Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 7. Spieltag

Fußball: Die Situation beim Holwickeder SC II ist nach dem 1:7 beim TuS Hannibal aktuell mehr als prekär. Die Konzentration gilt jetzt dem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen. Der kehrte mit dem 3:1 gegen Rot-Weiß Germania in die Erfolgsspur zurück. Ungeachtet der Turbulenzen in Kemminghausen schaffte die SG Massen mit dem 5:1 den zweiten Saisonsieg. TuS Westfalia Wethmar machte am Sonntag mit dem 1:0-Heimsieg gegen Schlusslicht Roj einen weiteren Schritt in die richtige Richtung.

“Sorgenkind” Holzwickeder SC II. Beim TuS Hannibal setzte es die sechste Klatsche. Es wird eng, sehr eng. Bis zur Winterpause müssen es mindestens, knapp und optimistisch gerechnet, 15 Punkte werden. Aktuell stehen nur drei Zähler auf dem Konto. Erst neun Mal getroffen, 24 rein gekriegt. Damit weist man die aktuell schlechteste Abwehr der Liga auf. Vorletzter Tabellenplatz.  Das 1:7 aus Sicht der Holzwickeder gegen Hannibal hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn der Gastgeber nicht in einigen Spielphasen merklich zurückgeschaltet hätte. Die Situation beim HSC II ist aktuell mehr als prekär. Die  Konzentration gilt jetzt dem nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag um 15.15 Uhr gegen den SSV Mühlhausen-Uelzen. “Es muss etwas passieren. Ich erwarte da auch etwas von der Mannschaft“, so Trainer Olaf Pannewig. Personell wird es allerdings gegen den Landesliga-Absteiger nicht besser. Aus dem Oberliga-Kader wird niemand herunterkommen. „Wir dürfen jetzt nicht auf unsere Jungs herumhauen. Sie versuchen ihr Bestes. Es reicht nun mal aktuell nicht. Das ist auch ein Lernprozess. Aber wir werden weiterkämpfen“, verspricht der Coach.

0:3 in Körne verloren, aber schon am folgenden Sonntag kehrte der SSV Mühlhausen-Uelzen in die Erfolgsspur zurück. Das Spiel gegen Rot-Weiß Germania war schon zur Halbzeit entschieden. Da hatte der SSV drei Treffer vorgelegt und erspielte sich klare Vorteile. Das stellte auch SSV-Coach Rene Johannes zufrieden. “Da haben wir alles das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten.” Und dann zu den zweiten 45 Minuten: “Nach der Pause haben wir uns nicht mehr so offensiv aufgestellt, versuchten das 3:0 runter zu spielen und nicht mehr mit so viel Risiko zu gehen.” Der SSV-Coach sah seine Elf vor allem mannschaftlich geschlossen, eben als Team. “So will ich das eigentlich Woche für Woche sehen. Das 3:1 bedeutete den fünften Saisonsieg und weiterhin Tabellenplatz zwei. Beim SSV fehlten Gretzinger, Radix und Schmidt.

Das Trainerbeben nach dem Abgang von Großkeutz und Hassani beim VfL Kemminghausen (wir berichteten) hatte nicht eine mögliche Aufbruchstimmung erzeugen können. Dafür sorgte die SG Massen, die am Gretelweg 5:1 gewann und den zweiten Saisonsieg einfuhr. Die Köhler-Truppe zog ihr Spiel durch. “Wir haben unsere Gelegenheiten heute konsequenter genutzt und uns so für unsere sehr konzentrierte und insgesamt sehr überzeugende Leistung belohnt“, freute sich der SGM-Coach. Marco Köhler selbst hatte schon in der 6. Minute für die Führung gesorgt. Zwar konnte der VfL ausgleichen, doch dann legte Massen noch vier Treffer nach. Mit nun zehn Punkten aus sieben Spielen kletterte der Aufsteiger auf den sechsten Rang. Ihren Einstand auf der Trainerbank beim VfL Kemminghausen hatten sich Jonas Keimer und Alexander Stärk sicherlich anders vorgestellt.

Durch ein 1:0 gegen das Tabellenschlusslicht FC Roj machte TuS Westfalia Wethmar am Sonntag einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Trainer Andreas Przybilla war sehr erleichtert. „Wir waren uns schon vor dem Anpfiff über die Bedeutung der Partie bewusst“, erklärte der Coach, der sich zusammen mit der grün-weißen Fan-Schar über eine späte Erlösung freuen durfte, als ein seit Wochen konstant stark aufspielender Youngster sich und seine Farben belohnte. Knapp zehn Minuten vor dem Ende fasste sich Lukas Jankort ein Herz und jagte das Leder im Fallen aus knapp 20 Metern unter die Querlatte – 1:0. Trotz Chancen hüben wie drüben fuhr Wethmar die Punkte fünf bis sieben der laufenden Saison ein.

Bild: Jakob Stiftel (re.) rückte beim SSV in die Abwehr und bot eine solide Leistung.

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