Früh dezimierter SuS Kaiserau zeigt Kampf und Moral

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Fußball-Bezirksliga 8: TSC Eintracht Dortmund – SuS Kaiserau  2:2 (2:0). Schockminute zu Beginn des Spiels. In der 2. Minute hielt der Kaiserauer Herrmann einen durchlaufenden TSC-Stürmer am Trikot fest. Der Unparteiische pfiff sofort, schickte Hermann mit Rot runter und zeigte auf den Punkt. Eine strittige Entscheidung. Die ausgelegte Notbremse konnte aus Kaiserauer Sicht nicht greifen, weil noch ein zweiter SuS-Spieler hinter Herrmann gestanden hatte. 0:1 und schon vier Minuten später das 0:2. Damit schien Schwarz-Gelb erledigt. Fast 90 Minuten in Unterzahl, das konnte eigentlich nicht gut gehen.

Ging es aber doch, denn die Schulz-Truppe machte aus dem 0:2 noch ein 2:2. Stender hatte getroffen und in der Schlussminute auch noch Aktas. Damit wurde man vor allem für das kämpferisch beste Saisonspiel noch mit einem Zähler belohnt.

SuS-Trainer Tom Schulz: „Das war ein gefühlter Sieg. Wenn man fast 90 Minuten in Unterzahl spielen muss, früh 0:2 zurück liegt und dann noch ein 2:2 erreicht, dann zeugt das von großer Moral.  Kämpferisch war das unsere beste Leistung in dieser Saison. Die Rote Karte hätte man nicht geben dürfen, denn Herrmann war nicht letzter Mann. Dann folgte das 0:1 und 0:2. Glück, dass wir nicht noch weitere Gegentreffer kassierten. In der Halbzeit haben wir umgestellt, die Mannschaft kämpfte und wurde belohnt.“

SuS: Niesewicz, J. Wyborny (82. N. Wyborny), Pfahl, Steffen, Schuster, Arnold (60. Schriefer), Nagel, Weiß, Herrmann, Aktas, Stender.
Tore: 1:0 (3.) Guthardt Strafst0ß, 2:0 (7.) Rotgang, 2:1 (71.) Stender, 2:2 (90.) Aktas.
Bes. Vork.: Rote Karte für Herrmann Notbremse.

Bild: Ali Aktas (re.) besorgte das 2:2 in der Nachspielzeit für den SuS Kaiserau

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