EC Bergkamen verliert gegen Eisbären Juniors Berlin zweites Spiel mit 2:8

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Eishockey, Bundesliga Frauen: Eisbären Juniors Berlin – EC Bergkamen Bären 8:2 (3:2/2:0/3:0). Nach der 0:3-Niederlage am Samstag hieß es für den EC Bergkamen am Sonntag im Wellblechpalast neu angreifen. Doch das Vorhaben misslang, man musste sich 2:8 geschlagen geben.

Das erste Drittel war weitgehend ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Eisbären Berlin. Die Zuschauer konnten viele gute Spielzüge beider Mannschaften sehen. Nach knapp drei Minuten durften die Eisbären durch Anna Nix bereits jubeln. Sie konnte mit hohem Tempo auf die Bergkamener Verteidigung zulaufen und ließ Torhüterin Sarah Brammen mit einem Schuss ins rechte obere Eck keine Chance. Besser als am Samstag sah die Reaktion der Bärinnen aus. Man war nicht geschockt und erspielte sich Torchancen. Zum Ende der 17. Minute trafen die Hauptstädterinnen zum zweiten Mal, ehe Annika Becker rund 40 Sekunden später mit dem 2:1 antwortete. Doch nur 20 Sekunden danach führte Berlin wiederum mit zwei Toren. Die Angriffsphase beider Mannschaften war aber noch nicht beendet. Wiederum nur 30 Sekunden später gelang Bergkamen durch Svenja Küsters erneut der Anschluss.

Die Ausgeglichenheit hielt auch im zweiten Drittel an. In Überzahl hatte der ECB viele Chancen auf den Ausgleich, doch die Bärinnen waren hier nicht effektiv genug. Nachdem man seinerseits eine Überzahlsituation überstanden hatte, wurde Alena Hahn freigespielt, aber fand in Eisbären-Torfrau Amelia Murray ihre Meisterin. Es wurde weiter schnell gespielt mit vielen Torchancen. Die Bärinnen drängten auf den Ausgleich. Doch das nächste Tor machte Annabella Sterzik für Berlin. 4:2 und sie legte auch zum 5:2 nach. Eine komfortable Drei-Tore-Führung.

Im letzten Drittel resignierten die Bärinnen nach dem Doppelschlag der Eisbären in der 43. Minute. Zwei Mal innerhalb von einer Minute musste Sarah Brammen hinter sich greifen. Folglich spielten die Berlinerinnen das Spiel herunter. Der ECB versuchte noch einmal heranzukommen, aber es blieb bei den zwei erzielten Toren. Stattdessen konnten die Eisbären ihre heutige Leistung mit einem weiteren Treffer krönen.
Das nächste Spiel bestreiten die Bärinnen am 27./28. November beim  ERC Ingolstadt. Am 4./5. Dezember kommen die Mad Dogs Mannheim in die Bergkamener Einshalle.

ECB:
Surke, Brammen; Klare, Becker, Maßner, Blase, Pfalz, Küsters, Hahn, Winkel, Engler, Rogalski, Scholl.
Tore: 1:0 (7.) Nix, 2:0 (18.) Amort, 2:1 (19.) Becker, 3:1 (19.) Nix, 3:2 (20.) Küsters, 4:2 (29.) Sterzik, 5:2 (35.) Sterzik, 6:2 (43.) Nix, 7:2 (43.) Bartell, 8:2 (51.) Bartell.
Strafen: Bergkamen 2 Minuten; Berlin 2 Minuten.

Bildzeile: Mehr Tore als Samstag, nämlich acht, mussten die Bärinnen am Sonntag in Berlin hinnehmen.

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