Endlich! SuS bejubelt den ersten Saisondreier

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Fußball-Landesliga: SuS Kaiserau – FC Frohlinde 5:4 (3:3). „Der SuS ist wieder da!“ Überschwänglich jubelten und tanzten die Kaiserauer Spieler nach Spielende vor der Trainerbank und ließen ihre Emotionen raus über den ersten Saison-Dreier. 5:4 gewonnen – und das in der ersten Minute der Nachspielzeit.

Es war die 91. Minute: Da kam der SuS noch einmal über rechte nach vorne, Til Kowalski zog davon, passte nach innen auf Michael Seifert und der machte das 5:4. Das war der Sieg und Ausdruck großer Moral. Denn: Drei Mal geriet Kaiserau in Rückstand in dem Kellerduell gegen Frohlinde, drei Mal die Antwort mit dem Ausgleich. Und nach 59 Minuten gelang gar die erstmalige Führung durch Marvin Schuster. 4:3. Doch die Freude darüber währte nur vier Minuten, da musste sich Schlussmann Marcel Vieregge zum vierten Mal geschlagen geben. 4:4.

Bildzeile: Die Mannschaft bejubelte nach dem Schlusspfiff den ersten Dreier.

„Dieses 4:4 fühlte sich schon wie eine Niederlage an“, bekannte SuS-Coach Jörg Lange später. Doch seine Mannen gaben nicht auf, wollten den Sieg, behielten ihren Zug nach vorne – und wurden belohnt, machten den Siegtreffer.
Verhehlen wollte der Coach trotz aller Freunde aber nicht, dass es immerhin vier Gegentreffer gab. Richtig, drei davon wären zu verteidigen gewesen. Da sah die SuS-Abwehr nicht besonders gut aus. Vorher gab es genügend Chancen, sogar in Führung zu gehen. Doch die Rückschläge rüttelten nicht an der Moral der Schwarz-Gelben. Im Gegenteil, man schüttelte sich, arbeitete, drängte und wurde am Ende belohnt.

SuS-Trainer Jörg Lange: Erst einmal ist es gut, dass wir heute gewonnen haben. Die Jungs sollen das feiern. Wir haben uns für eine aufopferungsvolle Leistung endlich mal belohnt. Das hatten wir eher schon mal verdient. Jetzt haben wir es endlich in die Tat umsetzen können. Ich freue mich für alle, für die Spieler, für den Verein, der uns immer unterstützt, für die Zuschauer. Bei allem Glück, was wir zweifellos auch hatten, gibt es nur einen verdienten Sieger. Das sind wir.“

SuS: Vieregge, Wagner (81. Herrmann), Steffen, Manka, Böcker, Pfahl, Seifert, M. Schuster (73. Barry), Kowalski, Kollakowski, T. Milcarek (79. Stöwe).
Tore: 0:1 (8.) Liskunov, 1:1 (18.), 1:2 (32.) Brewko, 2:2 (34.) T. NMilcarek, 2:3 (35.) Kilabaz, 3:3 (44.) Böcker, 4:3 (59.) M. Schuster, 4:4 (63.) Kothe, 5:4 (90.+1) Seifert.
Bestnoten: Kowalski, Steffen.

Bildzeile: Voll hängte sich der SuS rein in die Partie und in die Zweikämpfe, wie es hier Siegtorschütze Michael Seifert zeigt. Er markierte das 5:4.

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