Fußball-Bezirksliga: Statements aus den Vereinen vor dem 17. Spieltag

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Fußball-Bezirksliga: Der zweite Spieltag in der Rückrunde, der letzte vor der Winterpause wird am Sonntag gespielt. Kein Derby ist terminiert, dafür interessante Spiel, wo auch verlorene Punkte aus den Hinspielen zurück erobert werden möchte. Beim SV Langschede nehmen die Trainer Holger Stemmann und Jens Kandler Abschied. Auf sie folgen bekanntlich Nico Mantovani und Holger Breßem.

FC Overberge – TSC Eintracht Dortmund
Marc Woller, FCO-Trainer: „Wir wollen einen vernünftigen Jahresabschluss hinlegen. In der Hinrunde haben wir in Dortmund unglücklich verloren und zudem eine umstrittene Rote Karte von Placzek kassiert. Die Punkte wollen wir uns wieder holen. Zuletzt bei der Holzwickeder Reserve sind wir unter Wert geschlagen worden. Da war die Leistung gar nicht so schlecht. Jetzt müssen wir noch eine Schüppe drauf legen. Außer Moritz Manka müssten eigentlich alle Mann an Bord sein. Es sei denn, den einen oder anderen erwischt es noch mit einer Grippe.

SuS Kaiserau – VfB Lünen
Tom Schulz, SuS-Trainer: „Im Hinspiel haben wir zwei Punkte liegen lassen. Die wollen wir uns Zuhause zurück holen. Die zwei Siege zuletzt haben für neues Selbstvertrauen gesorgt. Mit Kampf hat es geklappt. Soweit haben es die Jungs schon verinnerlicht. Jetzt muss es weiter gehen. Vor der Winterpause müssen wir 90 Minuten noch einmal alles geben. Dafür werden wir alles mobilisieren. Die Dauerverletzten fallen weiter aus, ebenso Arnold, Kupfer und Möller berufsbedingt. Für mich ist der VfB die Überraschungself. Wir wollen und müssen sie im Hinblick auf unsere Tabellenkonstellation schlagen.“

BV Brambauer-Lünen – VfL Kamen
Sven König, Sportlicher Leiter VfL: „Wir sehnen die Winterpause herbei. Die Personalnot hält an. Jetzt fällt auch noch Pötter mit der fünften Gelben Karte aus. M. Rothe und Rumpf stehen weiterhin nicht zur Verfügung. Fragezeichen stehen noch hinter Hülsmann (Kopfprellung) und mir (Grippe). Wir haben einen Lauf und wollen den auch beim Tabellenzweiten beibehalten. Schon im Hinspiel hatten wir Brambauer am Rande einer Niederlage, haben uns kurz vor Schluss noch den Sieg wegnehmen lassen. Die Punkte möchten wir uns zurück holen. Der Abstand nach unten soll möglichst gewahrt bleiben.“

TuS Hannibal – Holzwickeder SC I
Olaf Pannewig, HSC-Trainer: „Nur allzu gern möchten wir mit dem fünften Sieg in Folge das Jahr beenden. Natürlich wissen wir, dass uns das im Dortmunder Hoeschpark alles andere als leicht fallen wird. Im Hinspiel, in dem wir über weite Strecken zwar spielbestimmend waren, hatten wir am Ende mit 0:2 das Nachsehen. Das war sicherlich noch dem Kapitel „Lehrgeld“ zuzuschreiben. Inzwischen haben wir uns in der neuen Umgebung gut akklimatisiert, was Rang 8 und die Tatsache, die beste Abwehr der Liga zu besitzen, unterstreichen. Für uns heißt das, mindestens die Leistung der vergangenen Spieltage zu wiederholen, um uns erneut durchzusetzen. Dennis Hense sollte wieder zur Verfügung stehen.“

Werner SC – Westfalia Wethmar
Rolf Nehling, Sportlicher Leiter Westfalia: „In den Kampf um die Meisterschaft werden wir nicht mehr eingreifen können, dennoch wollen wir erneut beweisen, dass wir auch mit Werne mithalten können und versuchen zu punkten. Im Hinspiel hatten wir in der ersten Halbzeit ein wenig Glück, da hatte Werne viele Chancen und hätte mehr als nur einen Treffer erzielen können. Danach haben wir es richtig gut gemacht. Das versuchen wir zu wiederholen, vielleicht gelingt es uns noch einmal den Tabellenführer zu schlagen. Dass Werne gegen den Ball immer eine gute Ordnung hat und häufig nur ganz schwierig zu knacken ist, wissen wir natürlich auch. Aber mit der Offensivleistung vom 6:0 zuletzt gegen den TuS Hannibal dürften wir auch am Sonntag unsere Möglichkeiten bekommen.“

SSV Kalthof – SV Langschede
Jens Kandler, Co-Trainer SVL: „Das Freitag-Training fiel aus, sodass wir mit vollem Akku in Kalthof antreten werden. Da muss noch mal was kommen, wollen alle Kräfte bündeln, denn wir möchten gerne das Polster nach unten weiter vergrößern. Es ist mit der Mannschaft vom letzten Sonntag zu rechnen. Da haben wir, wie auch schon in den Begegnungen vorher, gut gespielt, nur unsere Chancen nicht genutzt. Das muss dieses Mal besser werden. Die Mannschaft möchte natürlich dem Trainer Holger Stemmann ein schönes Abschiedsgeschenk machen. Auch für einige Spieler wird es der letzte Einsatz sein. Ich werde auch als Co-Trainer aufhören.“

Bild: Das Langscheder Trainergespann Jens Kandler und Holger Stemmann wird es in der Rückrunde nicht mehr geben. Nach Stemmann – geht bekanntlich nach Gevelsberg – hört auch Co Jens Kandler (li.) aus beruflichen Gründen auf.

Aktuell
– Thomas Hennig legte bekanntlich sein Amt als 2. Vorsitzender beim VfL Kamen/Fußball nieder. Auch als Platzwart und Vereinswirt wird er fortan nicht mehr fungieren. Der VfL ist jetzt auf der Suche nach einem Nachfolger.
– Sven König wird dem VfL als Sportlicher Leiter weiter erhalten bleiben.
– Beim Langschede wird sich nach Boulakrhif und Depmeier – wir berichteten – auch Jule Meierjohann (zum SV Frömern) verabschieden.

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