Fußball-Kreisliga A: Notizen vom 22. Spieltag

Fußball: Führungswechsel in der Kreisliga A2. Der spielfreie bisherige Spitzenreiter TSC Kamen musste sich gefallen lassen, dass Verfolger SG Massen nach Punkten gleich ziehen konnte und dank des besseren Torverhältnisse jetzt vorne steht. Massen siegte 6:1 gegen den VfL Kamen. Platz drei behauptete weiter der Kamener SC, der sich schwer tat gegen Königsborn. In der Kreisliga A1 bestreitet die SpVg Bönen das Nachholspiel am heutigen Donnerstag (4. April) um 19 Uhr beim TuS Uentrop.

Doppelter Jubel an der Massener Sonnenschule nach dem Schlusspfiff. Die SG Massen hatte den VfL Kamen 6:1 abgefertigt – und erklomm damit die Tabellenspitze. Der bisherige Spitzenreiter TSC Kamen hatte spielfrei. Damit blieb die SGM auch im siebten Spiel in der Rückrunde  ungeschlagen und Spielertrainer Marco Köhler hofft, dass  der Schwung weiter anhält. “Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft und sind mit der Einstellung, Erster zu werden in dieses Spiel hinein gegangen”, so Köhler in seiner Spielanalyse.
Beim VfL Kamen erkannte man den verdienten Sieg der Massener an. Trainer Emre Aktas: “Wir haben heute verdient verloren. SG war wirklich klar besser. Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, weil wir wirklich nicht so schlecht gespielt haben.”

Schwer erkämpfen musste sich der Kamener SC den 3:1-Heimerfolg gegen Königsborn, man war aber laut KSC-Trainer Ahmet Kahya am Ende ein verdienter Sieger. Dass man nur einen Gegentreffer kassierte, war hauptsächlich ein Verdienst von Torhüter Hohl, der sich neben dem zweifachen Torschützen Üstün ein Sonderlob des Trainers verdiente.
Beim Königsborner SV war Trainer Frank Griesdorn nicht gut auf den Schiedsrichter zu sprechen, der seiner Meinung nach zu einseitig gepfiffen und viel Hektik habe aufkommen lassen. P. Staklies verletzte sich bereits in der 6. Minute, musste ausgewechselt werden und wird wohl für den Rest der Saison ausfallen.

Peter Rentsch, Coach der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen, ärgerte sich über die 1:3-Heimniederlage gegen Wethmar.  Seine Mannschaft konnte über weite Strecken nicht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. “Wethmar hat verdient gewonnen”, sein Urteil.
Co-Trainer Moritz Albrecht, der den privat verhinderten Chefcoach Benjamin Fasse bei Westfalia Wethmar U23 in Mühlhausen vertrat, fand nur positive Worte über sein Team, das endlich den ersten Dreier im neuen Jahr einfahren konnte. “Dabei freute sich Albrecht unter anderem über die tatkräftige Unterstützung aus der eigenen ersten Mannschaft. “Neutzner hat auf links einen ganz souveränen Job gemacht, Pöhlker hat den Laden hinten super zusammengehalten.“ Auch an den Schlussmann verteilte der Co-Trainer ein Sonderlob. “Koprek hat in der Endphase, als der SSV auf den Ausgleich drückte, mehrfach überragend gehalten.“

Wie wichtig Arne Volkmer für den BSV Heeren ist, zeigte sich einmal mehr in der Partie gegen Niederaden. Er kam nach seiner Verletzungspause nach einer Stunde ins Spiel und markierte sofort zwei Treffer zum 4:1-Endstand. Seine Saisontreffer 20 und 21. BSV-Trainer Sebastian Eckei war am Ende nur über die drei Punkte zufrieden. “Es war kein schönes Spiel”, befand er, “wir haben es uns selber schwer gemacht, schlecht verteidigt und Niederaden lange im Spiel gelassen.”

