Fußball-Bezirksliga: Trainer-Statements zum 3. Spieltag

Fußball: Am 3. Spieltag haben Mühlhausen und Holzwickede II Heimspiele zu bestreiten, wobei dem SSV gegen Roj die vermeintlich leichtere Aufgabe zufällt. Nach zwei Niederlagen steht die HSC-Reserve schon unter Zugzwang, muss im jetzt schon ausgerufenen Kampf um den Klassenerhalt unbedingt punkten. Bei der SG Massen wird fleißig weiter daran gearbeitet, sich den Gegebenheiten in der Bezirksliga anzupassen. Dabei sei man laut Spielertrainer Marco Köhler auf einem guten Weg. Westfalia Wethmar steht in Kemminghausen erneut vor einer schweren Hürde.

SSV Mühlhausen-Uelzen – FC Roj
SSV-Trainer Rene Johannes: Mit Roj erwartet uns auf dem Papier ein wohl leichterer Gegner. Wir haben sie einmal beobachten lassen. Dennoch gilt es, mit der nötigen Einstellung ins Spiel zu gehen, müssen spielerisch wie zuletzt gegen Türkspor auftreten. Wir wollen unser Spiel durchbringen, unsere Chancen nutzen und was Zählbares Zuhause behalten. Es fehlen weiter die Urlauber, dazu kommt jetzt noch Braun. Im wesentlichen ist von der Mannschaft des Vorsonntags auszugehen.

TuS Hannibal – SG Massen
SGM-Spielertrainer Marco Köhler: Wir haben in den bisherigen Begegnungen immer eine gewisse Anlaufzeit gebraucht, konnten dann mitspielen. Eine Eingewöhnungszeit in der Bezirksliga. Wir müssen uns schneller anpassen. Daran arbeiten wir und sind auf einem guten Weg. Wir müssen aber auch stets ans Limit gehen, vor allem kämpferisch. In der Woche können wir dann runterschalten, das ist auch notwendig. Sonntag haben wir es mit Hannibal mit einem Gegner zu tun, der schwer einzuschätzen ist. Wir kennen einige Spieler, so Zulfic, auf den es aufzupassen gilt. Zeigen wollen wir, dass wir auch fußballerisch was drauf haben. Bei uns wird Urlauber Werth fehlen.

VfL Kemminghausen – TuS Westfalia Wethmar
Westfalia-Trainer Andreas Przybilla: 1:6 gegen Eichlinghofen. Das war von der ersten bis zur letzten Minute zu wenig. Wir müssen uns jetzt der Verantwortung stellen. Die Mannschaft steht in der Pflicht. Dass es einen hohen personellen Aderlass mit 13 Ausfällen gab, will ich nicht als Ausrede gelten lassen. Ich fordere ein hohes Maß an Eigen-Courage. In dieser Woche haben wir versucht alles aufzuarbeiten und hart trainiert. Mit dem VfL Kemminghausen wartet die nächste hohe Hürde.

Holzwickeder SC 2 – DJK TuS Körne (So. 15.15 Uhr, Haarstrang-Sportanlage)
HSC-Trainer Olaf Pannewig: Wenn wir am Sonntag das Spiel gegen die Dortmunder Vorstädter verlieren, wird uns, wenn auch sprichwörtlich, ein eisiger Wind ins Gesicht blasen. Wir müssen, nach zwei Niederlagen gewinnen. Ich erwarte eine Reaktion.  Es geht für uns bereits jetzt zu einem ganz frühen Saisonzeitpunkt darum, nicht den Anschluss zu verlieren. Dazu ist die Liga viel zu ausgeglichen. Es geht wohl in dieser Spielzeit, und das wird immer deutlicher, für uns nur um den Klassenerhalt. Körne ist für mich ein Team, das unter die Top Fünf kommen kann, laufstark und robust. Im vergangenen Jahr haben wir in Körne 1:3 verloren und zuhause 2:0 gewonnen. Wir müssen einfachen Fußball spielen und die Zweikämpfe annehmen. Urlauber Jan Hoppe fehlt. Von „oben“ wird es wohl keine Abstellungen geben. Wir müssen da jetzt einfach durch – und gewinnen.

Bild: Das Holzwickeder Trainergespann Ralf Driemel und Olaf Pannewig tauscht sich mit Tim Harbott, dem Sportlichen Leiter, aus, um Lösungen im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu finden.

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