Eine komplette Saison wird voraussichtlich in keiner Fußball-Senioren-Liga Westfalens mehr gespielt

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Fußball: Seit Ende Oktober rollt kein Ball mehr auf den Fußballplätzen. Kein Training, der Spielbetrieb ruht – und das bis mindestens 15. Februar. So lange soll der aktuelle Lockdown andauern. Für viele ist das noch nicht das Ende der Fahnenstange. Die bange Frage bleibt: Wann kehrt endlich die Normalität zurück? Wann gibt es Lösungen?

Lösungen – denen ist man beim Hamburger Fußballverband (HFV) schon näher gekommen. Geplant ist ein Saisonabbruch. Nachzulesen auf der Homepage des Verbandes. Der Verband diskutierte mit den Vereinen. Das Ergebnis: Tendenz ganz klar pro Annullierung und pro Abbruch. Falls die Saison nicht gewertet wird, hat der HFV eine Alternative im Angebot. Laufen soll dann ein organisierter und freiwilliger Freundschaftsspielbetrieb. Das weitere Vorgehen will das HFV-Präsidium in seiner Sitzung am 4. Februar besprechen.

So weit ist man beim Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) noch nicht. Die Verantwortlichen um Vizepräsident Amateurfußball, Manfred Schnieders, hoffen, wenn die Corona-Fallzahlen weiter sinken, zumindest die Hinrunde zu Ende spielen zu können, um zu einer Wertung zu kommen. Was mittlerweile aber schon so gut wie klar ist: Eine komplette Saison wird aller Voraussicht in keiner Fußball-Senioren-Liga mehr stattfinden.

Foto FLVW

 

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