Fußball-Kreisliga A: BSV Heeren kassiert 15 Gegentore in den letzten beiden Spielen

Fußball-Kreisliga A: BSV Heeren kassiert 15 Gegentore in den letzten beiden Spielen

Fußball: Während Spitzenreiter Kamener SC sich am 5. Spieltag seiner Heimaufgabe mit 8:0 gegen TuS Niederaden souverän entledigte, hatte Verfolger TSC Kamen weitaus mehr Probleme in Mühlhausen, um sich am Ende 2:1 durchzusetzen. Die beiden Kamener Club führen weiterhin ungeschlagen die Tabelle in der Kreisliga A2 an. Der Königsborner SV konnte sich mit dem ersten Saisonsieg in Frömern von den Abstiegsplätzen verabschieden. 1:7 gegen TSC Kamen und am Sonntag ein 1:8 gegen Oberaden, der BSV Heeren kassierte 15 Gegentore in den letzten beiden Spielen.

Mit seinem 2:1-Sieg in Mühlhausen bleibt der TSC Kamen weiterhin ungeschlagen, tat sich aber im Mühlbachsatadion schwer. Die siegbringenden Tore erzielte Malik Celiktas. Die letzten beiden Spiele von uns waren besser“, wertete TSC-Trainer Gültekin Ciftci. Er musste in der  2. Halbzeit reagieren, brachte Tekkanat und Brelian. Das half, man kam zu mehr Chancen, aber nur noch zu einem Treffer. Ciftci: “ Die drei Punkte allein waren wichtig. Auch dass Engin Duman wieder in Fahrt kommt. Er hat viel vorne gemacht und auch nach hinten gearbeitet.“ Sonntag im Topspiel gegen Massen steht beim TSC Chefcoach Tuncay Sönmez wieder an der Seitenlinie.
Peter Rentsch, der Coach der U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen, wertete, dass ein Unentschieden nicht unverdient gewesen wäre. Am Ende habe die individuelle Klasse von Kamen gesiegt. „Das haben sie dann clever runtergespielt.“ Er freute sich über die Einstellung der jungen Mannschaft. „Es war besser als am Vorsonntag.“

Aufatmen beim Königsborner SV. Mit dem 2:0 in Frömern hat sich der erste Sieg eingestellt. KSV-Trainer Frank Griesdorn nahm die Nachricht während seines Mallorca-Urlaubs mit Genugtuung zur Kenntnis. Ihn vertrat in Frömern sein Co Salvatore Cafaro. „Ein verdienter Dreier“, befand er, „unser Spiel war okay, vor allem in der 1. Halbzeit haben wir stark gespielt.“
Mächtig sauer natürlich war Adrian Ruzok, sein Kollege beim SV Frömern. „Wir haben heute eine katastrophale Vorstellung gezeigt, insbesondere in Halbzeit eins hat keiner unserer Spieler Normalform erreicht. Das Spiel war absolut enttäuschend, aber ohne die Grundtugenden verliert man eben. Wir haben nicht an unsere Leistungen der Vorwochen anknüpfen können.“

Mit den Gegebenheiten „auf der Alm“ kam Gastgeber SV Bausenhagen verständlicherweise besser zurecht als der Gast aus Kamen und gewann 3:1. SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus: „Die Mannschaft hat das  gut gemacht und das umgesetzt, was gegen einen starken Gegner von uns gefordert wurde. Es war ein verdienter Sieg.“ Beim Siegerteam wechselte sich Neu-Trainer Marco Schott in den Schlussminuten selbst ein und gab die Vorlage zum 3:1 durch Gruda. Bausenhagen musste Neithart, Raffenberg,  Meng, Schulte, Görler und Hoffmann ersetzen.
Emre Aktas, Trainer des VfL Kamen, musste feststellen, dass sein Team keine Rasenmannschaft ist. „Gemessen am Spielverlauf hätten wir jedoch ein Unentschieden verdient gehabt“, meinte er, „es war auf jeden Fall eine vermeidbare Niederlage.“ Beim VfL fehlten Dikmen, Berlandieri, Gehrmann. Ozgü, Öztürk und Gara. Sonntag steigt das Stadtduell gegen Heeren im Jahnstadion.

Weiter auf den Saisonsieg wartet der SV Langschede. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen Wethmar zeigten die Gelben ein gutes Spiel, konnten sich aber nicht belohnen. SVL-Trainer Stefan Kortmann: „Wir haben im Moment die Sch…. am Fuß. Wir haben gut gespielt und gute Torchancen erarbeitet, die wir nicht im ausreichenden Maße nutzen konnten.“ Am Sonntag gastiert Langschede im Kellerduell beim TuS Niederaden. Kortmann: „Da muss was Zählbares kommen.“
Gegner Westfalia Wethmar U23 machte hingegen aus zwei Gelegenheiten zwei Tore. Nach dem Wechsel standen sie sehr tief und lauerten auf Konter. Westfalia-Trainer Benjamin Fasse: „Das 0:1 fiel genau zur richtigen Zeit. Am Ende war es sicherlich ein glücklicher Sieg.“

