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Früher Weckruf bringt TuRa-Frauen auf die Siegesstraße

Früher Weckruf bringt TuRa-Frauen auf die Siegesstraße

Handball, Frauen-Oberliga: HSG EURo – HC TuRa Bergkamen 21:29 (10:16). „Was Königsborn kann, das können wir auch“, so jubelten die TuRa-Frauen nach dem ungefährdeten Auswärtserfolg am Samstagnachmittag in der Sporthalle Unterlübbe. Die Wagner-Truppe hatte wie eine Woche zuvor die KSV-Frauen den Gastgeberinnen eine Niederlage beigefügt. Damit nahm man auch erfolgreich Revanche für die Hinspiel-Niederlage: Und: TuRa blieb auch im siebten Spiel ungeschlagen, bei einem Remis und sechs Siegen.

In den ersten Minuten sah es allerdings nicht nach einem Bergkamener Erfolg aus. Vielleicht lag es an der langen Busfahrt – zwei Stunden und 156 Kilometer -, die anfangs lähmte. Man startete schläfrig und lag nach sieben Minuten 0:4 zurück. Der Weckruf kam mit dem ersten Timeout. Fortan war die Mannschaft im Spiel, stellte eine gute Deckung und erzielte Tore. Allen voran Romina Jackenkroll, die alle ihre sechs Treffer in den ersten 16 Minuten erzielte und für die Wende sorgte. Später übernahm ihre Rolle als „Torschützin vom Dienst“ Sally Unger, die es insgesamt auf neun Tore brachte. Schon zur Halbzeit waren die Weichen auf Sieg gestellt. Jenny Kullmann und Unger spielten auf der ungewohnten Linksaußenposition und ersetzten die fehlenden Melissa Krogull und Anne Seehagen..

Nach der Pause trugen sich die Bergkamener Spielerinnen weiterhin zahlreich in die Torschützenliste ein. Sally Unger markierte das 18:10 (35.) und Aileen Axtmann brachte ihre Mannschaft zwei Minuten später gar auf 20:10 in Front. Damit war eigentlich das Spiel gelaufen. TuRa wurde nachlässiger. Doch in Gefahr geriet der Sieg nicht mehr. Sally Unger stellte mit ihrem neunten Treffer den 29:21-Endstand her.

TuRa-Trainer Ingo Wagner: Den Start haben wir regelrecht verschlafen, lagen nach sieben Minuten 0:4 zurück. In einem anschließenden Timeout habe ich die Mädel wach gerüttelt. Das wirkte. Das Tempo wurde angenommen, wir standen gut und aggressiv in der Deckung und spielten fortan vor allem diszipliniert. Wir konnten das Spiel drehen und lagen zur Halbzeit schon klar vorne. Die Führung wurde bis auf zehn Tore Vorsprung ausgebaut. Dann ließen wir es ein wenig schleifen. Das Spiel hätten wir noch höher gewinnen können. So sind wir jetzt in sieben Spielen ungeschlagen. Es war ein weitgehend perfekter Tag.

HCT: Meier; Holz 3, Mende-Kamps 1, Jaworski 2, Jackenkroll 6, Kullmann 1, Axtmann 2, Rohlf 2, Brügger 3, Unger 9.

Bild: Romina Jackenkroll spielte überragend und drehte mit ihren Toren vornehmlich das Spiel zu Gunsten ihrer Bergkamener Mannschaft.

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