Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 15. Spieltag

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Fußball: Jetzt ist die IG Bönen-Fußball in der Bezirksliga 7 da, wo sie schon länger hin wollen. Sie sind Spitzenreiter – und wollen es jetzt auch bis zum Ende bleiben. RW Unna hat die Chance vertan, sich mit einem Heimsieg gegen FSC Rheda auf einen Nichtabstiegsplatz zu setzen. 3:1 führten die Unnaer, mussten sich aber noch ein 3:3 gefallen lassen. In der Bezirksliga 8 ist der Holzwickeder SC II mit einem 4:1 am Haarstrang wieder in die Erfolgsspur zurück gekehrt. Achtungserfolg für Schlusslicht FC Overberge – die Bachmann-Truppe sicherte sich ein 3:3 gegen den FC Roj.

Die IG Bönen-Fußball thront am 14. Spieltag auf dem Gipfel der Bezirksliga. 5:0 siegte man bei der Reserve von Westfalia Rhynern. Dank des besseren Torverhältnisses haben die Bönener die Nase vorne vor dem punktgleichen SC Cappel. Fast schon meisterlich der Auftritt der IG am Sonntag. Variabel zog man das Spiel auf, kam viel über Außen und erspielte sich Chancen. Davon nutzte man in den 90 Minuten fünf, es hätten aber auch noch ein paar Treffer mehr sein können. Doch auch so war man zufrieden. Diesen Platz an der Sonne will man jetzt nicht mehr hergeben. IG-Trainer Evren Karka: „Jetzt sind wir dort angelegt, wo wir hin wollen – Spitzenreiter. Die erste Etappe ist erreicht. Endziel: Natürlich die Meisterschaft und den Aufstieg.

Wie schon gegen Sönnern verspielte Rot-Weiß Unna auch am Sonntag  im Heimspiel gegen FSC Rheda einen Zwei-Tore-Vorsprung. Schade, mit einem Sieg hätte Unna den Gegner in der Tabelle überflügeln und die Abstiegsplätze verlassen können. RWU führte 3:1, doch dann ließ man wiederum zwei Gegentreffer zu und so blieb am Ende nur ein Zähler. So verharrt man weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Doch Trainer Marc Schmitt nimmt einmal mehr die Erkenntnis mit, dass man spielerisch mit vielen Teams in der Liga zumindest auf Augenhöhe ist. Und: „Wir müssen einfach mehr Selbstverständnis entwickeln, so einen Vorsprung auch bis zum Ende halten zu können“, setzte er hinzu, „wir haben uns am Ende zu passiv verhalten.“ Am kommenden Totensonntag ist Pause, dann folgen bis zur Winterpause noch drei Spiele gegen Freckenhorst, Drensteinfurt und Oestinghausen.

Überragende zehn Minuten nach der Pause führten zum siebten Saisonsieg des Holzwickeder SC II. Da lief es vor allem fußballerisch, was der Trainer freudig zur Kenntnis nahm. Die Spielfreude war vor allem nach der Pause unverkennbar und mündete in vier Treffer binnen zehn Minuten. Da hatten überforderte Gäste aus Lüdinghausen nichts entgegen zu setzen. „Fußballerisch war das teilweise vom Allerfeinsten“, lobte HSC-Coach Olaf Pannewig, ein Schub für das Selbstbewusstsein und die kommenden Aufgaben. Die erste steht bereits am kommenden Donnerstag an: Um 20 Uhr empfängt Holzwickede im vorgezogenen Punktespiel den VfR Sölde auf der Haarstrang-Sportanlage.

Westfalia Wethmar hat nach den Siegen in Overberge und gegen Hannibal auch am 15. Spieltag beim SC Dorstfeld nachgezogen und mit 2:1 gewonnen. Das ist – passend zum Hinrunden-Ende – gleichbedeutend mit dem zehnten Tabellenplatz und einem Acht-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang, den zurzeit Alemannia Scharnhorst einnimmt. Trainer Andreas Przybilla war nach der Begegnung mehr als happy. „Ein Riesen-Kompliment an alle. Mannschaft, Trainerteam und das ganze Umfeld haben trotz aller widrigen Umstände einen hervorragenden Job gemacht“, freute sich Przybilla. „Die Jungs haben immer hart gearbeitet und sich nicht beirren lassen, sondern sind immer als echte Einheit aufgetreten.“ Nach den nun drei Siegen in Serie können die Grün-Weißen die beiden letzten Partien nach der Pause an Totensonntag in Nordkirchen und gegen Kirchderne etwas beruhigter angehen.

„Nur“ drei Gegentreffer gestattete der FC Overberge am Sonntag dem FC Roy und nahm ein 3:3 mit, das erst in der 90. Minute Bestand hatte. Da kam Roj zum 3:3-Ausgleich und verhinderte so den zweiten Saisonsieg der Bachmann-Truppe. Gezeigt hat sich, dass sich die A-Junioren, die am Sonntag fast die halbe Mannschaft stellten, mehr und mehr den Anforderungen der Bezirksliga gerecht werden, vor allem körperlich mithalten können. Bis zum Winterpause will Trainer Burghard Bachmann mit seinen Mannen jetzt versuchen, sich in den Spielen gegen BV Brambauer und Union Lüdinghausen punktemäßig noch verbessern zu können. In der Winterpause sollen Verstärkungen kommen.

Bild: 3:1 geführt, doch am Ende blieb RW Unna im Heimspiel gegen Rheda nur ein 3:3.

 

 

 

 

 

 

 

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