FC Overberge und SV Langschede eröffnen am Donnerstag den 28. Spieltag – SpVg Bönen droht der Ausverkauf.

810

Fußball-Bezirksliga: Der 27. und damit viertletzte Bezirksliga-Spieltag sah den VfL Kemminghausen als den großen Gewinner. Die Großkreutz-Elf gewann vor rund 1600 Zuschauern am Gretelweg das Topduell gegen den Werner SC mit 1:0 und übernahm wieder die Tabellenführung. VfL-Trainer Giovanni Schiatarella: „Wenn wir jetzt bei TuRa Bergkamen und dann auch das Nachholspiel bei Hannibal gewinnen, dann sind wir wohl durch.“ Rang zwei und damit den Relegationsplatz hat jetzt Westfalia Wethmar nach dem deutlichen 8:1-Erfolg gegen Absteiger TuS Eving-Lindenhorst inne. Bereits am Donnerstag (28. Mai) eröffnen FC Overberge und SV Langschede den 28. Spieltag.Bis zur 86. Minute sah alles nach einem torlosen Unentschieden im Bergkamener Stadtduell aus. Doch dann knallte A-Junior Nabil Kleit die Lederkugel im dritten Anlauf unhaltbar in die Maschen. Das war das 1:0 und die Entscheidung für den Favoriten FC TuRa Bergkamen. Der rannte fast während der gesamten 90 Minuten an, fand aber kein Durchkommen gegen die dicht gestaffelte Oberadener Abwehr. Drei Mal scheiterte man zudem am Aluminium. Unter den Zuschauern im Römerbergstadion war auch Engin Duman, den TuRa bekanntlich suspendiert hat. Ebenso war TuRa-Neu-Trainer Sascha Siegner anwesend, der sich zum einen um sein Töchterchen kümmern musste, aber auch den Blick auf das Spielgeschehen werfen konnte.

Es war für den SuS Oberaden vorerst das letzte Derby gegen TuRa. Der Abstieg ist längst besiegelt und der SuS sortiert sich in der kommenden Saison neu in der Kreisliga A. SuS-Coach Michael Pannicke räumte ein, dass der Sieg für TuRa verdient war, er lobte dennoch seine Mannen für den Einsatz. „Mit etwas Glück hätten wir einen Punkt behalten können“, blickte er auf die 90 Minuten zurück. Er verlor in der 83. Minute A-Junior Pascal Zirwes durch eine Ampelkarte nach wiederholtem Foulspiel.

Obwohl erneut nur mit einer B-Mannschaft angetreten – der Rest des Kaders hilft der A-Liga-Reserve bekanntlich im Abstiegskampf -, feierte der SuS Kaiserau einen 7:0-Kantersieg gegen Absteiger Alemannia Scharnhorst. Routinier Dominik Krampe war dabei gegen sich tapfer wehrende Dortmunder bester Schwarz-Gelber und traf drei Mal. Die weiteren SuS-Tore erzielten Schuster, Kolkmann, Galonska und Glinski. “Ein sehr gutes Spiel von uns, das schon zur Pause entschieden war. Aber wir haben konsequent weiter gemacht“, sagte SuS-Bankchef Alex Berger“. Am Freitag um 19 Uhr treten die Kaiserauer beim TuS Ascheberg an.

Äußerst torreich ging es zwischen dem SC Dorstfeld und FC Overberge zu. Elf Tore fielen am Bummelberg, sieben davon gingen auf das Konto des FCO. Der unterstrich damit seine Auswärtsstärke, bleibt weiter auf des Gegners Platz in der Rückrunde ungeschlagen. „Der Sieg war verdient“, befand FCO-Coach Andre Kracker, „“jetzt müssen wir es endlich auch mal wieder Zuhause schaffen.“ Gelegenheit dazu besteht bereits am Donnerstag (28. Mai) um 19.30 Uhr im Heimspiel gegen FC Nordkirchen. Bis auf Engin und Plattfaut hat der Overberger Trainer personell alles an Bord, Schnura ist auch wieder entsperrt. „Nordkirchen gehört zu den besseren Mannschaften der Liga“, hat Kracker eine hohe Meinung vom Gegner, „wir sind es vor allem unseren Zuschauern schuldig, auch auf eigenem Platz mal wieder was zu liefern.“

Auch am Donnerstag um 19.30 Uhr muss der SV Langschede beim Absteiger TuS Eving-Lindenhorst ran. Auf dem Papier eigentlich eine klare Kiste, doch Langschede geht personell auf dem Zahnfleisch, bewegt sich vor allem konditionell „an der untersten Kante“, wie es SVL-Coach Holger Stemmann formulierte. Nach Hoppe, Venos, Depmeier und Sparenberg, die weiterhin ausfallen, hat es auch Schorsch erwischt. Pfingstmontag saßen mit Döring und dem angeschlagenen Richter gerade mal zwei Akteure auf der Auswechselbank. So hat Stemmann auch weiterhin wenig personelle Alternativen. Dennoch soll sich in Eving wieder ein Dreier einstellen. „Wir wollen in der Tabelle nicht noch weiter abrutschen.“

Das war’s wohl für die SpVg. Bönen. Nach der 2:8-Klatsche in Drensteinfurt ist nichts mehr zu retten und nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur Bezirksliga 7 findet man sich in der kommenden Saison in der Kreisliga A wieder. Neun Zähler beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und es stehen noch drei Spiele an. Personell pfiff Bönen am Pfingstmontag  aus dem letzten Loch, musste Handball-Torhüter Tim Faber aufbieten sowie Altherrenspieler Thorsten Symmank und ging dann unter. Zum Saisonende droht der Ausverkauf. So gehen Renk, Arenz, Sorge und Günay zum Königsborner SV. Wiff und Link zieht es zum SV Hilbeck. Akman will auch gehen und Holtbrügger hört auf. Dördelmann soll neben Trainer Axel Maurischat Traineraufgaben mit übernehmen. Vom Ortsrivalen Nordbögge sollen fünf bis sechs Akteure an den Rehbusch wechseln.

Bild: Spät kam der FC TuRa im Bergkamener Stadtduell beim SuS Oberaden zum 1:0-Sieg.

 

Vorheriger ArtikelSpätstarter nutzen bessere Bedingungen
Nächster ArtikelGunnal Chandikok der SSV-Matchwinner

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.