Fußball-Kreisliga A: FC TuRa erlebt böse Überraschung – Weitere Spielausfälle in der A1

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Fußball: In der Kreisliga A1 gab es coronabedingt wiederum Spielausfalle am 5. Spieltag. So wurden die Begegnungen  VfK Weddinghofen – SpVg Bönen, TuS Uentrop II – TuS Wiescherhöfen II TSC Hamm – SV Stockum und SVF Herringen – FC Pelkum abgesetzt. Auch am kommenden Spieltag finden die Spiele TuS Lohauserholz II – VfK Weddinghofen, FC Pelkum – VfL Kamen und TuS Wiescherhöfen II – TuS Uentrop nicht statt.
Kamener SC, SuS Oberaden und RW Unna führen weiterhin die Tabelle in der Kreisliga A2 an. RWU ließ allerdings einen Zähler im Heimspiel gegen BSV Heeren. Eine böse Überraschung erlebte der FC TuRa Bergkamen in Wethmar, verlor 0:5 und rutschte mit dieser ersten Niederlage auf Tabellenplatz fünf ab.

In dem 6:0-Heimerfolg im Stadtduell gegen Kaiserau II sah Ahmet Kahya, Trainer des Kamener SC, „einen großen Schritt nach vorne.“ Es wurde viel umgesetzt von dem, was  vorher besprochen wurde. Der Lohn: Sechs Tore und weiterhin Platz eins.

Dass der KSC verdient gewonnen hat, bestätigte auch der Coach des SuS Kaiserau II, Patrick Linnemann. Nur in Halbzeit eins konnte der Aufsteiger die Begegnung offener gestalten. Insgesamt sei das Ergebnis zu hoch ausgefallen.

Weiterhin bestanden Personalporbleme beim TSC Kamen. Karahan, Karatas, Bicaak und Celik waren nicht an Bord im Heimspiel gegen Cappenberg. Trainer Nadir Kocapinar sah eine starke 1. Halbzeit seiner Elf. „In der zweiten fhelte uns etwas die Puste, so hatte Cappenberg dann mehr vom Spiel. Wir können mit dem einen Punbkt leben“, so seine Sichtweise. Die Gastgeber gingen 2:1 in Führung.  Emre Gül markierte fünf Minuten vor Spielschluss den 2:2-Ausgleich.

Schwer tat sich der SuS Oberaden wieder mit dem Toreschießen. Es wurden zwar zwei erzielt gegen Frömern. Baslarli gelang das alles entscheidende 2:0 aber erst in der Schlussminute. „Wir haben es uns heute schwer gemacht“, befand SuS-Trainer Birol Dereli. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir einige dicke Dinger vergeben.“
Thomas Schneider, Coach des SV Frömern, empfand es als keine Schande beim Topfavoriten Oberaden zu verlieren. Er lobte seine Defensive und musste ohne Neithart und Altmann auskommen.
Ohne Cheftrainer Patrick Kulinski, dafür mit seinem Co Norbert Kaczmarek an der Linie, musste sich Rot-Weiß Unna mit einem Remis am Südfriedhof gegen Heeren zufrieden geben. Appelhoff und Gnatowski mussten verletzt frühzeitig ausgewechselt werden. Ahmet Keske drosch einen Elfer weit über das Heerener Tor.
Ohne Solty,  Grundhoff, Heins, Joost und Böhmfeldt, dafür aber wiederum mit dem spielenden Co-Trainer Arne Volkmer, entführte BSV Heeren einen Zähler beim Unnaer Favoriten. „Wir hatten kurz vor Schluss noch zwei richtig gute Möglichkeiten, sogar mit einem Sieg nach Hause zu fahren“, blickte BSV-Trainer Christoph Golombek zurück. Er sieht seine Mannschaft weiter im Aufwind.
Auch einen Formanstieg bescheinigte Uli Neuhaus, Co-Trainer des SV Bausenhagen, seinem Team beim 0:0 auf der Alm gegen Mühlhausen II. Es war erste Zähler in der laufenden Saison. Chancen auf mehr bestanden durchaus. Mangelnde Cleverness beim Abschluss bescheinigte Neuhaus dabei seinen jungen Spielern.

