Frauen-Oberligisten wollen Mittelfeldplätze festigen

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Handball, Frauen-Oberliga: Nach der Weihnachts- und Neujahrspause müssen die heimischen Oberliga-Frauen wieder um Punkte ran. Schon am Freitag empfängt der HC TuRa Bergkamen Aufsteiger TVE Netphen in der Sporthalle Overberge und will seinen guten Mittelfeldplatz festigen. Ebenso wie der Königsborner SV, der einen Tag später Heimrecht hat gegen die „Wuntertüte“ Verl, wie KSV-Coach Ragulan Srijeevaghan den Gegner aus Ostwestfalen einschätzt.

HC TuRa Bergkamen – TVE Netphen (Fr. 20.15 Uhr Sporthalle Overberge, Hansastraße). In der bisherigen Oberliga-Runde war die Friedrichsberg-Sporthallee  für die Gegner uneinnehmbar. Will heißen: Der HCT gewann alle Heimspiele. Am Freitag steht die Sportstätte den Bergkamener Handball-Frauen nicht zur Verfügung. Der Grund: Die TuRa-Fußballer tragen dort ihr Hallenmasters am Wochenende aus. Also Wechsel nach Overberge. Doch auch hier will HCT-Coach Ingo Wagner mit seinen Damen im letzten Spiel der Hinrunde Heimstärke gegen Aufsteiger Netphen beweisen. Auf dem Papier geht Bergkamen als Favorit auf das Parkett. Doch für seine Mannschaft und auch für ihn ist Netphen „ein bisher unbekannter Gegner“. „Ich weiß nur“, sagt Ingo Wagner, „dass der TVE über einen wurfstarken Rückraum verfügt.“ Darauf wird sich vor allem seine Abwehr einstellen müssen. Ein Handikap sind die Erkrankungen von Romina Jackenkroll und Vanessa Rohlf. „Sie konnten wegen ihrer Grippe noch gar nicht trainieren“, zeigt Wagner auf, „es wird sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff zeigen, ob sie spielen können.“ Wenn nicht müssen vor allem Sophia Jaworski und die junge Nina Julius mehr Verantwortung übernehment. Trotz allem sollen die Punkte in Bergkamen bleiben. Das Match gegen Netphen ist das erste von drei Spielen, die man in dieser Saison gegen die Sauerländerinnen noch absolvieren muss. Nach dem Freitag-Spiel folgt am 26. Februar das Halbfinale im HVW-Pokal und dann noch das Rückspiel.

Bild: Der HC TuRa bangt noch um den Einsatz von Vanessa Rohlf

Königsborner SV – TV Verl (Sa. 19.15 Uhr, Kreissporthalle). Die Generalprobe am Donnerstag gegen Sundwig-Westig  musste ausfallen, weil der Verbandsligist keine Mannschaft stellen konnte. So stand statt Spiel Training auf  der KSV-Agenda. „Schade“, meinte KSV-Coach Ragulan Srijeevaghan, „wir hätten nach der dreiwöchigen Pause gerne noch einmal gespielt, wollten uns weiter Spielpraxis holen.“ Beim Hohenlimburger Turnier stimmte schon vieles und man war erst im Siebmeterschießen wie berichtet gegen Halden-Herbeck draußen. So geht man doch gerüstet in das Heimspiel am Samstag gegen Gegner Verl, den der KSV-Trainer „so eine Art Wundertüte“ nennt. Er spielte dabei auf die bisherigen Ergebnisse der Ostwestfalen an. Zuletzt überraschte das Team mit einem 33:25 über den Tabellendritten Hahlen. Hayn, Blumenfeld und Löbig heißen die Shooterinnen von Verl, auf die die Königsborner Abwehr ein besonderes Augenmerk legen muss. Nach aktuellem Stand müsste bei Königsborn alles an Bord sein. Auch „Melle“ Webers hat wieder mittrainiert. „Wir haben ein Heimspiel und das wollen wir gewinnen“, fordert Srijeevaghan zwei Punkte von seinem Team ein, „die würden uns in der Tabelle gut tun, wir würden vor Verl bleiben und könnten unseren Mitteldplatz (Rang sieben) festigen.“

Bild: „Melle“ Webers (Mitte) steht den Königsborner Damen wieder zur Verfügung.

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