Fußball-Kreisliga A: Aufstiegs-Endspiel steigt am 17. Juni in Herringen

819

Fußball: Die Entscheidungen oben in beiden Kreisligen sind gefallen. Am letzten Spieltag wurden SVE Heessen in der A1 und VfL Kamen in der A 2 Meister und streiten nun im direkten Vergleich um den Aufstieg in die Bezirksliga. Das Endspiel steigt am 17. Juni (Mittwoch) um 18.30 im Stadion des SVF Herringen. Der Verlierer hat bekanntlich anschließend noch eine zweite Chance im Duell mit dem Kreisliga-Zweiten aus Dortmund.

Mit dem 5:0  im Billmericher Waldstadion machte der VfL Kamen das längst fällige Meisterstück perfekt. Dem Sektgelage direkt nach dem Schlusspfiff folgte noch ein langer Abend im Vereinsheim am Jahnstadion. „Jetzt feiern wir erst einmal ein paar Tage und dann konzentrieren wir uns auf die nächste Partien und auf das Aufstiegsendspiel“, so die Vorgabe von VfL-Coach Marko Barwig. Und „Macke“ weiter: „Jetzt können wir uns gezielt vorbereiten, die bisher Verletzten wieder in die Mannschaft integrieren, sodass wir schon am Sonntag gegen Weddinghofen die bestmögliche Mannschaft aufbieten können, die sich dann einspielen kann.“  Vor allem die lange verletzten David Faralich und Benny Weihrich sollen Spielpraxis bekommen. Barwig will Heessen nicht besonders unter die Lupe nehmen. „Wir schauen auf uns und vertrauen unseren Stärken.“

Die U23 von Westfalia Wethmar hat weiterhin beste Aussichten auf die Vizemeisterschaft in der Kreisliga A. Denn der Wethmarer Nachwuchs trennte sich im Duell um Platz zwei mit einem 1:1 vom Dritten SG Massen und hat damit weiterhin zwei Zähler Vorsprung auf die Unnaer Vorstädter. „Wir können mit diesem Remis sicherlich besser leben als Massen“, sagte Trainer Simon Erling deshalb nach dem Schlusspfiff zufrieden. Schließlich mussten die Platzherren verletzungs- und urlaubsbedingt gleich auf sechs wichtige Kräfte verzichten.

Mit 1:1 in Wethmar war Ralf Dreier, Coach der SG Massen, nicht unzufrieden. „Das Spiel war stark von der Taktik geprägt“, blickte „Ralli“ zurück, „überrascht war ich, dass Wethmar sehr tief stand.“ Die Spielfeld-Brüder konnten doch spielen. Dreier: „Ich habe sie überreden können aufzulaufen, sonst hätten wir ein Torhüterproblem gehabt.“

Sebastian Laub verabschiedet sich wie berichtet zum Saisonende vom SuS Lünern. Der Abschied hatte sich abgezeichnet. Mit ihm macht auch sein Co Ingo Duwe nicht weiter. Beide sind mit dem Konzept, was der SuS-Vorstand um Helge Kleinjohann zukünftig fahren will, nicht einverstanden. Lünern will nämlich nicht mehr teure Investitionen bei Neuverpflichtungen tätigen. So fehlte Laub die Perspektive. An seine Stelle tritt wie auch berichtet Ingo Tiede, der allerdings noch nicht weiß, wer ihm in der neuen Saison zur Verfügung steht. Di Giovanni und Öztürk gehen. Bis kommenden Freitag sollen sich die Spieler erklären, ob sie bleiben oder nicht.

Gültekin Ciftci wird auch in der  kommenden Saison weiter an der Seite von Tuncay Sönmez das Traineramt beim TSC Kamen ausüben. Zuletzt war der TSC beim 3:0 in Niederaden wieder auf der Siegerstraße. Dabei fehlte Okay Dündar und Torjäger Ahmed Keske (Urlaub).

Daniel Pilzecker wird den SSV Mühlhausen-Uelzen II wieder verlassen und zur SG Massen zurück kehren. Marcel Böhme kehrt nach zweijähriger Abwesenheit wieder zum SSV zurück. Vom VfK Weddighofen kommt Torhüter Waldemar Glanc.

Beim VfK Weddinghofen hat Matthias Totzek sein Verbleiben am Häupenweg signalisiert. Ebenso wollen Sebastian Böhm, Ergin Erbay und Antonio Fontana bleiben. Neu-Trainer Daniel Knapp kann auf die Dienste von Sebastian Schweitzak (BSV Heeren), Stefan Heßler (SVF Herringen II) und Jannik Schmidt (RW Unna) in der kommenden Saison zählen. Als Athletik-Trainer wird zukünftig Patrick Rusch an der Seite von Knapp arbeiten. Mit dem 2:0-Heimerfolg gegen Frömern nährte der VfK seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt, rangiert aber nach wie vor auf einem Abstiegsplatz.

Mit dem Sieg weiter  auf dem Weg Richtung Rettung ist der SuS Kaiserau II, der auf dem Haarstrang die SGH mit 3:2 besiegte und seinen Vorsprung vor Weddinghofen mit zwei Zählern wahrte. „Weitere wichtige Punkte im Abstiegskampf“, befand SuS-Spielertrainer Fabian Blum. Schon am kommenden Freitag um 19 Uhr können die Schwarz-Gelben im vorgezogenen Heimspiel gegen Hemmerde weiter punkten, während Konkurrent Weddinghofen beim VfL Kamen antreten muss. Vielleicht schon eine Vorentscheidung im Abstiegskampf.

SV Frömern hat zwei Spiele vorverlegt. Bereits am Freitag (29. Mai) tritt man zum Derby um 19 Uhr beim SV Bausenhagen an. Am 12. Juni (Freitag) um 19 Uhr empfängt man Zuhause den TuS Hemmerde.

Beim TuS Hemmerde ist die Luft raus. Das merkte man deutlich in der letzten Partie gegen Heeren, wo man mit 0:3 den Kürzeren zog. Neben den zahlreichen Verletzten war auch kein Aufbäumen erkennbar. Bezeichenderweise konnte man sich während der gesamten 90 Minuten keine klare Torchancen herausspielen.

Bild: Das Bild täuscht. In der Partie Hemmerde – Heeren war nicht der BSV am Boden, sondern am Ende der TuS, der sich ein 0:3 gefallen lassen musste.

Vorheriger ArtikelSportprogramm vom 27. bis 31. Mai
Nächster ArtikelLukas Manka trifft sehenswert mit der Hacke ins Nordkirchener Tor

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.