Fußball-Kreisliga A: Notizen vom 7. Spieltag

Fußball: Nach dem 7. Spieltag hat TSC Kamen mit dem 6:1-Erfolg über die VfL-Reserve jetzt allein die Spitze inne, weist nunmehr zwei Zähler Vorsprung vor dem SuS Oberaden auf. Der kam über ein 1:1 bei RW Unna nicht hinaus. Dritter ist jetzt der Königsborner SV, der es gegen ersatzgeschwächte Weddinghofener zweistellig machte. Überraschend das 3:6 des VfL Kamen daheim gegen Cappenberg  Den ersten Dreier fuhr Westfalia Wethmar II ein, siegte 3:2 gegen Langschede. Immer noch auf einem Abstiegsplaz rangiert der SV Bausenhagen, der sich auf der Alm 1:4 dem Kamener SC beugen musste.

Bei Rot-Weiß Unna fehlten Schiffer, Gnatowski, König, Ucar und Kaczmarek. Dumanli und Czaja, beide noch nicht wieder ganz fit, nahmen zunächst auf der Bank Platz. Angesichts dieser Umstände bewertete RWU-Trainer Marc Schmitt das 1:1-Unentschieden als positiv und am Ende auch als gerecht.

SuS Oberaden
trat im Unnaer Sportpark Süd zwar in Bestbesetzung an, machte aber laut Trainer Birol Dereli “ein ganz schlechtes Spiel”. Das 1:1 bedeutete, dass man jetzt zwei Zähler hinter Tabellenführer TSV auf Rang zwei rangiert.
Zweistellig macht es der Königsborner SV im Heimspiel gegen Weddinghofen. 10:1 hieß es nach 90 Minuten, was KSV-Trainer Andreas Feiler aufgrund der Personalnot des Gegners relativierte. Das muntere Königsborner Toreschießen begann bereits in der sechsten Minute mit dem Torschützen “Vali” Wettklo. Der traf insgesamt fünf Mal und erhöhte sein Torkonto auf nunmehr elf Treffer.
Angesichts der großen Ausfallliste beim VfK Weddinghofen wollte Trainer Olaf Barnfeld seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Altherrenspieler “Mausi” Sudhaus und Co-Trainer Sascha Wambach mussten sogar ihre Fußballschuhe schnüren.
Von einem gerechten Ergebnis sprach nach Spielende Trainer Sebastian Eckei. Sein BSV Heeren trennte sich 3:3 von Bergkamen. Volkmer und Schmidt hatten in der Nachspielzeit sogar noch die Chance auf den Siegtreffer. Honorio, Pasternack, Paul und Kaya fehlen derzeit dem BSV. Nüsken, F. Ernst und Hilbk-Kortenbruck füllen mit ihrer Rückkehr den Heerener Kader wieder auf.
Mit der Punkteteilung konnte sich Alex Berger, Coach des FC TuRa Bergkamen, nach dem offenen Schlagabtausch und dem Unentschieden anfreunden. “Beim Stande von 2:3 haben wir zwei mal die dicke Chance auf das 2:4, die wir nicht nutzen. Dabei bin ich mir sicher, dass Heeren danach nicht noch einmal zurück gekommen wäre. Danach kassierten wir den Ausgleich aus einer ganz klaren Abseitsposition. Das ist natürlich sehr ärgerlich.”
0:4 musste sich der SSV Mühlhausen-Uelzen II im Mühlbachstadion gegen Frömern geschlagen geben. Neben fehlenden Spielern, die einen Qualitätsverlust ausmachten, monierte SSV-Coach Christian Müseler eine schlechte Einstellung seiner Spieler. Man erarbeitete sich nur eine Chance, dabei traf Berisa nur den Pfosten. Müseler: Wir haben verdient verloren, auch in der Höhe.”
Beim SV Frömern hatte sich der Kader wieder gefüllt. Von daher und auch angesichts der unbefriedigenden Tabellensituation sah sich SVF-Trainer Thomas Schneider mit seinen Mannen in der Pflicht. Sie nahmen das an. Der Coach bescheinigte der Mannschaft eine starke Leistung. “Der Sieg war definitiv verdient.”

Die U23 des TuS Westfalia Wethmar lebt – und wie! Nach einer grandiosen und mannschaftlich komplett geschlossenen Engergieleistung triumphierten die Grün-Weißen gegen  Langschede mit 3:2 und landeten im siebten Anlauf endlich den ersten Saisonsieg. Nach dem erschreckenden 0:10 in Bergkamen arbeitete das Trainerteam in der Trainingswoche mit der Mannschaft alle Missstände auf, zog unter anderem auch personelle Konsequenzen und hakte damit das Debakel ab. Die Erleichterung war Westfalia-Trainer Benjamin Fasse nach dem Abpfiff in allen Belangen anzumerken. „Das war ungemein wichtig heute. Es ging nicht nur darum, eine Reaktion zu zeigen, sondern auch drei Punkte zu holen.“ Besonders wollte er die Moral seiner Elf herausstellen.

