Fußball-Bezirksliga: Ein Blick zurück auf den 13. Spieltag

660

Fußball: Der SSV Mühlhausen-Uelzen hat sich mit dem 8:0-Sieg bei der personell gebeutelten U23 des Holzwickeder SC warm geschossen für das Topspiel am kommenden Sonntag gegen Tabellenführer VfR Sölde. Sieben Tore und damit eine bessere Abschlussquote erzielte der Königsborner SV am Sonntag gegen Alstedde. Auf der Siegerstraße waren am 13. Spiel auch der TSC Kamen und SG Massen.

Personell arg gebeutelt stellte sich die U23 des Holzwickeder SC zum Duell gegen Mühlhausen. Viele Spieler waren noch gar nicht fit, mussten ran. Jan Gajewski wollte gar nicht spielen, musste überredet werden. Nur zwei Spieler saßen auf der Auswechselbank. Einzig Schlussmann Torben Simon konnte vom Oberliga-Kader aushelfen, der eine noch höhere Niederlage vereitelte. So konnte die Elf von Trainer Claas Hoffmann eigentlich nur Schadensbegrenzung betreiben. Zu allem Überfluss musste Daniel Farenbruch mit einer Ampelkarte vorzeitig runter. Und um das ganze Maß voll zu machen, unterliefen Stefan Becker noch zwei Eigentore in Halbzeit eins.

Beim SSV Mühlhausen-Uelzen coachte Co-Trainer Hubert Tadday für Chefcoach Rene Johannes. Seine Mannschaft siegte 8:0 und hätte gemessen an den Chancen noch höher gewinnen können. Der Ex-Holzwickeder Jona Deifuß war dreifacher Torschütze. Toptorjäger Ibrahima Camara fehlte. Den Schlusspunkt zum 8:0 setzte Neuzugang Furkan Cirak in der 87. Minute. Mit dem achten Saisonsieg rangiert der SSV jetzt auf Tabellenplatz zwei und hat sich mit den acht Toren warm geschossen für das Top-Spiel der Liga am Sonntag gegen den Spitzenreiter VfR Sölde.

TuS Westfalia Wethmar ist am Sonntag mit einem blauen Auge davongekommen: Erst kurz vor Schluss gelang Cihad Kücükyagci mit einem sehenswerten Schuss aus der Distanz der 2:2-Endstand und eine wendete so eine äußerst bittere Niederlage beim DJK/ETuS Schwerte ab. Die Grün-Weißen konnten somit den Abstand zum Kellerkind wahren, verpassten es aber nach einem eher durchschnittlichen Spiel, sich etwas Luft im unteren Tabellendrittel zu verschaffen.

Bildzeile: Mit dem 3:1-Heimsieg gegen Körne konnte der TSC Kamen die Abstiegsplätze verlassen.

Dritter Sieg in Serie für den TSC Kamen. 3:1 lautete das Endergebnis gegen den DJK TuS Körne. In den letzten fünf Spielen vor der Winterpause wollte der TSC so viele Punkte wie möglich einfahren. Jetzt stehen schon drei Dreier auf dem Konto und damit konnte man die Abstiegsplätze verlassen. Sonntag gastiert man in Alstedde und dann kommt der Geisecker SV. Bis auf Enes Yavuz hatte Trainer Nail Kocapinar alles an Bord. Eine gute Mannschaftsleistung, viel Kampfgeist und ein bissiger Angriff waren die Basis zum 3:1-Sieg. Das schönste Tor gelang Ahmet Acar in der Schlussminute: Er sah, dass Körnes Keeper zu weit vor seinem Tor stand, er überlistete ihn fast von der Mittellinie mit einer weiten Bodenlampe zum 3:1-Endstand.

Mit dem sechsten Sieg in Serie sprang die SG Massen vor auf den dritten Tabellenplatz. 3:0 hieß es gegen Schlusslicht Lüner SV II. Die Tore fielen erst nach der Pause, als die Gastgeber neu eingestellt das Tempo steigerten. Vorher wirkte alles zu behäbig. SGM-Spielertrainer Marco Köhler räumte nach dem Schlusspfiff ein, dass es eine schwerere Arbeit gewesen sei als es hätte sein müssen. Man habe aus der Überlegenheit zu wenig gemacht. Unter „Pflichtsieg“ hakte er das Spiel ab. Sonntag geht es zum Geisecker SV.

Die Schussstiefel hatte der Königsborner SV in der Schumann Arena gegen Alstedde angezogen. 7:1 hieß es nach 90 Minuten, der nunmehr achte Saisonerfolg und Tabellenplatz fünf. Vor allem in punkto Chancenverwertung zeigte sich die Feiler-Elf verbessert. Ließ man zuletzt gegen Körne noch reihenweise Möglichkeiten aus, so war man am Sonntag absolut effektiv beim Abschluss. „Wir waren vorne dieses Mal sehr durchschlagskräftig“, zeigte sich Trainer Andreas Feiler zufrieden mit der Teamleistung seiner Mannschaft. Es fehlten Gambino, Pagel, Mushaba und auch Wittwer.

Bildzeile: Val-Leander Wettklo (li.) erzielte beim 7:1-Sieg seines Königsborner  SC seinen 16. Saisontreffer / Foto KSV.

Vorheriger ArtikelASV mit verdientem 29:34-Auswärtssieg in Lübeck
Nächster ArtikelSchwimmfreunde Unna schnuppern nach langer Pause wieder „Wettkampf-Luft“

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.