Auch Backe! 1:7 gegen TSC Kamen verloren und am Sonntag zog der BSV Heeren gegen Oberaden gar mit 1:8 den Kürzeren. Zwei derbe Klatschen in Folge. Sicher, dem BSV fehlte fast eine komplette Mannschaft (Felix, Böhmfeldt, Sygor, A. Schmidt, F. Ernst, T. Ernst, Wrodarczyk, Ittermann, Honorio), aber BSV-Trainer Sebastian Eckei hatte sicherlich Recht mit seiner Ausssage, dass „man sich so nicht abschlachten lassen darf.“ Zu der BSV-Ausfallliste gesellen sich seit Sonntag noch Becker, Brandt (beide verletzt) und Brandt (Rote Karte). Trotz des personellen Engpasses hofft Eckei Sonntag im Derby beim VfL Kamen auf einen besseren Auftritt seiner Mannschaft.
Zufrieden nach dem 8:1 seines SuS Oberaden zeigte sich Coach Birol Dereli. „Endlich haben wir mal unsere Chancen genutzt“, sagte er, „wir hätten sogar noch höher gewinnen können.“ Zu den Matchwinnern gehörten Karadag und Yilmaz, die sich beide je drei drei Mal in die Torschützenliste eintragen konnten.
„Das heutige Spiel fühlt sich an wie eine Niederlage, auch wenn ein Punkt für beide Mannschaften in Ordnung ist“, die  Worte von Georgios Kipreos, Trainer des TuS Hemmerde nach dem 1:1 gegen Bork. „Wir haben uns in zu vielen eins gegen eins-Situationen verzettelt.“ Zakaria Tairech fehlte wegen Verletzung.
Bild: Hemmerde-Coach „Jogo“ Kipreos (li.) musste sich mit seienr Mannschaft beim 1:1 gegen Bork mit einem Zähler zufrieden geben.

Üstün, I. Kücükyagci und Kunde fehlten dem Kamener SC am Sonntag im Heimspiel gegen Niederaden. Dennoch schickte der Tabellenführer das Schlusslicht deutlich geschlagen mit 8:0 wieder nach Hause. 60 gute Minuten reichten dem KSC, wobei sich besonders Serkan Gül als vierfacher Torschütze hervortat. Ci. Kücükyagci traf dreifach und kann mittlerweile elf Saisontreffer vorweisen.

Ein spätes Duve-Tor führte zum 1:0-Heimerfolg der SG Massen gegen Cappenberg. Dazu SGM-Spielertrainer Marco Köhler: „Auch wenn das entscheidende Tor erst so spät gefallen ist, hatte ich nicht das Gefühl, dieses Spiel zu verlieren.“ Jetzt rüstet man am Sonntag zum Topspiel gegen den TSC Kamen. Ob dann Krysteck auflaufen kann, ist noch fraglich. Er schied am Sonntag nach 20 Minuten verletzt aus.

FC TuRa Bergkamen gibt Tabellenspitze ab an Eintracht Werne

Gegen den neuen Tabellenführer Eintracht Werne musste Rot-Weiß Unna II mit 0:4 die erste Saison-Niederlage hinnehmen. „Wir haben absolut verloren“, konstatierte RWU-Trainer Angelo LoGiudice, „wir konnten nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen.“ Blume, Nölle, Diers und Wagner fehlten auf Seiten der Unnaer.

Das 2:2 in Stockum reichte dem FC TuRa Bergkamen nicht, um die Tabellenspitze in der A1 zu verteidigen. Die Berger-Truppe rutschte auf Rang drei ab. Dumanli und Rataj brachten Bergkamen 2:0 in Führung, doch Stockum konnte ausgleichen. „Zum Schluss können wir uns bei unserem Torwart Tim Hohmann bedanken, noch einen Punkt mitgenommen zu haben“, blickte Berger zurück. Am Sonntag kommt der Tabellenzweite Mark ins Nordbergstadion.

Tabellenplatz zehn, sechs Punkte, 7:10-Tore für die SpVg Bönen. Das hat Gründe: Nach fünf Spieltagen ist der an sich große Kader verletzungsbedingt extrem geschrumpft. Noch vor Saisonbeginn meldeten sich die Neuzugänge Fatih Korkmaz und Yussuf Güney für drei Monate ab. Nach Saisonbeginn kamen dann Marvin Stappert, Burak Akkaya oder Pascal Müller und zuletzt Torwart Patrick Heller hinzu. Kapitän Tobi Wittwer sitzt noch eine Rotsperre ab. Bei der 0:4-Niederlage zuletzt gegen den VfL Mark rasselten dann noch Cengiz Güner mit Eyüp Senel zusammen. Güner erlitt eine Wadenprellung, die SpVg brachte das Spiel in Unterzahl über die Zeit. Trainer Hendrik Dördelmann musste angesichts der langen Ausfallliste selbst wiederholt die Fußballschuhe schnüren.
Bild: Kapitän Dennis Heyna (re.) sammelte mit dem 2:0-Sieg in Frömern die ersten Saisonpunkte für den Königsborner SV ein

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