Fußball-Bezirksliga: Trainer-Statements zum 16. Spieltag

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Fußball: Ein Kreisderby steht am Sonntag am Holzwickeder Haarstrang an, das es in sich hat. Beide Mannschaften haben derzeit einen Lauf. Holzwickeder SC II blickt auf drei Siege in Folge zurück, Vorjahrs-Vize FC Overberge musste am vorigen Sonntag mit dem 3:3 in Wethmar nach drei Erfolgen am Stück wieder einmal einen Punkt abgeben. Gegen den FCO, dessen demnächst scheidender Coach Marc Woller vor Jahren im Holzwickeder Trainerstab stand, möchten die Gastgeber und ihr weiterverpflichtetes Trainerduo Olaf Pannewig/Dennis Hense gerne die knappe 0:1-Niederlage wettmachen, mit dem der HSC seinerzeit in Overberge als Neuling in die Saison gestartet war. VfL Kamen will seinen Lauf fortsetzen. Für den SuS Kaiserau zählt in Husen/Kurl nur ein Sieg. Langschedes Trainer Holger Stemmann steht vor seinem letzten Heimspiel und will sich mit einem Sieg an der Ruhrbrücke verabschieden.

Holzwickeder SC II – FC Overberge (So., 14.45 Uhr, Haarstrang-Sportanlage Opherdicke).
HSC-Trainer Olaf Pannewig: „Wir wollen die knappe 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel wett machen. Auf unsere Abwehr wird jedoch viel Arbeit zukommen. Dass Overberge mit acht von ihren insgesamt 25 Punkten nicht gerade die beste Auswärtsbilanz aufweist, sollte uns nicht allzu sicher machen. Ich vertraue unserer Abwehr, die zuletzt gut und sicher stand. Wer uns aus dem Westfalenliga-Kader verstärkt, ist noch offen.“
FCO-Trainer Marc Woller: „Wir haben gut trainiert und sind für das Holzwickeder Spiel gerüstet. Allerdings kann ich den Gegner noch nicht so recht einschätzen. Zuletzt gegen Roj haben vier Spieler von oben mitgewirkt. Wir haben aber beim Testspiel gegen Brackel gezeigt, dass wir auch gegen einen Westfalenligisten bestehen können. Neben M. Manka fehlen Haurand und Plattfaut. Der Einsatz von Brügmann ist noch offen.“

VfL Kamen – Union Lüdinghausen
VfL-Trainer Marko Barwig: „Unsere personelle Situation bleibt unverändert angespannt. Jetzt fällt auch noch Krucinski aus, dafür ist Marven Henning wieder dabei, Der Einsatz von Gronert und Potthoff ist noch fraglich. Unser Kader ist jedoch breit genug, um das auffangen zu können. Das hat sich zuletzt in Ascheberg gezeigt. Allerdings wird es auf der Bank knapp. Lüdinghausen ist kampfstark, da werden wir ordentlich dagegen halten müssen. Auch wenn Union die letzten fünf Spiele nicht gewonnen hat, werden wir sie nicht unterschätzen. Wir wollen jedoch unseren Lauf fortsetzen. Zudem haben wir nach der Niederlage im Hinspiel noch etwas gut zu machen.“

SC Husen/Kurl – SuS Kaiserau
SuS-Co-Trainer Björn Lerbs: „Für uns zählt in der Situation nur ein Sieg. Dass wir es können, haben wir zuletzt gegen Lüdinghausen bewiesen. Das war ein Sieg auch für das Selbstbewusstsein. Er wirkte befreiend, wie man beim Training bemerken konnte. Jetzt muss es so weiter gehen. Ein Punkt wie beim 1:1 im Hinspiel wäre zu wenig. Ich gehe davon, dass wir mit der gleichen Truppe wie am Vorsonntag auflaufen können. Prüfel kommt noch dazu.“

Westfalia Wethmar – TuS Hannibal
Rolf Nehling, Sportlicher Leiter Westfalia: „Beide Mannschaften sind immer ein bisschen eine Wundertüte, vor dem Anpfiff weiß man nie, was während der 90 Minuten herauskommen wird. Auch jetzt treffen wieder zwei Teams aufeinander, die eigentlich immer nach vorne spielen wollen und in der Offensive ihre Stärken haben, dafür aber hinten hin und wieder anfällig sind. Zuhause haben wir in dieser Saison noch nicht verloren, häufig gute Leistungen gebracht. Das soll auch im letzten Spiel des Jahres so bleiben. Wir wollen diese Serie unbedingt mit ins neue Jahre nehmen. “

SV Langschede – VfL Schwerte
SVL-Trainer Holger Stemmann: „Für mich ist es das letzte Heimspiel mit dem SV Langschede vor meinem Abschied. Das möchte ich natürlich gewinnen, um mich mit einem guten Polster auf die Abstiegsplätze verabschieden zu können. Spielerisch mit einer guten oder weniger guten Leistung, das ist zweitrangig, Hauptsache wir treffen mehr als der Gegner. Schwerte blieb bisher hinter den Erwartungen zurück. Im Hinspiel haben wir sie geschlagen, das möchten wir wiederholen. Sparenberg und Vach fehlen weiter. Hinter dem Einsatz der grippekranken Essmann, Wickfeld, Meierjohann und Boulakrhif steht noch ein Fagezeichen.

Bild: Trainer Holger Stemmann (vorne rechts) steht vor seinem letzten Heimspiel beim SV Langschede.

 

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