Der SV Langschede setzte seinen Lauf auch im Fröndenberger Stadtderby gegen Bausenhagen fort. Mittlerweile der sechste Sieg in Folge. 60 starke Minuten reichten dem SVL, da führten sie 4:1. Dieser Tempofußball hatte jedoch Kraft gekostet, sodass man Bausenhagen später aufkommen lassen musste. SVL-Trainer Stefan Kortmann räumte ein: “Wenn das Spiel länger gedauert hätte, hätte es bestimmt noch anders ausgehen können. So hat Bausenhagen einfach zu spät angefangen etwas zu machen. Der Sieg war aber nicht mehr gefährdet.”
Uli Neuhaus, Co-Trainer des SV Bausenhagen bekannte, dass man gerade Derbys nicht gerne verliere. “Wir haben viele individuelle Fehler gemacht und wurden dafür bestraft. Erst am Ende sind wir aufgewacht und haben nochmal etwas gezeigt, dass war nur viel zu spät”, schilderte er seine Eindrücke. Marco Schott verkürzte zum 4:2 und 4:3. Der Trainer verlängerte bereits sein Engagement für die neue Saison.

Der SV Frömern behauptete sich daheim 3:1 gegen Oberaden. SVF-Trainer Adrian Ruzok sah starke erste 60 Minuten, wo man mit den drei Toren den Grundstein zum Heimerfolg legte. “Der Sieg war heute über die 90 Minuten gesehen verdient”, blickte er zurück. “Vor allem die erste Halbzeit war sehr stark und wir hätten höher führen müssen. Die zweiten 45 Minuten Minuten waren dann ausgeglichener, jedoch waren wir immer noch ein bisschen besser. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit unserer Leistung.”
Beim SuS Oberaden mussten sieben Leute aus der Startelf ersetzt werden. Unterstützung kam aus der Dritten. “Für unser heutiges Team bin ich trotzdem mit der Leistung zufrieden”, so SuS-Co-Trainer Cengiz Kaz.

SpVg Bönen am Donnerstag in Uentrop im Einsatz

Alex Berger, Trainer des FC TuRa Bergkamen, hatte angekündigt, aus den Spielen gegen Stockum, Bochum-Hövel II und Wiescherhöfen II neun Punkte holen zu wollen. Nun, gegen Stockum reichte es nur zum 2:2, gegen Bockum-Hövel war man 4:3-Sieger und Sonntag kommt Wiescherhöfen II ins Nordbergstadion. Ein Sieg vorausgesetzt wären es dann sieben Zähler. “Unsere Leistung gegen Bockum-Hövel war nicht gut”, urteilte dann auch der TuRa-Coach, “aber wir haben endlich mal wieder gewonnen.”

Mehr als nur ein 1:1 beim Gastspiel der SpVg Bönen beim TuS Wiescherhöfen II  hatte sich Coach Hendrik Dördelmann ausgerechnet. Aber erst nach einer Standpauke des Trainers in der Pause lief es. Sporkert machte den 1:1-Ausgleich und dabei blieb es bis zum Schlusspfiff. “Im Endeffekt müssen wir mit einen Punkt zufrieden sein, weil wir leider eine katastrophale erste Hälfte gespielt haben. Das war sicherlich in den ersten 45 Minuten unsere schlechteste Saisonleistung. In der zweiten Hälfte haben wir eine gute Reaktion gezeigt und uns immerhin noch den Ausgleich erkämpft.,“ so Dördelmanns Fazit. Am Donnerstag (4. April), sind die Bönener um 19 Uhr beim TuS Uentrop im Einsatz. Dördelmann sieht sich beim offensivstarken Tabellenvierten in der Außenseiterrolle und seine Defensive gefordert. Akkaya fehlt, dafür kehrt F. Bednarek wieder in den Kader zurück.

Bild: Mit dem 6:1-Heimerfolg über den VfL Kamen erklomm die SG Massen die Spitze in der Kreisliga A2.

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