Ehrentreffer von Pauline Gruchot am Ende zu wenig für die Bärinnen

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Eishockey: Eine weitere Niederlage für die Bärinnen des EC Bergkamen in der Frauen-Bundesliga. Am Samstag in der Hammer Eishalle musste man sich den Eisbären Juniors Berlin 1:2 geschlagen geben. „Der größere läuferische Wille von Berlin hat am Ende den Unterschied ausgemacht“, resümierte ECB-Trainerin Claudia Weltermann, „wenngleich der Gegner beileibe nicht besser war.“ Am Ende hatte Berlin jedoch zwei Treffer auf dem Torkonto, Bergkamen eben nur den einen.

Den Ehrentreffer zum 1:2 markierte Pauline Gruchot drei Minuten vor der Schlusssirene. Zu spät. Die Gäste aus der Bundeshauptstadt verteilten ihre Tore auf das erste und zweite Drittel. Beim 0:1 sah ECB-Torfrau Sarah Körber nicht besonders glücklich aus. Das 0:2 resultierte aus einem Querpass vor dem eigenen Tor, den Berlin zu seinen Gunsten nutzen konnte. Gut sah Bergkamen stets zu Beginn der jeweiligen Drittel aus. „Da haben wir immer Druck machen können, kamen zur Möglichkeiten, belohnten uns aber nicht“, so Claudia Weltermann in ihrer weiteren Analyse, „dann ließen wir nach und es ging im weiteren Spielverlauf bergab. Das führte dann zu den Berliner Toren.“
Das zweite Aufeinandertreffen beider Clubs steigt am Sonntag ab 11 Uhr in Hamm. Weltermann: „Dann soll punktemäßig was Zählbares herausspringen.“

EC Bergkamen – Eisbären Juniors Berlin 1:2 (0:1, 0:1, 1:0).
Tore: 0:1 (16.) Cyrulies, 0:2 (29.) Sterzik, 1:2 (57.) Gruchot.
ECB: Sarah Körber, Pia Surke; Michelle Lübbert, Lea Badura, Julia Kohberg, Alina Leveringhaus, Kristin Blase, Pia Szawlowski, Natascha Mensch, Linda Topfmeier, Bettina Sellmann, Pauline Gruchot, Svenja Küsters, Alena Hahn, Lynn Szawlowski, Rebecca Graeve, Linda Hummel, Lilianne Gottfried, Lenie Maßner, Nina Hemmes.

Bildzeile: Pauline Gruchot markierte das späte 1:2 für die Bärinnen gegen Berlin.

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