Ein emotionales Spiel wartet am Samstag auf die TuRa-Damen

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Handball, Frauen-Oberliga: HC TuRa Bergkamen – PSV Recklinghauen (Sa. 19,.15 Uhr). Nach dem Sieg in Witten zuletzt kündigte TuRa-Trainer Ingo Wagner noch zwei schwere Heimspiele bis zum Jahreswechsel an, nämlich Recklinghausen und Minden. Also die aktuellen Nummern drei und vier in der Oberliga-Tabelle. Zuerst kommt also der PSV Recklinghausen am Samstagabend in die Friedrichsberg-Sporthalle. „Schwer, ein ganz schwerer Gegner“, stuft der TuRa-Coach diese Aufgabe ein.

Recklinghausen reist mit dem 36:26-Heimerfolg gegen Bad Salzuflen an. Ein mehr als beachtliches Ergebnis und zeugt von der aktuellen Stärke des Gegners. Stets lieferten sich die beiden Kontrahenten in der Vergangenheit emotionale Spiele. Und ein solches erwartet PSV-Trainer Dominik Schlechter auch wieder am Samstag. Sein Bergkamener Kollege weiß, dass Recklinghausen über einen starken Rückraum verfügt, eine flexible Deckung stellt und sich viel, auch ohne Ball bewegt. „Da müssen wir schon sehr gute Lösungen finden, vor allem sicher unsere Chancen verwerten und hinten wieder gut stehen.“ Gegen Witten zuletzt zeigte das TuRa-Leistungsbarometer wieder nach oben. „45 Minuten war das sehr stark. Daran wollen wir anknüpfen“, die Vorgabe Wagners an seine Mannschaft

Für die TuRanerin Elisa Brügger ist das sicher ein ganz besonders Match, denn sie trug zu Drittligazeiten das PSV-Trikot. Sie muss auch wieder viel Verantwortung übernehmen, denn auf halblinks fehlen Bergkamen derzeit die Alternativen. Romina Jackenkroll ist weiterhin verletzt und Sally Unger steht nicht mehr zur Verfügung. Sie hat sich abgemeldet, studiert und wohnt jetzt in Siegen. Alle anderen Spielrinnen müssten aber am Samstagabend auf der Platte in der Friedrichsberg-Sporthalle stehen.

Bild: Sally Unger (li.) steht den TuRa-Damen nicht mehr zur Verfügung.

 

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