Fußball-Kreisliga A: Am 11. Spieltag aufgelesen und notiert – VfL und KSC behaupten sich in den Torspielen

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Fußball: In der Kreisliga A1 ließ sich Spitzenreiter VfL Kamen auch vom Verfolger VfL Mark nicht vom Erfolgsweg abbringen, gewann durch ein Rudolf-Tor 1:0 und vergrößerte seinen Vorsprung an der Spitze. Gleiches Bild auch in der A2: Dort behauptete sich Ligaprimus Kamener SV beim Verfolger FC TuRa Bergkamen 2:0 und bleibt mit sieben Zählern Vorsprung souverän vorne. Erster Verfolger ist jetzt der SuS Oberaden.

Kreisliga A1
Wer will den VfL Kamen auf dem zur Meisterschaft noch aufhalten? Mit dem 1:0-Sieg beim Verfolger VfL Mark buchten die Kamener den elften Saisonsieg und enteilten weiterhin ungeschlagen der Konkurrenz um sieben Zähler. Selbst eine Rote Karte für Burim Losaj nach acht Minuten wegen einer Tätlichkeit war kein Hindernis. Das entscheidende Tor des Tages erzielte Felix Ruldolf in der 47. Minute. Etwas Glück kam aber auch hinzu, denn der starke Torhüter Joel Kiranyaz parierte einen Marker Elfer.

Der VfK Weddinghofen war im Duell mit Bönen rund eine Stunde ebenbürtig, hielt dabei ein torloses Unentschieden. Nach der Bönener Führung war die achte VfK-Niederlage unausbleiblich. Am Ende hieß es 0:4. Mit nur fünf Pluspunkten rangiert die Feltmann-Truppe auf dem ersten Abstiegsplatz und mit nun 53 Gegentreffern stellt der VfK die schlechteste Abwehr der Liga. Vorsitzender Manfred Frieg schließt nicht aus, das man in der Winterpause personell nachbessert.

Bildzeile: Redebedarf gab es für Schiti Fredy Barthel mit Weddinghofener Spielern.

Die SpVg Bönen mausert sich so langsam. Mit dem 4:0 in Weddinghofen landete die Elf von Trainer Cengiz Güner einen weiteren Sieg und holte aus den letzten drei Begegnungen sieben Zähler. Dabei kassierte man nur ein Gegentor, erzielte dagegen neun Treffer und verbesserte sich auf Tabellenplatz zehn. Nach dem enttäuschenden Saisonstart minimiert die Spielvereinigung die Abstiegssorgen. Patrick Heller ersetzte Justin Nowak im Tor. ‚Die nächsten Auswärtsspiele in Mark und Uentrop werden bereits freitags ausgetragen.

Kreisliga A2
Mit Verstärkung aus der Ersten – Lukas Schuster, Till Kowalski, Nikolas Herrmann, Niklas Wagner, Volkan Yildirim – landete der SuS Kaiserau II im vorgezogenen Meisterschaftsspiel gegen Bausenhagen mit 3:1 den vierten Saisonsieg und verbesserte sich auf Tabellenplatz zehn. SuS-Trainer Fabian Blum sah seine Mannschaft verdient vorne, was sicher auch auf die Hilfe von oben zurück zu führen war. Felix Hülsmann, Lukas Schuster und Maurice Piel waren die Torschützen.
Die Serie des SV Bausenhagen riss, weil die verstärkten Kaiserauer den „Ball gut laufen ließen“, so sah es SVB-Co-Trainer Uli Neuhaus. Die Begegnung wurde vorgezogen weil Bausenhagens Abwehrspieler Jan Hendriks tags darauf heiratete.

Im Spitzenspiel im Nordbergstadion musste sich Gastgeber FC TuRa Bergkamen dem Spitzenreiter KSC 0:2 geschlagen geben. Die zweifellos vorhandenen Feldvorteile konnte TuRa nicht in Tore umsetzen. Einzig ein Lattentreffer von Gül war die Ausbeute.
Der Kamener SC wurde seiner Favoritenrolle gerecht, bleibt ungeschlagen und liegt weiter mit sieben Punkten Vorsprung ganz vorne. Für die beiden Tore sorgen Mücahit Kücükyagci und Jan Brinkmann. Die Kamener drückten die clevere Spielweise so auch zahlenmäßig aus. KSC-Geschäftsführer Bernd Schimanski brachte es auf den Punkt: „TuRa hatte mehr Ballbesitz, dafür hatten wir die besseren Chancen.“

Auch mit Nadir Kocapinar als neuem Trainer an der Seitenlinie des TSC Kamen II unterlag man 4:6 gegen Wethmar und bleibt weiter Schlusslicht. Albuz zweimal, Yilmaz und Domurcuk schafften zwar vier Tore, aber das reichte nicht, denn Wethmar traf sechsfach. Unter Kocapinar soll auch wieder regelmäßig trainiert werden und auf die bessere zweite Halbzeit aufgebaut werden
Eigentlich hatte sich die U23 des TuS Westfalia Wethmar fest vorgenommen, am Spieltag ohne Gegentreffer zu bleiben. Dies gelang  nicht, dennoch fand Trainer Dominik Ciernioch nach Spielende überwiegend positive Worte. „Vier Buden sind natürlich zu viel“, erklärte der Coach. „Allerdings haben wir die Partie immer im Griff gehabt und uns dabei die Gegentore teilweise selbst reingehauen.“

Bildzeile: Nadir Kocapinar ist fortan für den TSC Kamen II als Trainer verantwortlich.

