Fußball-Bezirksliga: Rückblick auf den 11. Spieltag

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Fußball: Überwiegend positiv verlief der 11. Spieltag für die heimischen Teams. SG Massen, Königsborner SV und auch der TSC Kamen landeten jeweils einen Dreier. SSV Mühlhausen-Uelzen vergab eine 3:1-Führung, spielte am Ende 3:3 beim VfL Schwerte. Einzig die U23 des Holzwickeder SC musste sich geschlagen geben, findet sich jetzt auf einem Abstiegsplatz wieder.

Die SG Massen siegt und siegt. Die Erfolgsserie geht weiter. Es war der vierte Dreier in Serie und der insgesamt sechste Saisonerfolg. 7:0 hieß es am Ende gegen ETuS/DJK Schwerte. Das bedeutet aktuell den 5. Tabellenplatz. „Wir haben gewonnen, zu Null gespielt und keine Verletzten“, so lautete das positive Fazit von SGM-Spielertrainer Marco Köhler. Der rechte Gratmesser indes war Schwerte nicht, dafür präsentierte sich deren Abwehr als zu schwach. Köhler musste Szymaniak, Werth und Rodriguez ersetzen. „Leute von der Bank“ rückten ins Team, erfüllten ihre Aufgaben, empfahlen sich und helfen dem Team.

Große Erleichtrung beim TSC Kamen nach dem 2:0-Heimerfolg gegen Wethmar. Der zweite Saisonsieg stellte sich ein. Ein Anfang – jetzt will man sich weiter stabilisieren. Nachste Gelegenheit dazu besteht am Sonntag beim Lüner SV II. Neuzugang Udum Kodaman erwies sich im Mittelfeld gleich als ein Gewinn. Matchwinner war Ahmed Acar mit seinen beiden Toren. Da die Abwehr sehr sicher agierte, stand am Ende auch die Null. TSC-Trainer Nail Kocapinar hofft, dass jetzt der Knoten geplatzt ist. Sein Konzept mit viel Ballbesitz und schnellem Umschaltspiel passte. „Wir haben vorne endlich auch mal geschossen“, zog der Coach den Hut vor der Leistung seiner Mannschaft.
Steven Koch, Trainer des TuS Westfalia Wethmar, war nach dem 0:2 in Kamen sauer wie wohl lange nicht mehr. „Das war ein absoluter Witz, eine totale Frechheit“, schimpfte der Coach, nachdem sein Team drei eminent wichtige und eigentlich auch fest eingeplante Punkte hergeschenkt hatte. Auch den Ausfall von acht Stammkräften wollte er nicht als Entschuldigung gelten lassen. Seine Mannschaft blieb alles schuldig und über fast die gesamte Distanz harmlos in der Offensive.

Tabellenschlusslicht Lüner II war vor allem in der 2. Halbzeit nur noch ein Spielball des Königsborner SV. Hassan Boulakrhif erzielte nach Wiederanpfiff mit seinem zweiten Treffer das 4:1 und danach fielen noch fünf weitere Treffer zum 9:1. Es hätte auch zweistellig werden können, doch da gingen die KSV-Spieler in der einen oder anderen Sitiation zu fahrlässing mit ihren Möglichkeiten um. KSV-Trainer Andreas Feiler monierte genau das, war aber insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden. Der KSV nimmt aktuell Tabellenplatz vier ein und muss es kommenden Sonntag mit dem Tabellenachten Körne aufnehmen.

Bildzeile: Holzwickedes Neu-Trainer Claas Hoffmann muss vor allem an der Abwehr arbeiten.

Bis sich die Arbeit des Trainers und das Engagement des jungen Teams im Training in Form von Erfolgen auszahlen, wird es wohl noch ein wenig dauern. Das zeigte sich auch am Sonntag auf der Haarstrang-Sportanlage bei der 2:4-Heimspiel-Niederlage der U23 des Holzwickeder SC gegen den Geisecker SC. Das bedeutet im Klassement den vorletzten Platz. Die Offensive des HSC stimmt, aber die HSC-Abwehr ist zu anfällig. Hier muss Neu-Trainer Claas Hoffmann wohl zuerst den Hebel ansetzen. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenzweiten Hannibal.

Das vierte Unentschieden in der laufenden Spielzeit musste sich der SSV Mühlhausen-Uelzen beim VfL Schwerte gefallen lassen. Vielmehr hätte es eigentlich der siebte Saisondreier sein müssen. Am Ende hieß es 3:3. Dass es dazu kam, hing vor allem damit zusammen, dass der SSV nach der 3:1-Führung, hoch stand und auf das vierte Tor drängte. Sogar in doppelter Überzahl. Richtigerweise hätten sie die Schwerter kommen lassen, kontern müssen. „Naiver Fußball. Wir haben uns angestellt wie eine Jugendmannschaft, machten stümperhafte Fehler“, schimpfte Co-Trainer Hubert Tadday. Am Sonntag kommt der ASC Dortmund II ins Mühlbachstadion.

Bildzeile: Massens Sitki Üstün (li.) kann aus dem Mittelfeld heraus einen neuen Angriff aufbauen.

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