Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 7. Spieltag

Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 7. Spieltag

Fußball: Am 7. Spieltag blieb allein der FC Overberge trotz Trainerwechsels ohne Punktgewinn. Den sicherte sich erstmals RW Unna. Die Kreisstädter glauben den ersten Schritt nach vorne gemacht zu haben. 4:0 gewann der Holzwickeder SC gegen Hannibal und schob sich auf Tabellenrang vier vor. Die IG Bönen-Fußball scheint gerüstet für das Topspiel am kommenden Sonntag gegen Spitzenreiter Drensteinfurt.

Die IG Bönen-Fußball bleibt auf der Siegerstraße. Mit dem 1:0 am 7. Spieltag in Freckenhorst blieb man zum vierten Mal in Folge siegreich und geht mit breiter Brust am Sonntag in das Topspiel im Schulzentrum gegen Spitzenreiter Drensteinfurt. Für IG-Torjäger Ercan Taymaz ein besonderes Spiel. Er kickte vor seinem Wechsel nach Bönen nämlich zwei Jahre in Drensteinfurt und sieht sein Team jetzt eingespielt. „Es hat aber einfach etwas gedauert, bis wir uns gefunden haben“, meinte er. Der Rückstand auf den SV Drensteinfurt, der sich vergangenen Sonntag beim 2:2 gegen Cappel die ersten Punktverluste erlaubt hat, beträgt sechs Zähler. Allerdings hat die IG, aktuell Tabellenfünfter, auch noch ein Spiel weniger absolviert. Gegen Freckenhorst war für IG-Trainer Evren Karka vor allem wichtig, dass die Null stand. „Am Ende hätte das Ergebnis höher ausfallen müssen“, sieht er seine Mannschaft weiter auf einem guten Weg. “ Wir kommen weiter vorwärts.“

Zwiespältige Gefühle bei den Verantwortlichen von Rot-Weiß Unna nach dem 2:2 gegen die Oberliga-Reserve von Westfalia Rhynern. Einerseits der erste Punkt im siebten Spiel. Dann aber auch die Feststellung, dass man sich als besseres Teams nicht mit einem Dreier belohnt hat. Eines zeigte sich aber deutlich, die Moral stimmt in der Mannschaft. Immerhin musste man nach individuellen Fehlern einen 0:2-Rückstand wett machen. Und diese Fehler wurmten RWU-Coach Marc Schmitt mächtig, der nach Spielschluss den ersten Zähler als ersten Schritt nach vorne bewertete. Gnatowski, Kulinski, Appelhoff und Ucar fehlten noch.

Der Holzwickeder SC II bleibt auf der Erfolgsstraße, 4:0 wurde der letztjährige Tabellenzweite Hannibal, aktuell Tabellenletzter, geschlagen. Hoch zufrieden war nach dem Schlusspfiff dann auch Coach Olaf Pannewig und bedachte seine junge Mannschaft mit Komplimenten. „Ein hochverdienter Sieg, wir haben über 90 Minuten das Spiel bestimmt und hatten den Gegner komplett im Griff. Sie hat sich nicht von der Härte und dem teilweise unsportlichen Verhalten des Gegners anstecken lassen.“ Der vierte Saisonsieg bedeutet Tabellenrang vier. Am kommenden Spieltag geht es für den HSC zum Dorstfelder SC
Neue Besen kehren bekanntlich gut. Aber das traf (noch) nicht auf den FC Overberge und Neu-Trainer Burghard Bachmann zu. Bachmann hatte den erfolglosen Vorgänger Hans Bruch – ein Sieg aus den letzten sechs Spielen – abgelöst. Der hatte auch die Qualität des Kaders infrage gestellt, was den FCO-Verantwortlichen beileibe nicht gefiel. Doch auch Bachmann konnte die Niederlagenserie in Körne nicht aufhalten, sah aber positive Ansätze. Sein Vorteil: Er kennt die Mannschaft und will in dieser Woche damit anfangen, vor allem Kopfarbeit zu betreiben. Ihm dabei helfen sollen weiterhin Roman Dworniczak und Sebastian Placzek als Co-Trainer. Bachmann hat so eine Art Aufbruchstimmung  festgestellt. Derart beflügelt soll die kommende Heimaufgabe gegen Alemania Scharnhorst angegangen werden.

Siebtes Spiel, erster Sieg für Westfalia Wethmar. Durch ein 1:0 bei Union Lüdinghausen verschafften sich die Grün-Weißen ein bisschen mehr Luft im Tabellenkeller. Kampfgeist und Leidenschaft waren Trümpfe der Przybilla-Truppe. Nach einem feinen Pass in die Spitze von Kevin Coerdt erzielte Tim Heptner mit einem gefühlvollen Lupfer das Tor des Tages. Dieser Treffer sollte letztlich reichen, weil Lüdinghausen nicht erfolgreich im Abschluss war, während ebenfalls Wethmar noch einige gute Kontergelegenheiten aufgrund von spielerischen Ungenauigkeiten ausließ. Dies störte am Ende aber nicht wirklich. „Mich freut es für die Jungs und natürlich den Verein. Jetzt können wir alle zusammen mit etwas mehr Ruhe in die kommende Woche gehen“, freute sich Przybilla, der am nächsten Sonntag den VfR Sölde am Cappenbeger See erwartet.

Bild: Das Bild täuscht. Die RWU-Fußballer spielten nicht etwa Handball gegen Rhynern, hielten nach 90 Minuten jedoch den ersten Punkt fest in Händen.

 

 

 

 

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