Eine lange „Grün-Weiße Nacht“

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Handball-Landesliga: VfB Altena – SuS Oberaden 29:33 (11:20). Unbeschreiblicher Jubel bei den „Cobras“ und den in zwei Bussen mitgereisten Fans, nachdem die Mannschaft von Trainer Ralf Weinberger einen Spieltag vor Saisonende den ersten Matchball verwandelt hatte.

Meisterlich war es aber auf keinen Fall, was der Spitzenreiter gegen den Tabellenletzten und Absteiger auf das Parkett der Sauerlandhalle brachte. Zwar konnten die Gastgeber nicht einmal in Führung gehen, aber der Favorit hatte zu Beginn der Partie und in der zweiten Hälfte so seine liebe Mühe und Not. Die ersten zehn Minuten verliefen beim 5:4 für Oberaden noch sehr ausgeglichen, dann aber schafften der starke Sebastian „Kalle“ Pohl und ein sich steigernder Torhüter Stefan Vogel bis zum Seitenwechsel die vermeintliche Vorentscheidung, schließlich hatten sich die Gäste einen beruhigenden Neun-Tore-Vorsprung erarbeitet.

Wer allerdings geglaubt hatte, dass sich der Underdog nun in sein Schicksal ergeben würde, sah sich getäuscht. Altena stellte die Deckung um und ließ „Kalle“ Pohl und Bastian Stennei hautnah bewachen. Die „Cobras“ hatten darauf erst einmal keine Antwort parat und leisteten sich überhastete und hektische Angriffe, die Altena dann in eigene erfolgreiche Aktionen ummünzte. Tor um Tor holte der Absteiger auf. So stand es nach 45 Minuten plötzlich nur noch 24:22 und nach weiteren vier Minuten gar nur noch 27:26 für den SuS. Da schien es, als wolle die Weinberger-Truppe die Entscheidung über Meisterschaft und Aufstieg auf den letzten Spieltag zuhause gegen Lüdenscheid vertagen. Aber dieser knappe Vorsprung schien ein Weckruf zu sein und die Mannschaft, allen voran der in der zweiten Hälfte eingesetzte Sebastian „Bruno“ Notthoff, legte den Schalter um. Der Rest war dann nur noch Jubel, der in einer langen grün-weißen Nacht endete.

Bild: Sebastian Bahr // https://www.bahrnause.de

 

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