisliga A 2, sind Tabellenvierter.
Für den SuS Kaiserau II war am Bergkamener Nordberg nichts zu holen. 1:5 hieß es nach 90 Minuten. Tillman Siebert konnte lediglich den Ehrentreffer markieren. Insgesamt wirkte die Mannschaft von Coach Fabian Blum verunsichert und produzierte viele individuelle Fehler.

Mit dem souveränen Sieg gegen Mühlhausen II festigte der SuS Oberaden die fünfte Tabellenposition. Vier Siege, drei Remis und eine Niederlage hat die SuS Oberaden derzeit auf dem Konto. Der Rückstand zu Ligaprimus KSC beträgt sieben Zähler. Zu verschenken gibt es also nichts mehr, wenn man die hochgesteckten Ziele noch realisieren will. Nach dem 0:1 kämpfte sich der SuS ins Spiel, drehte binnen 15 Minuten die Partie. Mit Can Bozkurt, Michael Krakala, Muhammed Karadag, Niclas Beckerling und Marcel Erdmann trugen sich fünf verschiedene Spieler in die Torschützenliste ein.
Bei der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen werden die Aufstellungssorgen immer größer. SSV-Coach Marco Slupek bekannte, dass es am Samstag noch gar nicht klar gewesen sei, ob man überhaupt hätte antreten können. Trainiert wurde in der Woche auch nicht. So gesehen hielt man sich beim 1:5 in Oberaden noch manierlich, betrieb Schadensbegrenzung. Michael Prothmann kam von oben runter. Furkan Cirak erzielte sogar das 1:0, doch Oberraden entworteten mit fünf Gegentreffern.

Ein Kurzgastspiel gab Magnus Herter vom SV Langschede im Spiel gegen Heeren. Er kam in der 75. Minute ins Spiel und  und musste nach nur neun Minuten schon wieder runter – er sah die Rote Karte wegen Beleidigung eines Heerener Spielers. An dem „verdienten Sieg“, wie SVL-Coach Stefan Kortmann befand, änderte sich nichts mehr. Johannes Krupka und Daniel Schoof hießen die Langscheder Torschützen. SVL-Schlussmann Christopher Sander parierte den von ihm selbst verursachten Elfer.
Christopher Golombek haderte mit dem Spielausgang an der Ruhrbrücke. „Völlig unnötig“, bezeichnete er die Niederlage seines BSV Heeren. Gabriel Honorio traf nur die Latte. Ein Treffer von Arne Volkmer fand wegen angeblichen Handspiels keine Anerkennung vom Schiri. Und schließlich scheiterte Volkmer vom Elfmeterpunkt am Langscheder Keeper. Bei den beiden Gegentoren habe man zudem dämlich angestellt.

Bildzeile: Nico Lenz trug sich beim 6:1-Sieg des Kamener SC gegen den FC Overberge in die Torschützenliste ein.

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