Exakt zehn Jahre ist es her: Am 29. Mai 2011 siegt HSV klar mit 6 : 3 bei Husen-Kurl und steigt in die Landesliga auf

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Fußball: Es ist eine goldene Dekade, die exakt am 29. Mai 2011 für die damalige Spielvereinigung Holzwickede, heute Holzwickeder SC, begann. Als vor genau zehn Jahren exakt um 17.47 Uhr das letzte Bezirksliga-Meisterschaftsspiel beim SC Husen-Kurl und einem 6:3-Auswärtserfolg abgepfiffen wurde, war das auch der sportliche Startschuss für eine Serie, die den HSC heute bis in die Oberliga geführt hat.

Bildzeile: Trainer Karl Lösbrock peitschte seine Mannschaft vor dem letzten Spiel beim SC Husen-Kurl noch mal richtig an. Mit Erfolg: Am Ende siegte der HSV 6:3. Als Vierter von rechts zu sehen ist übrigens Marc Woller, ab dem 1. Juli Cheftrainer des Holzwickeder SC in der Oberliga.

Ehemalige Spieler, das Funktionsteam und Fans erinnern sich noch an die legendäre Treckerfahrt nach Husen-Kurl und wieder zurück, Szenen auf dem Platz, die man einfach miterlebt haben muss und eine Aufstiegsfeier im und am Ballhaus, die unvergesslich bleibt.

Bildzeile: Mit dem Trecker fuhren am 29. Mai die Männermannschaft des HSV und das Frauenteam nach Husen-Kurl. Sowohl die HSV-Männer als auch die HSV-Frauen waren 2010/11 in die Landesliga aufgestiegen.

23 Siege, zwei Remis und drei Niederlagen bei 99:24 Toren bedeuteten in der Endabrechnung einen zwölf Punktevorsprung vor dem Zweiten, dem Lüner SV und damit der heißbegehrte Aufstieg in die Landesliga. Den hatten der HSV in der Spielzeit 08/09 als Zweiter hinter Westfalia Wickede und 09/10 wieder als Zweiter hinter dem SV Herbern denkbar knapp verpasst. 07/08 war man am Ende Vierter, 07/09 Vierter. Irgendwie logisch, dass die damaligen Blau-Weißen 2011 einfach an der Reihe waren. Die Grundlage für den Aufstieg setzten die Mannen aus der Emscherquellgemeinde mit der optimalen Ausbeute von 42 Punkten aus den 14 Heimspielen. Auswärts gab es neun Siege, drei Remis, und zweimal verließ man als Verlierer den Platz. Aber auch diese Bilanz machte den HSV zum besten Auswärtsteam. Im Übrigen stieg 2010/11 auch die Damenmannschaft der Holzwickeder in die Landesliga auf.

2012 ging es für den HSV erfolgreich mit der Landesliga-Meisterschaft weiter. 2018 folgte dann der Aufstieg in die Oberliga, der höchsten westfälischen Spielklasse. Nach einem 1:0-Erfolg bei der SpVg Olpe.

Weißt Du noch? Ach ja, das ist damals passiert…

  • Grundlage für den Erfolg war die „Vision 2012“ – ein ausgearbeitetes, abteilungsübergreifendes Konzept mit dem sportlichen Ziel des Aufstiegs der 1. Mannschaft bis 2012 in die Westfalenliga. Großen Anteil daran hatte, neben dem HSV-Vorstand und vielen weiteren, pfiffigen Ehrenamtlern, insbesondere eine Person: Dr. Peter Lipphardt, der mit seinem Unternehmen Montanhydraulik damals und bis heute Namensgeber des Holzwickeder Stadions ist.
  • Mai 2011: Das war auch das Datum, an dem die damalige CDU/CSU-Fraktion mit ihrem Koalitionspartner FDP den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschloss. Die einen stiegen also aus, die anderen auf…Und an jenem Tag siegte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in einem Testspiel in Sinsheim gegen Uruguay mit 2:1.

Bildzeile: Einen in jeder Hinsicht wertvollen Neuzugang konnte Holzwickede bereits am frühen Morgen des 30. Mai, also einen Tag nach dem Aufstieg, vermelden: Lasse Golek erblickte das Licht der Welt – sein Trikot lag schon bereit. Heute spielt er bereits in der E-Jugend des HSC.

  • Und dann gibt es da noch ein Mitglied, das unbedingt mitfeiern wollte: In der Frühe des 30. Mai 2011 wurde Lasse Golek, Sohn des damaligen Mitglieds des HSV-Presse- und Orgateams, Dr. Michael Golek, geboren. Mutter Elke Strauch hatte übrigens noch „bis zur letzten Minute“ die Aufstiegs-Shirts designed und die Sieger-Banner entworfen und gedruckt. Bis heute ist Lasse treues und aktives Mitglied, heute bei der E-Jugend des HSC.
  • Und für noch einen war der 29. Mai ein großer Tag: Marc Woller, ab 1. Juli neuer Cheftrainer beim Holzwickeder SC, war als Co-Trainer beim Aufstieg 2010 dabei.

Bildzeile: Am 15. Mai siegte der HSV im vorentscheidenden Spiel beim SuS Derne mit 9:1. Da war der Jubel groß.

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