Ersatzgeschwächte TuRa-Damen boten dem Tabellenführer 50 Minuten Paroli – KSV in Halbzeit zwei im Spiel- und Torrausch

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Handball, Frauen-Oberliga: Der Königsborner SV war eigentlich schon wie berichtet vor dem  Spiel gegen den Tabellenletzten Greven gerettet. Die Bergkamener Damen konnten den Tabellenführer Menden/Lendringsen nicht stoppen.  Bestätigt wurde von Mendener Seite, dass man im Falle der Meisterschaft aus finanziellen Gründen nicht aufsteigen werde. Gleiches gilt für die nächstplatzierten Everswinkel und Schwitten.

HC TuRa Bergkamen – HSG Menden/Lendringsen 23:34 (15:17). In den ersten 20 Minuten war die Partie absolut offen, die ersatzgeschwächten Bergkamener Damen konnten mithalten. Im Tor vertrat Helena Schäfer die verletzte Stammtorhüterin Andrea Waschke bestens. Eine schwächere TuRa-Phase nutzte der Tabellenführer, um sich auf 15:10 (25.) abzusetzen.  Zur Pause war die Wagner-Truppe wieder bis auf zwei Treffer „dran“. Und auch nach dem Wechsel blieb es zunächst bei diesem Abstand. Doch dann schwanden die Kräfte. 21:28 hieß es nach 54. Minuten, 22:32 nach 57. Minuten und am Ende fiel die Niederlage zu deutlich aus.

HCT-Trainer Ingo Wagner: Bis zur 50. Minute haben wir ein gutes Spiel gemacht. Dann gingen uns leider die Körner aus. Die Niederlage ist wesentlich zu hoch ausgefallen. In der Schlussphase hat die Mannschaft die Köpfe hängen lassen. Dennoch war die Moral der Mannschaft lobenswert. Wir haben Menden lange gefordert, waren allerdings nicht so stark wie im letzten Spiel gegen Everswinkel.

HC TuRa Bergkamen: Schäfer; Stecker 2, Thielmann 1, Dunker 4, Jackenkroll 6, Krogull 2, Pischl, Mende-Kamps 2, Schulze-Frieling, Lembcke 1, Wagner 5/5, Oberstadt.

Königsborner SV – SC Greven 41:30 (16:14). Ein torreiches Spiel lieferten sich die KSV-Damen mit den Gästen aus Greven. Mit einem 10:4-Lauf eröffneten die Gastgeberinnen das Match, mussten sich dennoch das 13:13 und sogar den 13:14-Rückstand gefallen lassen. Mit einem Zwischenspurt rückte Königsborn die Verhältnisse zur Pause wieder gerade, um in Durchgang zwei unwiderstehlich davon zu ziehen. Eva Gutzeit markierte das 17:14. In der 34. Minute hieß es 22:15 und vier Minuten später gar 25:16. Mit zum Teil sehenswerten Toren, ob es Ricarda Köppel, Nina Röske oder Rabea Pein waren, steigerte sich Königsborn in einen Spiel- und Torrausch. Nach 60 Minuten standen 41 Treffer auf der Anzeigentafel. Sehr zur ‚Freude des Königsborner Anhanges, der die Leistungssteigerung der Rother-Truppe mit anhaltendem Beifall bedachte.

KSV-Trainerin Sandra Rother: Dass wir eine klare Führung in der 1. Halbzeit wieder hergegeben haben, war ausschließlich eine Kopfsache. In der Halbzeitpause habe ich einiges noch mal angesprochen und dann lief es blendend. Jeder hat das in der Halle gesehen. Greven hat gekämpft, war uns aber nicht gewachsen. Nach dem Spiel wollen wir den Klassenerhalt gebührend feiern.
Königsborner SV: C. Bultmann (1.- 25.; 40.-60.), Büth (25. – 40.);  Köppel 8/2, Röska 2, Tank 1/1, Ruhfaut 2, Masterlerz 1, Gutzeit 8, Pleuger 2, Benna 2,Pein 7/1, S. Bultmann 2, Gesing 4, Weidemann

Bild: Svenja Dunker wurde nach dem Abpfiff wie auch ihre Teamkameradinnen Helena Schäfer und Helena Oberstadt verabschiedet.

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