Fünf Fragen an Daniel Galonska

1335

Er bleibt Senioren-Trainer beim Königsborner JEC

Eishockey: Unser sku-Team sprach mit Daniel Galonska (30), seit drei Jahren Trainer beim Königsborner JEC im Nachwuchsbereich und zuletzt Coach der Senioren,  nach Abschluss der Oberliga-Pokalrunde.

sku: Herr Galonska, das letzte Spiel der Pokalrunde ist beendet. Wie fällt Ihr Fazit aus?
Daniel Galonska: „Meine Zielvorgabe war den Klassenerhalt zu sichern und das haben wir geschafft. Alles war darüber lag, verbuche ich als Bonuspunkte.“

Sku: Der KJEC trennte sich in der Saison zuerst von Banaszak und dann von Kompain und hat sie dann auf den Trainerstuhl gesetzt. Wie bewerten Sie diese Entscheidung?
Daniel Galonska: „Ich hatte nach der Trennung von Banaszak zwei Spiele im Dezember als Trainer das Sagen und dann ebenfalls nach dem Abschied von Kompain bis zum Saisonende. Es war die jeweils schnellste Lösung. Ich hatte auf eine solche Chance gehofft. Dass es dann dazu kam, betrachte ich als einen Vertrauensbeweis für meine gute Arbeit in der Jugend.“

Sku: Wie haben Sie diese Umstellung vom Jugend/Juniorenbereich zu den Senioren in der Oberliga erlebt?
Daniel Galonska: „Es ist eine große Umstellung, wenngleich ich mich nicht verstellt habe.  Anfänglich war ich schon nervös, brauchte eine gewisse Eingewöhnung, zumal einige Spieler älter als ich waren. Aber gerade die haben mir den Einstieg erleichtert. Ich empfinde mich als anerkannt und glaube auch durch meine Kompetenz angekommen zu sein. Ich habe alle Spieler gleich behandelt, keiner hatte Sonderrechte. “

Sku: Im weiteren Verlauf der Pokalrunde gingen dem KLJEC immer mehr Spieler aus. Welche Gründe gab es dafür?
Daniel Galonska: „Der Kader war ohnehin dünn besetzt. Dann kamen auch noch Verletzungen hinzu, Alxandrov hat aufgehört. So musste ich Junioren, etwa Heitmann, Rotheuler auf das Eis schicken. Die Leidenschaft einzelner hat zum Schluss auch bei einigen gefehlt. Zum Glück haben wir ja die Oberliga erhalten.“

sku: Wie geht es jetzt mit dem KJEC und mit Ihnen weiter?
Daniel Roosen: „Ich bleibe bei den Senioren Trainer (Anm:  KJEC-Vorsitzender Uwe Kuchnia nickte dazu).  Jetzt ist erst einmal zwei Wochen Pause.  Dann folgen Gespräche mit den Spielern. Sieben bis acht Akteure aus dem bisherigen Kader sollen bleiben. Wir wollen auf jeden Fall die Mannschaft verjüngen, auch mit Spielern aus dem eigenen Juniorenteam. Alles Weitere wird sich in den nächsten Wochen klären.“

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.