Fußball-Kreisliga A: Aufstiegs-Endspiel für den 17. Juni terminiert

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Fußball: Direkt nach dem Meisterschaftsende in den A-Kreisligen (14. Juni) kommt es zum Entscheidungssspiel der beiden Tabellenersten um den Aufstieg in die Bezirksliga. Derzeit wären es VfL Kamen (Gruppe 2) und SVE Heessen (Gruppe 2). Terminiert ist dafür der 17. Juni (Mittwoch) voraussichtlich in Herringen oder Wiescherhöfen. An dem Termin könnte sich nur etwas ändern, wenn sich noch Entscheidungsspiele auftun sollten. Der Verlierer der Partie erhält dann noch eine zweite Aufstiegschance im Spiel gegen den zweiten Dortmunder A-Kreisliga-Vertreter. In den beiden A-Kreisligen gibt es jeweils zwei Absteiger. Die Drittletzten beider A-Ligen, derzeit SuS Kaiserau II (Gruppe 2) und TSC Hamm II (Gruppe 1), dürfen sich allerdings noch nicht in Sicherheit wiegen, denn es werden vorsorglich Entscheidungsspiele angesetzt. Ob dann noch ein Verein zusätzlich absteigen muss, hängt von der Anzahl der Absteiger aus den Bezirksligen der Gruppe 7 und 8 ab.

Seine zuletzt anhaltende Minusserie beendete der VfL Kamen  gegen Verfolger Wethmar.  Drei Niederlagen setzte es zuletzt, am Sonntag hieß es 1:1. Weiterhin also acht Zähler Vorsprung vor Wethmar. Und am kommenden Pfingstmontag könnte Kamen bereits Meister werden. Verliert nämlich Wethmar Zuhause gegen Massen (Anstoß 13 Uhr), dann könnte sich der VfL bei einem Sieg in Billmerich – und davon geht jeder aus – bereits vorzeitig die Meisterkrone aufsetzen. Bei den drei dann noch ausstehenden Saisonspielen wäre die Barwig-Truppe nicht mehr einzuholen. Wichtig für die Kamener ist es vordringlich, dass die verletzten Spieler alle wieder an Bord kommen. „Wir möchten natürlich in Bestbesetzung im Aufstiegs-Endspiel antreten“, blickt VfL-Coach Marko Barwig nach vorne. Dass es derzeit eine Vielzahl von Verletzten gibt, könnte der neue Kunstrasen im Jahnstadion sein, mutmaßt Barwig. „Körper und Beine der Spieler müssen sich erst einmal auf den neuen Belag einstellen.“  Kevin Rothe, zuletzt Kamener SC,  ist jetzt für den VfL spielberechtigt.

Die letzte Minichance auf die Meisterschaft verspielt, aber dennoch nicht unzufrieden: So lautete die Bilanz von Westfalia Wethmars U23 nach dem 1:1 im Gipfeltreffen beim Tabellenführer VfL Kamen. Vier Spieltage vor Saisonende bleibt der VfL damit acht Punkte vor der Westfalia und kann den Aufstiegssekt endgültig kaltstellen. „Wir haben immer gesagt, dass Kamen unabhängig vom Spielausgang durch ist. Deshalb habe ich mit diesem Resultat überhaupt kein Problem. Uns war es wichtig ein gutes Spiel zu machen. Das ist zumindest phasenweise gelungen“, sagt Trainer Simon Erling, „natürlich wäre ein Sieg beim kommenden Meister das absolute Sahnehäubchen auf eine in der zweiten Halbzeit richtig starke Leistung gewesen, aber insgesamt ist das Remis in Ordnung.“

Die Talfahrt des VfK Weddinghofen geht weiter. Nach dem 1:1 im Mühlbachstadion gegen die SSV-Reserve rutschte die Lewandowski-Truppe auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Dabei hatte man reichlich Chancen auf einen besseres Ergebnis. Doch die zahlreichen Tormöglichkeiten vor und nach der Pause wurden nicht genutzt.“Für uns wird es nach dieser Niederlage in Sachen Klassenerhalt noch eine Nummer komplizierter“, sieht VfK-Coach Frank Lewandowski seine Mannschaft nicht gerade in einer guten Ausgangsposition. Für die neue Saison wollen sich unter dem neuen Trainer Daniel Knapp vier neue Spieler engagieren. Leonardo Sanke (Wickede A-Junioren), Kevin Kretzer (SVF Herringen II) sowie Andre Wendt und Ivan Buli (beide SF Sölderholz).

Sechs Kicker aus der Ersten verstärkten erneut den SuS Kaiserau II beim 5:1-Heimerfolg gegen Bausenhagen. Auch Spielertrainer Fabian Blum brachte sich nach seiner Verletzungspause wieder eine Halbzeit ein. Er bezeichnete den Dreier „als wichtig und auch in dieser Höhe verdient“. Um zwei Zähler (jetzt 22 Punkte) konnte man Weddinghofen überflügeln. Jetzt wollen die Schwarz-Gelben weiter punkten, um vielleicht noch Lünern oder Niederaden (beide 29 Pluspunkte) erreichen zu können.“

Freude beim SuS Lünern, denn mit dem 4:2 gegen Niederaden verschaffte man sich etwas mehr Luft im Abstiegskampf. SuS-Spielertrainer Sebastian Laub befand den Dreier als hochverdient. „Insbesondere die erste Halbzeit war sehr gut von uns und wir haben auch verdient mit drei Toren geführt“, resümierte er, „wir hatten Möglichkeiten, schon eher den vierten Treffer zu erzielen.“ Den machte erst Öztürk drei Minuten vor Spielschluss.

Bereits am kommenden Freitag, 22. Mai, um 19 Uhr eröffnen der TuS Hemmerde und BSV Heeren den 27. Spieltag. Beide Mannschaften mussten sich 26. Spieltag Niederlagen gefallen lassen. Heeren unterlag bereits am letzten Donnerstag der SG Holzwickede 1:4 und Hemmerde zog beim TSV Kamen mit 0:5 den Kürzeren. Nach Aktas und Gider soll voraussichtlich der Bönener Cakir zum TSC Kamen kommen in der neuen Saison. Fest steht auch schon der Zugang von Torhüter Onur vom TSC Hamm.

Bild: 4:1 besiegte die SG Holzwickede am Donnerstag letzter Woche im vorgezogenen Spiel des 26. Spieltages Gastgeber BSV Heeren.

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