Finn Merten läuft als Westfalenmeister ins Ziel

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Leichtathletik: Eine kleine Mannschaft des VfL Kamen nahm mit großem Erfolg bei den westfälischen Schülermeisterschaften in Paderborn teil. Allen voran wurde Finn Merten in der Altersklasse M 14 im 800 m Lauf seiner Favoritenrolle gerecht.

Nach einem langsamen Rennverlauf auf den ersten 600 Metern, auf denen Finn das Feld anführte, zog Torben Timmerhans vom SV Brackwede in der letzten Runde den Endspurt an und versuchte Finn zu überholen. Finn konterte seinerseits und spurtete in 2:12,85 Minuten dann doch mit fast als Sekunden Vorsprung als Westfalenmeister ins Ziel. In seinem Sog steigerte sich sein Trainingspartner Maximilian Feist, der 600 Meter in der Spitzengruppe mitlief, auf 2:19,87 Minuten. Diese neue Bestleistung wurde mit dem vierten Platz belohnt.

Zwei Stunden nach dem 800 Meter Lauf trat Finn dann im Weitsprung an. Nach 4,86 Metern im ersten Versuch und einem ungültigen zweiten Versuch sicherte er sich mit 5,23 Metern im dritten Versuch den Einzug in den Endkampf, in dem er dann eine neue Bestleistung mit 5,33 Metern aufstellte und den fünften Platz belegte.

Die Stabhochsprunggruppe des VfL Kamen war mit vier Teilnehmern in Paderborn vertreten. In der Altersklasse M 15 stellte Lucas Polley, der eigentlich vorrangig beim Schwimmen zu Hause ist, seine Bestleistung mit 3,00 Metern ein und belegte damit den vierten Rang. Der ein Jahr jüngere Maximilian Feist überzeugte in seinem ersten größeren Stabhochsprungwettbewerb gleich mit 2,70 Metern und dem 4. Platz. In einem spannenden Wettbewerb musste er sich nur um 10 cm dem Sieger aus Recklinghausen und dem Zweit- und Drittplazierten aufgrund der Anzahl der Fehlversuche geschlagen geben. Sein Zwillingsbruder Constantin belegte mit neuer persönlicher Bestleistung von 2,30 Metern den 7. Rang. Die 15-jährige Malin Hanitz hatte nach gutem Einspringen an der Stabhochsprunganlage dann große Probleme mit ihrem Anlauf und konnte sich nicht wie gewünscht platzieren.
Im Bild: (von links): Maximilian Feist, Lucas Polley, Constantin Feist, Finn Merten und Malin Hanitz.)

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