Keinen Sieger gab es im ETS-Stadion Süd. 2:2 trennten sich am Ende Gastgeber Rot-Weiß Unna und Heeren. Lage und Böhne konnten die jeweilige Heerener Führung egalisieren. Mit dem Ergebnis konnte sich RWU-Trainer Patrick Kulinski anfreunden, mit der gebotenen Leistung weniger, da habe man andere Vorgaben vor dem Anpfiff gemacht. Torjäger Mansour Jusufi verpasste seinen zehnten Saisontreffer – er vergab nach einer halben Stunde einen Elfmeter, scheiterte an BSV-Schlussman Eike.
Kulinskis Trainerkollege Christoph Golombek ordnete das 2:2-Unentschieden seines BSV Heeren nach derm Spielverlauf als „in Ordnung“ ein. Er sah beim Auftritt seiner Mannschaft Höhen und Tiefen. Herbort und Hilbk-Kortenbruck sorgten jeweils für das 0:1 und 1:2. Thilo Ernst verabschiedete sich, fliegt zurück nach Brasilien, wo er seine Weltumsegelung fortsetzen will.

Mit der Verletzung von Ole Gräfe, er musste mit einer schweren Knieverletzung ins Krankenhaus eingeliefert werden, und der Roten Karte für Pawel Gosiewski musste die U23 des SSV Mühlhausen-Uelzen das 1:1 in Cappenberg teuer „bezahlen“. Eine Halbzeit spielte so der SSV in Unterzahl. In den letzten sechs Spielen sprang für die Slupek-Elf nicht ein Sieg heraus. Gegen Frömern am Sonntag soll sich das ändern.

Jannes Krupka trifft an alter Wirkungsstätte

Auf dem tiefen Boden im heimischen Waldstadion agierte Blau-Rot Billmerich zu kompliziert in seiner Spielweise gegen Langschede, um zum Erfolg zu kommen. Das passte über weite Strecken nicht. Mit einem aus BRB-Sicht umstrittenen Elfer geriet die Elf von Trainer Flurim Ramaj in Rückstand. Böcker, Dahl und Schultz hatten durchaus Möglichkeiten für einen Treffer, nutzten sie aber nicht.
Ausgerechnet der Ex-Billmericher Jannes Krupka brachte den SV Langschede nach 51 Minuten per Elfmeter in Führung, war auch für den zweiten Treffer verantwortlich und sorgte für den 2:0-Sieg im Waldstadion. Wieder kein Gegentor, die Abwehr ist zweifellos das Prunkstück der Langscheder. Im bisherigen Saisonverlauf kassierte man erst sechs Gegentreffer – Liga-Bestwert.

Mit einer starken Abwehrleistung begegnete der SV Frömern dem Oberadener Gast an der heimischen Brauerstraße. Trotz der Niederlage war SVF-Coach Adrian Ruzok nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannen. Er ist sicher, dass man mit der Leistung wie gegen Oberaden in den kommenden Wochen auch wieder punkten könne. Nächster Gegner ist Mühlhausen.
Mit einem „satten Weitschuss“ sorgte Niclas Beckerling in der 65. Minute für das Tor des Tages in Frömern und bescherte so seinem SuS Oberaden den 1:0-Sieg in Frömern. Weitere Torchancen nach Konterangriffen konnten Erdmann und Krakala nicht nutzen. So musste der SuS Schwerstarbeit leisten und bis zum Ende um den knappen Vorsprung zittern. Die Oberadener nehmen jetzt Tabellenplatz zwei ein und sind erster Verfolger von Spitzenreiter Kamen.

Glück beim Einwechseln hatte der FC Overberge im Heimspiel gegen die Kamener Reserve. Coach Recep Alkan brachte nach 77 Minuten Janis Loch ins Spiel und der machte in der Nachspielzeit das siegbringende 3:2. Mit vier Siegen, vier Remis und drei Niederlagen nimmt der FCO aktuell Tabellenrang acht ein.
Von einer unglücklichen Niederlage seines VfL Kamen II sprach Trainer Alexander Hennig nach Spielende in Overberge. Der eingewechselte Daniel Malek hatte beim Stande von 2:1 zwei Mal die Chance auf 3:1 zu erhöhen, doch er vergab sie. In der Nachspielzeit verhinderte ein Pfostentreffer von Kevin Röse das durchaus gerechte Unentschieden.

Bildzeile: Die Szene täuscht – im Bergkamener Nordbergstadion lag der Kamener SC keineswegs am Boden. Vielmehr landete er mit dem 2:0 den 10. Saisondsieg.

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