Bild: Großer Jubel herrschte nach dem ersten Saisonsieg in der Kabine des Westfalia Wethmar /Foto Westfalia.

Von “verlorenen Punkten” sprach Stefan Kortmann, Trainer des SV Langschede, nach der Niederlage in Wethmar. “Wir wollten nicht wieder ein Aufbaugegner sein. Das war leider erneut der Fall bei der bisher sieglosen Westfalia. Das Spiel mussten wir vom Spielverlauf eigentlich gewinnen. Wir haben unsere Chancen einfach nicht genutzt.”Kurrat, Emde, Krupka und SchneiderI fehlten. In dieser Woche fehlt Lehrer Kortmann wegen einer Klassenfahrt nach England.

Lange Zeit mühte sich Spitzenreiter TSC Kamen im Stadtduell gegen die sehr defensiv agierende VfL-Reserve. Das 2:1 durch Müh. Kücükyagci war der sogenannte Dosenöffner. Am Ende stand ein 6:1-Sieg. TSC-Coach Tuncay Sönmez musste auf Tekkanat Yilmaz, Celik un Cih. Kücükyagci verzichten. E. Duman und Celiktas waren Doppel-Torschützen. Celiktas führt jetzt mit 14 treffern die Torjägerliste an,
Nils Giese, der Coach des VfL Kamen II, wollte sich nach dem 1:6 gegen den TSC gar nicht lange an der Niederlage aufhalten. “Der TSC hat ganz andere Ziele und schon eine verdammt starke Mannschaft.” Mehr enttäuscht zeigte er sich über “eine miserable Schiedsrichterleistung. Die beiden Ampelkarten gegen Marscholek und Torhüter Rücker waren komisch und unberechtigt.”
Nur eine Halbzeit war der SV Bausenhagen im Heimspiel gegen den KSC auf der Höhe, führte sogar durch durch das Tor von Spielertrainer Marco Schott 1:0. Doch nach der Pause zerstörten zwei Mnuten das ganze Spiel. “Wir machen einfach insgesamt noch zu viele Fehler” ärgerte sich SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus. “Wir müssen uns als Mannschaft jetzt einfach wieder aus dieser Krise rausboxen.” Es fehlten Schulte, Görler, Hans, Eisenblätter und Horenkamp.
Beim Kamener SC atmete Trainer Ahmet Kahya auf. “Endlich wieder ein Sieg. Wir haben über 90 Minuten hinweg gut gespielt, für die zweite Hälfte umgestellt und  sehr viel Druck nach vorne gemacht. Nach dem 2:1 per Doppelschlag konnten wir dann nochmal richtig aufdrehen und später auf 4:1 erhöhen.” Bis auf Lenz war alles an Bord.
Schockiert zeigte sich Emre Aktas, Trainer des VfL Kamen I, über das 3:6 im Jahnstadion gegen Cappenberg. “Unerklärlich.” Binnen drei Minuten wurde nach der Pause aus dem 2:2 ein 2:5. Aktas: “Bei Cappenberg gelang plötzlich alles, wir hatten ein Blackout. Am besten denken wir gar nicht mehr groß drüber nach, auch wenn die drei Punkte sehr wichtig gewesen wären. Der erkrankte Gehrmann wurde sehr vermisst.

SpVg Bönen jetzt 630 Spielminuten ohne Gegentor

Die Serie hält, SpVg Bönen bleibt Tabellenführer in der A1. Auch das siebte Liga-Spiel, zusammengerechnet 630 Minuten, überstand die Mannschaft von Spielertrainer Tayfun Basyigit ohne Gegentor. „Die Siegermentalität ist jetzt in der Mannschaft“, sagte Coach Tayfun Basyigit. “Endlich haben die Abläufe so geklappt, wie ich mir das vorstelle. Es hat echt Spaß gemacht der Mannschaft von Außen zuzuschauen.” Beim TuS Uentrop soll am kommenden Sonntag der nächste Zu-Null-Erfolg her, bevor es in das spielfreie Wochenende geht.

Es gab beim FC Overberge im Heimspiel gegen Heessen Absagen. Akdogan, Ojo, Goslawski, Knoke und Piotrowski standen FCO-Trainer Volker Grahl nicht zur Verfügung. Das trübte die Vorfreude auf das Spitzenspiel – und nach dem Schlusspfiff gab es lange Gesichter. 3:8 musste sich die Grahl-Truppe geschlagen geben. “Wir lagen bereits nach 10 Spielminuten mit zwei Toren Rückstand hinten”, blickte der Coach zurück, “dann ist es natürlich ganz schwer gegen ein solch starken Gegner. Zum Schluss musste ich umstellen und auf machen. Darum ist das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen.”

Bild: Keinen Sieger gab es im Unnaer Sportpark Süd – Gastgeber RW Unna und SuS Oberaden trennten sich 1:1.

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