Für KSV-Coach Kai Harbach geht es nicht nur gegen den BVB, sondern auch gegen Tochter Jona

430

Handball, 3. Bundesliga Frauen: Königsborner SV – Borussia Dortmund II (Sa. 19 Uhr). Achtes Heimspiel der Königsborner Damen. Der Tabellenzweite BVB II kommt in die Kreissporthalle. Für KSV-Trainer Kai Harbach ein ganz besonderes Spiel, denn es geht nicht nur gegen Dortmund, sondern auch gegen Tochter Jona, die das BVB-Trikot trägt. „Schwer, das 60 Minuten auzuzblenden“, gesteht der Coach, „aber es ist nicht das erste Mal.“

Mit zwei Siegen aus den letzten Spielen tritt Königsborn an. Wichtige Punkte, doch auch die Konkurrenz im Abstiegskampf hat fleißig gepunktet, so dass (noch) nichts gewonnen ist. Auch nicht gegen den Nachbarn aus Dortmund, der als Favorit ins Rennen geht. Richtig einstellen kann man sich indes im Vorfeld nicht auf diese Mannschaft, denn sie präsentiert sich immer wieder als Wundertüte, was das Personal angeht. Mit welchem Kader die Zweite aufläuft, ist also auch am Samstag wieder völlig ungewiss. Doch der Königsborner Trainer weiß, dass alle Spielerinnen aus der 2. Mannschaft gut ausgebildet sind und möglicherweise auch wieder Verstärkung von oben bekommen. Das erschwert die Aufgabe ungemein. „Punkte wären da wohl absolute Bonuspunkte.“ Doch nach den Erfolgen zuletzt gegen Düsseldorf und Marpingen ist das Selbstvertrauen gestiegen und so will man auch dem BVB begegnen. Zudem erhofft man sich wieder die Zuschauerunterstützung.

Robert Korves, Co-Trainer bei den ersten Damen, hat sich am vergangenen Wochenende für zwei Monate nach Japan verabschiedet, um dort für seinen Arbeitgeber zu arbeiten.

Bild: Kai Harbach sitzt auch am Samstag gegen den BVB auf der Trainerbank. Robert Korves (re.) dagegen wird wegen seines beruflichen Engagements in Japan für zwei Monate fehlen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.