Fünf Fragen an VfK-Trainer Daniel Knapp: Erkenntnisse – Spielerkader – Co-Trainer – Vorbereitung- Erwartung

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Fußball: Die Saisonvorbreitung des VfK Weddinghofen ist in vollem Gange. Das Trainerteam Daniel Knapp und Jörg Sudhaus arbeitet intensiv auf den Saisonstart hin, muss 13 neue Spieler integrieren. Unmut bereitet dem VfK, dass man erst am 17. Juli weiß, in welcher Liga man in der neuen Saison spielt. SKU stellte Coach Daniel Knapp fünf Fragen zum aktuellen Geschehen am Häupenweg.

Welche Erkenntnisse nehmen sie aus der letzten Saison mit?
Daniel Knapp: In der letzten Saison sind einige Fehler gemacht worden. Von der Mannschaft und auch vom Trainerteam. Die müssen wir abstellen. Es sind halt Dinge, die muss man ändern. Das weiß die Mannschaft, das weiß das Trainerteam. Unter dem Strich: Wir haben die Klasse gehalten, das Saisonziel damit erreicht. Das können nicht viele Mannschaften behaupten. Negativ, dass wir viel zu viele Gelbe Karten und Gelb/Rote Karten im Laufe der Saison erhalten haben. Daran müssen wir definitiv arbeiten. Das wissen wir alle. Das kann auch jeder nachlesen und wir müssen es abstellen. Diese Sachen nehmen wir aus der letzten Saison mit. Gut gelaufen dagegen ist, dass die Mannschaft sich nie aufgegeben  und auch in wichtigen Spiele gezeigt hat, dass sie Fußball spielen kann. Wir haben Cappenberg geschlagen, wir haben zwei Mal RW Unna geschlagen, in Bork 4:4 gespielt. Das waren auf jeden Fall Efolgserlebnisse.

Wie ist der Spielerkader für die neue Saison aufgestellt?
Daniel Knapp: Wir haben in der Qualität wie auch in der Quantität durch die Neuen dazu gewonnen. Wir sind breiter aufgestellt. Der Konkurrenzkampf ist da. Das muss sich positiv auswirken auf die neue Saison. Keiner kann sich bei irgendwelchen Sachen mehr ausruhen. Wir starten bei Null und müssen das mit Vollgas angehen. In der Vorbereitung sind wir 28 Leute. Ob die alle im Kader bleiben, wird sich zeigen. Denn es gibt es immer wieder Unwägbarkeiten, Ausfälle wie Urlaub, Verletzte, Beruf.

Jörg Sudhaus ist Co-Trainer an ihrer Seite. Wie klappt die Zusammenarbeit?
Daniel Knapp: Sie läuft gut. Ich bin froh, dass er da ist. Wir ergänzen uns. Jede hat so seine Sichtweise. Wir sprechen alles ab. Wir liegen zu 90 Prozent auf einer Linie.Nach einem halben Jahr kann man schon fast sagen, dass wir ein eingespieltes Team sind.

Wie gestaltet sich die Saisonvorbereitung?
Daniel Knapp: Wir werden die erste Zeit im Ausdauerbereich arbeiten, wollen dabei aber auch Fußball spielen. Auch mit  Ball am Fuß kann man Kondition machen. Runden laufen zum Warmnachen oder Auslaufen ja, aber kein Laufen beispielsweise im Wald. Es gibt auch wunderbare Spiele, mit denen man Kondition bolzen kann und andere Elemente mit einbinden kann.

Welche Saisonerwartungen hat der VfK, welche haben sie?
Daniel Knapp: Es liegt mir schwer im Magen, in welcher Liga wir in der kommenden Saison spielen. Das wird sich ja erst am 17. Juli bei der Auslosung klären lassen. Warum man so lange mit dieser Entscheidung wartet, verstehe ich nicht. In beiden Ligen wird Fußball gespielt. Entscheiden können wir es nicht. Wir müssen es nehmen, wie es kommt. Ob es gerecht ist oder nicht, ist eine andere Sache. Von daher kann ich kein genaues Saisonziel ausgeben. Wir wollen auf jeden Fall mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ob die A1 leichter ist, glaube ich nicht. Oben ist es auch da unheimlich ausgeglichen.

Zugänge: David Marscholek, Patrick Marscholek, Kamil Urbaczka (alle Kamener SC), Mustafi Akti (SuS Rünthe), Fatih Cepaye (IG Bönen) Emre Gül (reaktiviert), Arash Brelian (FC Overberge), Niklas Kaiser, Ramon Schong, Maurice Böckelmann (alle eigene A-Junioren)
Abgänge: Nils Rataj Antonio Fontana (beide FC TuRa Bergkamen), Dominik König (TuS Alteheide), Alexander Ritzkat (Laufbahnende).

Bild: Daniel Knapp (re.) und Jörg Sudhaus – das  Tainergespann beim VfK Weddinghofen

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