Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 13. Spieltag

Fußball-Bezirksliga: Nachlese zum 13. Spieltag

Fußball: Am 13. Spieltag untermauerte in der Bezirksliga 7 die IG Bönen-Bönen-Fußball ihre Ambitionen auf Platz eins – sie gewannen 3:0 in Mastholte. RW Unna zeigte eine gute Reaktion nach dem Bönener Debakel im Heimspiel gegen Sönnern, führten 2:0 und mussten sich in den Schlussminuten noch ein 2:2 gefallen lassen. In der Bezirksliga 8 mussten Holzwickeder II und FC Overberge jeweils in Niederlagen einwilligen.

Neun Spiele lang ist die IG Bönen-Fußball nunmehr ungeschlagen. Auch RW Mastolte konnte den Tabellenzweiten  nicht stoppen. Der Rückstand auf Tabellenführer SV Drensteinfurt beträgt bei einem Spiel weniger nur noch einen Punkt. Da der SVD seine Partie vom 14. Spieltag schon vorgezogen hat, kann die IG am  Wochenende im Heimspiel gegen SC Wiedenbrück II die Spitze übernehmen. Trotz des dominanten Auftritts war das Trainergespann  Cerci/Karka  nach dem 3:0-Sieg in Mastholte nicht ganz zufrieden. „Das 3:0 hört sich gut an, war es aber nicht. Nach vorne haben wir dieses Mal nicht so viel investiert“, monierte Evren Karka, „am Vorsonntag waren wir stärker. In der Box vorne klappte der finale Pass und der Abschluss nicht wie gewünscht, trotz der drei Tore. Auf der anderen Seite haben wir auch einigen Spielern Spielpraxis gegeben, die es brauchten.“

Die Wiedergutmachung von Rot-Weiß Unna ist nur halb geglückt. Eine Woche nach dem 0:9-Desaster in Bönen zeigten sich die Kreisstädter aber wieder von der besseren Seite, führten bis zur Schlussphase hoch verdient 2:0 gegen SC Sönnern, mussten sich dann aber doch nur mit einem Teilerfolg begnügen. Erst ein Elfer zum 1:2 und dann in der Nachspielzeit gar der Ausgleich. Das änderte aber nichts an dem guten Gesamteindruck, wo es spielerisch klappte, die Einstellung stimmte, nur die Chancenverwertung wiederum zu wünschen übrig ließ. „Mir tut es für die Mannschaft leid, sie hat viel investiert und am Ende blieb doch nur ein Punkt“, verteilte RWU-Coach Marc Schmitt dennoch Komplimente an sein Team. „Sie hat eine tolle Reaktion gezeigt.“

Mit Seidel, Uzun, Mertens und Loos konnte der Holzwickeder SC II im Heimspiel gegen FC Roj vier Spieler aus dem Oberliga-Kader aufbieten. Qualitativ sind solche Spieler natürlich Verstärkungen, aber der Nachteil dabei ist, dass HSC-Trainer Olaf Pannewig immer wieder zu Umstellungen gezwungen ist. Das machte sich auch am Sonntag bei der 1:3-Heimniederlage gegen FC Roj bemerkbar. Dass sich nach zwei Siegen in Folge kein erneutes Erfolgserlebnis einstellte, war aber der schlechten Chancenverwertung der Holzwickeder mehr zuzuschreiben. Hoppe, Bernsdorf und Uzun hatten beim Stande von 1:1 mehrfach Gelegenheit zu treffen, blieben glücklos. Nach der Pause wirkte die Pannewig-Truppe augenscheinlich so, als wenn man nicht im Spiel sei und kassierte noch zwei Gegentreffer. HSC-Trainer Olaf Pannewig brachte es auf den Punkt: „Es ist uns nicht immer gelungen, in den Zweikämpfen zu bestehen, wir standen teilweise zu weit weg vom Gegner und sind zudem fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. Das hat Roj besser gemacht.“

Bild: Gar nicht zufrieden konnte das HSC-Trainergespann Ralf Driemel/Olaf Pannewig nach dem 1:3 Zuhause gegen Roj sein.
Aufatmen bei Westfalia Wethmar: Beim 5:3  beim FC Overberge landeten die Grün-Weißen den vierten Saisonsieg, auch wenn es spielerisch und taktisch sicherlich kein Glanzlicht war. Overberge kassierte die elfte Niederlage und damit beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz bereits neun Zähler.  Bei
entsprechender Zielstrebigkeit und Konsequenz gegen oftmals völlig unorganisierte Overberger hätte es wahrscheinlich zum dritten Mal in Serie eine zweistellige Klatsche für die Gastgeber geben können. Spielerisch zeigte sich der FCO über weite Strecken auf Augenhöhe, doch den jungen Spielern fehlt deutlich die Abgezocktheit vor dem gegnerischen Tor. Dazu Mark Oliver Frey, Sportlicher Leiter des FCO:  „Wir haben gleich unsere beiden ersten Chancen nicht genutzt, was Wethmar mit den ersten beiden einfach besser gemacht hat.“ Am Sonntag geht es für Overberge nach Eichlinghofen.
Bild: 82 Minuten zeigte sich Abwehr von RW Unna sattelfest, musste dann aber in der Schlussphase noch zwei Gegentreffer einstecken. Heraus kam am Ende ein 2:2 gegen Sönnern.

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