Fußball-Nachlese aus der Westfalen- und Landesliga

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HSV-Abstiegsgefahr hat sich vergrößert

Fußball:  Das 1:0 für Mengede nach einer Stunde löste bei den Spielern der SpVg. Holzwickede Lähmungserscheinungen aus. Danach fehlte es ihnen im Vergleich zu den 08/20ern an Mut, um das Blatt noch zu wenden. In der ersten Hälfte nahm der HSV die rustikale, meist von langen Bällen geprägte Gangart auf dem nicht leicht zu bespielenden, holprigen Platz im Mengeder Volksgarten (Bild) an, hatte auch Chancen, aber einmal mehr fehlte vorne ein Vollstrecker. Daran konnte auch Marc Woller nichts ändern, der für den immer noch erkrankten Chefcoach Ingo Peter wieder ganz vorne an der Außenlinie stand. Rolf Unnerstall, der HSV-Vorsitzende, informierte Peter laufend per Handy über Spielstand und Spielverlauf. Wann der Cheftrainer wieder auf seinem angestammten Trainerstuhl zurückkehren wird, ist noch unklar. Klar dagegen ist, dass Holzwickede nur noch zwei Zähler vom ersten Abstiegsplatz entfernt ist, den Mengede einnimmt. Hohenlimburg, Eving und Erndtebrück  sind noch Gegner im Abstiegskampf der Westfalenliga 2, die in das Montanhydraulik-Stadion kommen und unbedingt zu schlagen sind. Am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr heißt der nächste Gegner ASC Dortmund.

SSV bleibt ohne Punktgewinn am Mühlbach

Mittendrin im Abstiegskampf ist auch der SSV Mühlhausen-Uelzen in der Landesliga 3. Nur drei Zähler Vorsprung vor Abstiegsplatz Nummer eins, den derzeit Waltrop einnimmt, hat die Elf von Trainer Hartmut Sinnigen. Gegen den Hasper SV blieb der so sehnlichst herbei gewünschte Dreier im Mühlbachstadion aus. Erst in Halbzeit zwei versuchte man den einzufahren. Da spielte man mit mehr Engagement als noch vor der Pause, kam auch zum Ausgleich. Ein individueller Fehler leitete jedoch das verhängnisvolle 1:2 ein. Sinnigen: “Uns fehlt vorne die Kaltschnäuzzigkeit.” Damit bleibt der SSV in der Rückrunde weiterhin Zuhause ohne Punktgewinn und ist stark gefährdet. Zwar füllt sich so langsam der Kader wieder, aber die so lange verletzten Spieler sind verständlicherweise noch nicht bei hundert Prozent. In der Halbzeit musste Dennis Morch mit Schwindelgefühlen passen, auch Torschütze Arne Volkmer hatte sich verletzt. Kloeter, Kumor und Krahn sind noch „draußen“. Derweil laufen die Personalgespräche. Nach Auskunft von Ralf Mäkler, dem Sportlichen Leiter, bleibt der Kader weitgehend zusammen. Einzig Sebastian Seidler will sich zum VfL Schwerte verändern.

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