Bildzeile: Manuel Stiepermann (li.) läuft wieder für den SSV Mühlhausen-Uelzen auf.

Die Brüder Rene Pascal und Manuel Stiepermann engagieren sich wieder voll bei der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen. Sie waren auch in Bausenhagen dabei. SSV-Coach Marco Slupek bewertete das torlose Unentschieden unter den gegebenen Bedingungen als einen Punktgewinn.
Ein Glückstreffer nach 20 Minuten von Sercan Ersan zum 1:0 für den FC Overberge war der „Dosenöffner“. Es folgten weitere Treffer zum 4:0-Halbzeitstand. Malik Celiktas antwortete auf den Langscheder Anschlusstreffer mit seinem achten Saisontor zum 5:1. Das war der erste Dreier für den FCO an der Hansastraße.
Stefan Kortmann, Trainer des SV Langschede, gestand dem FCO zwar den verdienten Sieg zu, aber die Niederlage sei zu hoch ausgefallen. Die Gegentreffer konnte sich der Coach, der auf Seeling, Weistropp, Pestke, Folcz und Wilke verzichten musste, nicht so recht erklären. In der ersten Viertelstunde stand seine Mannschaft hinten gut.
Mit Optimismus reiste Trainer Christopher Brügmann mit seinem FC TuRa Bergkamen nach der guten Leistung von Oberaden zur U23 von Wethmar. Nach 90 Minuten und einem 0:5 war er angefressen und enttäuscht. Eine böse Packung und zudem verlor man Elmond Berisha nach einem Ellbogencheck mit einer Roten Karte. „Kein Zweikampfverhalten und wenig Aggressivität“, warf Brügmann seinen Mannen vor. Eine schlechte Ausgangslage vor dem Stadtduell gegen Overberge am Sonntag.

Mit 5:0 schoss die U23 des TuS Westfalia Wethmar mit dem FC TuRa das Überraschungsteam der Liga ab und sendete somit ein mehr als dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz. „Wir haben uns richtig gut präsentiert. Es ist uns gelungen, eine Mannschaft, die deutlich über uns steht zu schlagen und haben TuRa Bergkamen damit mehr als geärgert. Hervorheben muss man die geschlossene Mannschaftsleistung im Spiel gegen den Ball. Das war mehr als gut“, jubelte Coach Dominik Ciernioch und fügte noch hinzu: „In der Liga ist alles möglich. Wir sind nicht einfach zu bespielen und müssen auch erst mal geschlagen werden.“

Offensichtlich den Abstiegskampf noch nicht angenommen haben die Spieler des VfL Kamen II im Kellerduell gegen Billmerich. 1:2 verloren die Kamener gegen Billmerich.  Marscholek und Pasternack fehlten. Bester VfLer war noch Torhüter Tobias Fuhring, der eine höhere Niederlage verhinderte. VfL-Trainer Nils Giese kündigte Konsequenzen an.

Mann des Tages war auf seiten von Blau-Rrot Billmerich Janos Dahl, der beim 2:1-Erfolg im Jahnnstadion beide BRW-Treffer erzielte. Als verdienter Sieger sah sich Trainer Flurim Ramaj. Der erste Saisonsieg und den Sprung weg von den Abstiegsplätzen. Lange, Potthoff und Pickel standen wieder zur Verfügung.
VfL weiter gierig auf Tore – 11:0 gegen Rhynern II

Wiederum gierig auf Tore war der VfL Kamen im Heimspiel gegen Westfalia Rhynern II. 11:0 hieß es nach 90 Minuten im Jahnstadion. Zwei Duman-Tore zählten bis zur Pause. Dann die Torflut, an der sich Mehmet Kara (2), Marven Hennig und erneut Duman und abschließend mit einem Viererpack Murat Büyükdere innerhalb von 16 Minuten beteiligten.

Bildzeile: Islam Kücükyagci (Mitte) ließ mit seinen VfL-Abwehrkollegen keinen Treffer zu gegen Rhynern II. Seine Vorderleute indes trafen elf Mal.

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