Ernst Sawitzki – ein seit Jahrzehnten erfolgreicher Tennislehrer und -trainer feiert heute seinen 75. Geburtstag

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Tennis: Ernst Sawitzki, eine heimische Tennis-Legende, ein seit Jahrzehnten erfolgreicher Tennislehrer und -trainer feiert am heutigen Dienstag (10. August) seinen 75. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

Tennis war und ist sein Leben – und wird es wohl noch weiter bleiben. Stunden täglich hat der Kamener Ernst Sawitzki (Tennis-)Schläger und Bälle immer noch in der Hand. Er zeigt Anfängern die Grundschläge, also Vorhand, Rückhand und Aufschlag. Fortgeschrittene oder  Liga- oder Turnierspielern bringt er auf die nächste Stufe, erfreut sich dann an deren Erfolgen. Vielen Mannschaften hat er zum Aufstieg verholfen. So den Damen von Eintracht Dortmund zum Regionalliga-Aufstieg, den dortigen Senioren zur Deutschen Meisterschaft.  Einige Beispiele, aber auch in anderen Clubs war er überaus erfolgreich.

Mit zu seinen Trainervorlieben gehört das Kindertraining. „Eine abwechslungsreiche Übungsauswahl mit besonderen Schwerpunkten in den Bereichen Spiel und Spaß und die ganzheitliche körperliche Ausbildung stehen dabei im Vordergrund“, erläutert dazu Ernst Sawitzki. So hat er es beispielsweise beim TC Unna Grün-Weiß gehalten, ebenso heuer noch beim VfL Kamen und aktuell bei Westfalia Hombruch. Weitere Stationen des DTB-A-Trainers waren unter anderem BW Werne, BW Ahlen, TC Holzwickede und Ruderclub Hamm. Aber auch Schultennis hat er begleitet. Jedem Anfänger, egal welchen Alters gibt er mit auf den Weg, dass Tennis ein Sport für alle sei. „Jeder, der Lust auf Bewegung mit Ball und Schläger hat und gerne zusammen mit anderen Sport treibt, kann mit Tennis beginnen.“

Den Tennisschläger hatte Ernst Sawitzki bei seinen sportlichen Anfängen nicht sofort in der Hand. Fußball war anfänglich sein Steckenpferd. Dabei lief er bei TuRa Bergkamen im Nordbergstadion nicht dem Ball hinterher, sondern stand im Tor. Damals, Ende der sechziger Jahre, war er von dem Hauch umwoben, der schnellste Briefträger Deutschlands im Tor zu sein. Damals war „Erni“ bei der Post angestellt.

Ein Schienbeinbruch brachte ihn zum sportlichen Umdenken. Tennis sollte es fortan sein. Gleich nebenan im Nordbergstadion waren Tennisplätze, die ihn in seinen Bann zogen. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der TuRa-Tennisabteilung. Schnell machte er sich „im weißen Sport“ einen Namen, entdeckte sein Trainergen und brachte es sogar zum Verbandstrainer im Westfälischen Tennis-Verband (WTV). Tennisgrößen wie Boris Becker oder Steffi Graf hörten auf sein Kommando, später westfälische Davis Cup-Größen wie Carsten Braasch oder Jens Wöhrmann, um nur einige zu nennen.

Heute wird Ernst Sawitzki 75 Jahre und ist immer noch nicht tennismüde. Doch auspowern möchte er sich zukünftig nicht mehr so voll wie bisher, er möchte vielmehr etwas kürzertreten. Sein fundiertes Fachwissen möchte er als Tennislehrer und -trainer  jedoch so lange es geht weitergeben.
Seinen heutigen Geburtstag wird Ernst Sawitzki im Kreise seiner Familie in Kamen verbringen.

Bildzeile: Ernst Sawitzki (re.) ist seit Jahrzehnten ein erfolgreicher Tennislehrer und -trainer. Sein Fachwissen vermittelt er auch in Tenniscamps beim VfL Kamen – hier mit im Bild Bernd Trottenberg (li.) und der frühere VfL-Vorsitzende Rainer Hartleb (Mitte).

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